Ausgabe 
28.7.1858
 
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16. April 1840, 9. September 1843, 18. Juni 1846 und 23. November 1848 emittirten Cassenbillets, für deren Umtausch gegen neue Cassenbillets von der Creation vom Jahre 1855 durch die Verordnung vom 26. Januar 1857 (Seite 25 des Gesetz- und Verordnungsblattes vom Jahre 1857) bereits eine zwölfmonatliche mit dem 30. Juni gegenwärtigen Jahres zu Ende gehende Frist nachgelassen worden, hiermit Folgendes verordnet:

§ 1. Der Umtausch der vorgedachten älteren, sämmtlich nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 16. April 1840 creirten Cassenbillets, bei der Finanzhauptkasse in Dresden und bei dem Hauptsteueramte in Leipzig, bleibt nach Ablauf jener zwölfmonatlichen Frist, lediglich noch bis mit dem

30. September 1858, Nachmittags 5 Uhr,

gcflattet^ Zeitpunkte ab sind alle bis dahin nicht umgetauschten derartigen Cassenbillets als gänzlich werthlos zu betrachten und es kann weder eine nachträgliche Umtauschung derselben, noch die Berufung auf die Rechtswohlthat der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dagegen stattfinden. .

' § 2. Die Herausgeber der im §. 21 des Gesetzes vom 14. März 1851 bezeichneten Zeitschriften haben die gegenwärtige Verordnung auch durch ihre Blätter zu veröffentlichen.

Dresden, den 6. Mai 1858.

Finanz-Ministerium.

unter;.: Behr.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachung.

1500) Bei der diesjährigen Verloosung der städtischen Obligationen auf Inha­ber sind folgende Nummern zur Rückzahlung bestimmt worden:

a) von dem Z^procentigen Anlehen:

Lit. A. Nr. 46, 57 und 137, ä 1000 fl..... 3000 fl.

SB. 167 . 500

" C. 52, 76, 111, 237, 264, 304 unb 326, a lOOfl. 700

b) von dem 4procentigen Anlehen:

Lit. C. Nr. 5, 64, 77 und 82, ä 100 fl. . . . 400 fl.

Zusammen 4600 fl.

Die Besitzer dieser Obligationen werden hiervon mit dem Anfügcn benachrichtigt, daß die Capitalbeträge bis zum 1. October d. I. bei der Stadtkasse in Empfang ge- nommcn werden müssen, indem von da ab die Verzinsung aufhört.

Gießen, den 20. Juli 1858. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. E b e l.

1368) Mittwoch den 11. August, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigcm Rathhause das der Ehe­frau des Wilh. Burckhardt gehörende Grund­stück hinter den Eichen, s%2 302 HfKlstr. haltend, öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 29. Juni 1858.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers : C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

Feilgebotenes.

| Erbsen

zur Saat sind eingetroffen bei

G. F. Eißner, am Kreuz.

Edictalladung.

Oeffentliche Aufforderung.

1445) Der Margaretha, gebornen Zecher, Ludwig Fink Ehefrau, und dem Kaspar Zecher von Staufenberg, beide dermalen unbekannt wo abwesend, wird eröffnet, daß ihnen durch den Tod des Dietrich Jung I. von Staufenberg die Erbfolge in dessen Nachlaß eröffnet worden sei. Demgemäß werden dieselben auf An­trag ihrer Miterben aufgeforvert, sich binnen 60 Tagen über Antretung der ihnen zu­gefallenen Erbschaft zu erklären, widrigen­falls der Nachlaß des Dietrich Jung I. diesen Miterben, ohne weitere Rücksichts- nahme auf sie, zugestellt werden solle.

Gießen, am 2. Juli 1858.

Großherzogliches Landgericht Gießen. Ploch.

Versteigerungen.

1360) Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem Rathhause die zum Nachlaß der Wittwe Des Georg Bürgy ge­hörenden Immobilien, unter den alsdann

bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur Nr. UlKlftr.

/638 33 Hofraithe in den Neuenbäuen,

an Stadtrechner Enders, y639 15 Grabgarten das., 1. Klaffe,

mit der Erndte,

3S/ 113 Garten am Nahrungsberg,

an Hofger.-Rath v. Grol- man, 3. Klasse.

Gießen, am 26. Juni 1858. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel.

1361) Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesiaem Rathhause die Hofraithe des Wilhem Wörner:

Flur Nr. oKlftr.

y 27 Hofraithe in der Wolkengaffe, an Jacob Walther L, unter den alsdann bekannt gemacht werden­den Bedingungen, öffentlich meistbietend ver­steigert werden.

Gießen, den 26. Juni 1858.

Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel.

ß Untrügliches Mittel zur "Vertilgung der Wanzen, pr. Fläschchen 18 fr., besorgt die Exped. dieses Blattes.

1506) So eben angekommen: Neue diesjährige matjes Hä­ringe bei

Hch. Ferber, am Markt.

| S'pelzspren, zur Fütterung und zum Füllen von Stroh­säcken, preiswürdig, bei

G. F. Eißner, am Kreuz. NB. Den Herren Oeconomen wird dieser Artikel zu empfehlen sein, da derselbe besser als Hecksel und nicht thcurer zu stehen kommen dürfte.

Frachtbriefe pi Fahrpostskndungcn, per 100 Stück 18 fr., sind zu haben in der G. D. Brühl'schen Verlagshandlung in Gießen.

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