4) Dienstag den 11. Decembcr,
5) Mittwoch „ 12. „
6) Samstag „ 15. „
7) Dienstag „ 18. „
8) Mittwoch „ 19. „
9) Samstag „ 22. „
10) Samstag „ 29. „
Die Interessenten werden daher aufgcfor- dert, Vie Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.
Zugleich wird noch bemerkt, daß die auf den Dienstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Mittwoch und Samstag fallenven Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.
Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.
Gießen, den 22. November 1860.
Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr.
2818) Die Gewerbepatente für das Jahr 1861 liegen acht Tage lang auf dem Rathhause zur Unterzeichnung von den Interessenten offen.
Gießen, den 29. November 1860.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
D. Ebel.
2798) Der Pfandschein Nr. 52368 ist angeblich verloren worden. Wer etwa Ansprüche an denselben zu bilden haben sollte, wird hiermit aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfand an ven Verpfänder Verabfolgt werden wird.
Gießen, den 22. November 1860.
Die PfaudHausverwaltung. Bieler. Pfeil.
2848) Vom 2. k. Mts. an werden nachstehende Posten wie folgt abgefertigt: von Gießen ' nach Lauterbach 12 Mittags,
ff ff ff ff
ff
Lauterbach „
Grünberg „
Homberg „
Ruppertenrod „
Alsfeld
Gießen 330 Morgens,
Homberg 24’ Nachmittags,
Grünberg 6 Morgens,
Alsfeld 35S Nachmittags,
Ruppertenrod 430 Morgens.
Frankfurt a. M., den 28. November 1860.
General-Direction der Großherzoglich Hessischen Posten.
In Abwesenheit des Generalpostdirectors:
Cnyrim. Schram.
vdt. Wilcke.
Edictalladung.
2816) Dekret
in Sachen des Obergerichtsanwalts Hille zu Marburg, Kläger
gegen
den Tagelöhner I u st u s S a u e r und dessen Ehefrau Catharina, gcborne Maus, zu Ellnhausen, Verklagte,
wegen Hypotheken-Forderung.
Die nachstehende Klage:
„Die Verklagten errichteten mir die „unter A in beglaubigter Abschrift „anliegende Obligation vom 2. Mai „1855, welche ich zum Bestandtheil „der gegenwärtigen Klage mache. Sie „bekannten sich darin, nachdem sie in „den Jahren 1852 bis 1855 verschiedene Darlehn im Gesammtbetrage von „134 Thaler von mir erhalten hatten; „und mir daneben aus den in der „Obligation angeführten Prozeßsachen „zusammen 54 Thaler Prozeßkosten „schuldig geworden waren, mir gegen- „über als Solidarschuldner dieser Be- „träge im Gesammtwerthe von Ein- „hundert Achtzig acht Thaler, ver- „sprachen Rückzahlung derselben nach „vorausgegangener ’4 jähriger Kündi- „gung, sowie alljährlich Verzinsung
„mit 5% bis zum Abtrag, und setzten „mir wegen aller dieser Verbindlich- „fetten, die im angehefteten Steuer- „buchsauszug speciell aufgeführten, in „Ellnhausen und dessen Gemarkung „gelegenen Immobilien zum Pfände „ein. Dermalen stehen von dieser mei- „ner Pfandforderung die Zinsen seit „dem 1. Juni 1860 und ein älterer „Rest von 1 Thlr. 17 Sgr. zurück.
„Die Kündigung ist vor länger als „einem viertel Jahr an die mitver- „klagte Ehefrau erfolgt, dem mitver- „klagten Ehemann gegenüber konnte sie „dagegen nicht geschehen, weil dieser „sich von Ellnhausen vor mehr als „3 Monaten entfernt hatte, und sein „Aufenthalt unbekannt war. Ich bitte, „indem ich Beweis durch Anlage A „und durch Eidesdelation antrete:
„die Verklagten solidarisch zur Zah- „lung der 188 Thaler mit Zinsen „zu 5°/0 vom 1. Juni 1860 und „einem älteren Rest von 1 Thaler „17 Sgr. zu verurtheilen; auch das „mir dieserhalb an dem in der Ob- „ligation erwähnten Grundvermögen „eingeräumte Pfandrecht anzuerken- „neu ref. exp."
wird dem mitverklagten Justus Sauer, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, hier
durch öffentlich mit der Aussage mitgetheilk, sich darauf im Termin
den 5. März 1861, Morgens 10 Uhr Contumazirzeit, bei Meidung des Ausschlusses und Nachgebens zu erklären und Beweismittel für seine Behauptungen an, zugeben.
Die Anlage der Klage kann derselbe im Actuariate des unterzeichneten Gerichts einsehen und dient ihm zur Nachricht, daß alle weitere Verfügungen und Bescheide ihm nur durch Anheften im Gerichtslocal bekannt gemacht werden.
Marburg, am 19. November 1860.
Kurfürstliches Justizamt II.
. Scheuch.
vdt. Klöffler, k. A.
Versteigerungen.
2768) Dienstag den 4. Decembcr, Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dahiesigem Rathhause die zum Nachlaß des Andreas Konrad Noll gehörigen Immobilien, als:
Flur Nr. . Rlftt.
74i 12 Hofraithe in der Neustadt,
an K. Euler,
y39 2 Miststätte daselbst,
2/22 286 Acker am Wismarer Weg,
2. Klasse,
,7/6o 190 Acker, Garten am Hamm,
1. Klasse,
unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 17. November 1860.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
_______________D. Ebel.___________
Vergebung von Wegbauarbeiten im Gießener Stadtwalde.
2821) Donnerstag den 6. December 1860, Vormittags 9 Uhr,
soll im hiesigen Rathhause öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden:
die Fertigung von 43 Klafter
Gräben, veranschlagt zu 4 fl. 18 ft. die Anfertigung dreier Kanäle,
veranschlagt zu . . . . 29 „ — „ Gießen, den 29. November 1860.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.
Holzversteigerung zu Allendorf an der Lumda.
2819) Montag den 3. December l. I-, von Vormittags 10 Uhr an,
soll in dem hiesigen Stadtwalde, Distrikt Dörnbach, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:
I. Brennholz:
2’/4 Stecken Fichten-Prügelholz,
9 „ „ Stockholz,
725 Wellen „ Reisholz.
II. Bau 107 Fichi 13 > Länc samt 83 Buck zusal Gegen v Zahlungsfr Die Zu genannten Oberthor.
Allendor der 1 Großhcrzog
Vergebun Gieße
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sollen in Bi folgende Ai den, nämli Steinbreck die Anfus anschlai das Aufs anschlcp das Klopf anschla, die Anfuhi von Si im Stai die Liefern veransck das Messi schlagt
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im Hospita Gießen,
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soll in den Waldshute nachverzeich werden, nc


