Arbeitsversteigerung zu Crumbach.

1697) Donnerstag den 12. Juli,

Vormittags um 10 Uhr, sollen auf dasigem Rathhaus nachstehende Bauarbeiten mittelst Versteigerung in Accord gegeben werden, als:

Maurerarbeit, veranschl. zu Ist. 36 fr.

Steinhauerarbeit, 5

Zimmerarbeit, 18 16

Dachdeckerarbeit, 37

Crumbach, den 6. Juli 1860.

Großherzogliche Bürgermeisterei Crumbach.

I. A. :

Körner, Bezirksbauaufseher.

Versteigerung von abgelegten Bau­materialien.

1714) Montag den 16. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Pfarrhof zu Winnerod nach, benannte Gegenstände öffentlich versteigert werden:

1) mehrere Quantitäten gesundes Eichen­holz, zu Zimmer- und Schreinerarbeit sich eignend,

2) sechs bis acht abgelegte, ziemlich brauch­bare Stubenthürschlösser,

3) zwei Speicherladen und drei hölzerne Kaminthüren,

4) eine große eiserne Kaminthüre, 5) mehrere Parthien alte Breter und

Latten.

Arbeitsversteigerung zu Frankenbach.

1698) Donnerstag den 12. Juli,

Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Frankenbach nachstehende Bauärbeiten an die Wenigst- sordernden versteigert werden, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu 37 fl. 12 fr. Schlosserarbeit, 5 30

Weißbinderarbeit, 32 2

Franfenbach, den 6. Juli 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Franfenbach.

I. A. :

Körner, Bezirfsbauaufseher.

1693) Montag den 16. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, soll auf dahiestgem Rathhause die mit Vetz­berg gemeinschaftliche Feuerspritze mit Zuge­hör, nebst dem Spritzenhaus, wegen Auflö­sung der Gemeinschaft, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Rodheim, am 8. Juli 1860. Großherzogliche Bürgermeisterei Rodheim.

Wagner.

Feilgebotenes.

1708) Meine importirten ganz reinen spanischen und französischen Weine empfehle ich zur geneigten Ab­nahme. H ch. Ferber.

1726) Bei Louis Noll auf der Schoor ist täglich frische Milch und Dickmilch zu haben.

1721) In Lit. E. Nr. 18 ist ein Acten- gestell zu verkaufen.

1677) Wiesbadener Kochbrunnen, in frischer Füllung, empfiehlt

L. Jahr eis.

1689) Hannöverische Johanni- Kartoffeln sind täglich zu haben bei

Georg Röber, am Kreuz.

1707) Die ersten neuen Maatjes- Häringe und Holländer sind ange­kommen und empfiehlt solche, sowie schöne neue Sardellen,

Hch. Ferber.

& aer eschen

MM

Vermrethungen.

1509) Im Hinterbau des G. D. Brühl'- schen Hauses am Brand ist eine Familien. Wohnung zu vermiethen.

1722) Im Burckhardt'schen Hause auf dem Neuenweg ist der mittlere Stock anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

1716) In dem Scheld'schen Hause auf dem Neuenweg ist ein kleines Familien­logis zu vermiethen. Näheres bei

C h r. Petri I.

1729) In Lit. B. Nr. 33 ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen.

1715) Das von Frau Pfarrer Ditt- mar bewohnte Logis ist anderweit zu ver- miethen. L. C. Burckhardt, in den Neuenbäuen.

Vermischte Anzeigen.

1724) Ich wohne jetzt bei dem Herrn Professor Dr. Braubach auf dem Seb tersweg.

Gießen, den 9. Juli 1860.

Kaufmann, Hofgerichts-Advocat.

1720) Brockhaus' Conversations- Lexikon doch nicht älter als 1840 und Vergleichende Anatomie und Physiologie von Bergmann und Leuckart werden gleich zu moderaten Preisen gekauft. Das Nähere bei der Expev. d. BlttS.

1695) In einem hiesigen Detail-Geschäft ist für einen jungen Mann eine Lehrlings­stelle offen. Näheres bei der Exped. d. Bl.

Geschäfts - Empfehlung.

1717) Alle Sorten Fayence-Oesen, Feuerhecrde, Blumenvasen, Banverzierun«;en, Figuren, sowie alle andere in dieses Fach einschlagende Artikel, werden nach Zeichnung und Angaben bei mir verfertigt, wovon ich das hiesige und auswärtige Publikum ergebenst benachrichtige.

Alsfeld, am 5. Juli 1860. A. Schopbach.

Höchst wichtig für alle Bruchleidende!

1718) Der Unterzeichnete ist nach vieljährigen Versuchen, Proben und Erfah­rungen zu der festen Ucberzeugung gelangt, daß noch alle zurücktretenden Unter­leibsbrüche, ob der Mensch oder das Uebel auch noch so alt sei, vollkommen geheilt werden können.

Ich werde nun Jedermann, der sich für diese Sache interessirt, und die Briefe mit Beschreibung des Uebels an mich frankirt, meine Ansichten und Erfahrungen mit den nöthigen Belehrungen unentgeldlich mittheilen, nicht aber die Medicamcnte, welche etwa später verlangt werden.

Im Weitern bitte ich, auf den Briefen alle und jede Titulatur, als: Dr. Med., Brucharzt, Sanitätsrath, Medicinalrath u. dergl., wie sie so häufig angewendet wird, zu vermeiden.

Im Fernern bemerke ich noch, daß ich bei der Exped. d. Bltts. viele 100 Zeug­nisse deponirt habe, welche wohl am besten die Zweckmäßigkeit meiner Cur-Methode beweisen. Krüsi-Altherr, in Gais,

Kanton Appenzell in der Schweiz.

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