Oberhefftsche Gesellschaft für Matur- und Heilkunde. 1441) Sitzung: Dienstag den 5. Juni 1860, Abends 6 Uhr präcis,
in -er kleinen Aula der Universität.
Angemeldeter Vortrag: Ueber Edelsteine, von Professor Phoebus.
1367) Das
Alerander-Wellenbad
ist seit dem 1. Mai eröffnet und jetzt auf das Vollständigste hergerichtet, und habe ich auch dieses Jahr für Erweiterung und Vergrößerung der Anstalt Sorge getragen. Dasselbe umfaßt dermalen:
ein Schwimm-Wellenbad (für Erwachsene); sieben Herren-Wellenbäder in Zellen; sechs Damen-Wellenbäver, wobei sich jetzt auch drei von den beliebten Doppelbädern befinden, nebst einem Mädchen-Wellenbad; ein Douchebad mit Sirahk- und Regen-Einrichtung; ein Strombav mit doppelter Zellen-Einrichtung ; sieben stille Bäder mit einem großen Kinderbade. Mit Bezug hierauf erlaube ich mir, das verehrliche Publikum zu recht zahlreicher Theilnahme ergebenst einzuladen, und verbinde hiermit zugleich die weitere Anzeige, daß meine
Schwimm- und Bade-Anstalt
ebenfalls eröffnet ist. Eltern, welche mir ihre Kinder anvertrauen wollen, diene zur gefälligen Nachricht, daß auch Kinder, welche das Schwimmen noch nicht erlernen sollen, unter meiner Aufsicht baden können, und daß denjenigen, welche bereits schwimmen können, sich aber noch weiter darin auszubilrm wünschen, hierzu Gelegenheit geboten ist. Der Bade-, beziehungsweise Schwimmplatz ist durchaus gefahrlos und für jedes Alter passend eingerichtet, so daß die verehrlichen Eltern in jeder Hinsicht beruhigt sein können, und wird zu bestimmten Stunden gute und strenge Aufsicht geführt.
Die Bade- und Unterrichtsstunden für die Schuljugend finden an den Wochentagen Vormittags von 10 bis 12 und Nachmittags von H bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen dagegen nur Vormittags von « bis 12 Uhr statt.
Für Erwachsene werden noch besondere Stunden eingerichtet.
Die Preise in der Schwimm-Anstalt sind folgende: Schwimmunterricht für einen Herrn über 20 Jahren 10 fl., desgl. von 14 bis 20 Jahren 7 fl., für Knaben unter 14 Jahren 5 fl. — Schwimmen unter Aufsicht: 1 fl. 45 fr. Baden unter Aufsicht: 1 fl.
Nähere Auskunft werde ich gerne ertheilen und nehme ich gefällige Anmeldungen in der Anstalt entgegen.
L. C. Rübsamen, Turn- und Schwimmlehrer.
1366) D i e
Dresdener Feuerversicherungs-Gesellschaft (Grund-Capital: Fünf Millionen Zwei Hundert und Fünfzig Tausend Gulden),
übernimmt Versicherungen auf fast alle verbrennbare, bewegliche Gegenstände, namentlich auf Vieh, sowie eingescheuerte Erndten, zu billigen und festen Prämien.
Antragsformulare und Prospecte sind unentgeldlich bei mir zu erhalten, und wird bereitwilligst jede weitere Auskunft ertheilt. Der Gerichtsstand der Gesellschaft ist das Großherzogliche Stadtgericht Darmstadt.
Gießen, den 24. Mai 1860.
Der General-Agent: I. W. Kurtz,
Hofgerichts-Advocat I. Heumann, Special-Agent.
in Darmstakt.
Für Auswanderer.
283) Am 1. und 15. jeden Monats expedire ich fortwährend über Bremen durch die vorzüglichsten Dampf- und Segelschiffe nach allen Häfen von Amerika und Australien.
Die Preise werden äußerst billig, wie in Bremen selbst, gestellt und die Passagiere bis auf's Seeschiff begleitet.
Amerikanisches Gold, sowie gute Wechsel, sind stets bei mir zu haben.
Zu Ueberfahrts-Verträgen empfiehlt sich der concesstonirte Agent:
C. W. Dietz, am Markt.
1438) Ein Junge, der das Tapezier- 1444) Ein junger Mensch, welcher das Geschäft erlernen will, kann in die Lehre Schmiedegeschäft erlernen will, kann in die treten bei Ehr. Reiber. Lehre treten. Näheres bei der Exped. d. Bl.
Nicht zu übersehen!
1442) Aeußerst billig werden alle vor- kommenbe Flecken an Kleidungsstücke gründlich ausgemacht, sowie alle Reparaturarbeiten pünktlich besorgt von
C. Häuser, Neuenweg, Lit. B. Nr. 135.
1446) Ich warne hiermit Jedermann, Niemanden Etwas auf meinen Namen zu borgen. Gleichzeitig ersuche ich Alle, welche Ansprüche an mich zu machen glauben, sich binnen 8 Tagen zu melden, wiedrigenfalls ich für Nichts aufkomme.
W. Frank, Schirmfabrikant.
1423) Vor ohngefähr 3 Wochen wurde auf dem Wege vom Philosophenwalk bis an den Canzleiberg ein einzelner schwarzer Zeug-Damenschuh, an der Spitze mit Glanzleder besetzt, verloren. Der redliche Finder wird ersucht, denselben in Lit. D. Nr. 19 auf der Mäusburg gegen eine angemessene Belohnung abzugeben.
1443) Ein braves Märchen, welches in allen häuslichen Arbeiten grünvlich erfahren ist, kann auf Johanni einen Dienst mit 32 fl. Lohn erhalten. Bei wem? sagt der Exped. d. Bltts.
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(Hierzu zwei Beilagen.)


