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Vermiethungen.

In dem G. D. Brühl'schen Hause am Canzleiberg ist ein freundliches Zimmer mit Cabinet, mit oder ohne Möbel, zu ver- miethen und sogleich zu beziehen.

1415) In meinem in der Wallthorstraße gelegenen, früher dem Kaufmann Böhm gehörenden Hause, ist der erste Stock, be­stehend aus drei Zimmern, Cabinet, Küche, Keller und Holzraum, zu vermiethcn und sogleich beziehbar. Auch ist bei mir eine geräumige Scheuer zu vermiethcn.

N. D. Stern.

1266) Der zweite Stock des Hauses Lit. B. Nr. 59 in den Neucnbäuen ist zu vermiethen. I. G. D. Bapst.

1387) Das seither von Hrn. Domänen­rath Stammler bewohnte Logis ist an­derweit zu vermiethen und vom 1. October d. I. an beziehbar. C. Hensel.

1439) Eine Familienwohnung von 2 bis 3 Zimmern ist zu vermiethen bei

Wilh. Reiber, Seltersweg.

Vermischte Anzeigen.

1531) Heute Vormittag (den 24. d. M.) ist auf dem Wochenmarkt ein guter blauer seidener Regenschirm abhanden gekommen. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Belohnung bei der Red. d. Bltts. abzugcben.

1503) Reiner diesjähriger Kiimmol- faamen wird zu dem höchsten Preise ge­kauft im Prinzen Carl.

Gebr. Schwan.

Zweiter Abdruck Band-Ausgabe

1532) von

Mey e r s

Neuem

Konversations-Lexikon, für alle Stande.

Komplet in 15 Bänden 1

mit einer Gratisbeigabe von 123 geographischen und physikalischen Karten, 120 Bild­nissen der berühmtesten Männer und Frauen und 60 Ansichten der interessantesten Orte, Denkmäler, Monumente re.

Subskr.-Preis für den brosch. Halb-Band, mit 40 Bogen Tert und 10 Stahlstichen 1 Thlr. Courant oder 1 st. 45 kr.

Alle Monate, wenn nicht kürzere Termine verlangt werden, wird Ein Halb- Band ausgegeben. Was mehr erscheint als 15 Bände (30Halb-Bände) oder 1200 Bogen, liefert die Verlagsbuchhandlung gratis.

Unser Neues Konversations-Lexikon ist von der Kritik allgemein anerkannt als ein Wörterbuch der allgemeinen Bildung, neuer, vollständiger, bester und billiger, denn irgend eines seiner Vorgänger. Es ist auf das Vcrstäntniß aller Bildungsgrade berechnet, dem Vermögen des großen Publikums angepaßt, enthält alles wirklich Wiffenswerthe in der prägnantesten und anziehendsten Form, ist frei von allem Formelkram und gelehrtem Wust, schließt alles rein Fach-Wissenschaftliche und nur einer exklusiven Leserschaft Interessante aus, steht aber ganz aus dem Höhe- Punkte unserer heutigen Kenntniß und Erfahrung und läßt an Reichhaltigkeit und Zahl der Artikel, an Präcision und Ausführlichkeit der Darstellung, bei Weitem Alles hinter sich, was die Literatur in diesem Fach bisher geboten hat.

Um mit der wachsenden Theilnahme des Publikums für dieses Natio­nalwerk Schritt halten zu können, ist von dem seither Erschienenen ein Zweiter Abdruck nöthig geworden, den wir hauptsächlich für eine Band-Ausgabe verwenden, zur größeren Bequemlichkeit derjenigen n c u hinzutretcndeu Subskriben- tcn^welche-^n Bezug in kompleten Bänden demjenigen in einzelnen Lieferungen Erschienen sind der erste, zweite, dritte, vierte, sechste und siebente Band und haben alle Buchhandlungen Probehefte und Prospekte vorräthiq, um Sub­skriptionen entgegen zu nehmen.

HUddurghausen Das Bibliographische Institut.

Zu beziehen in Gießen durch Ferber, Ricker und Heyer.

Darmstadt, im Juni 1858.

Die Direktion

*) In Gießen: An Herrn A. L. Balser. In Lich: An Herrn Carl Volp.

1376) Die

Oienteil' und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt

übernimmt:

1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapitaleinlagen. Ende 1857 belief sich die Zahl der Rentenversicherten auf 6813 mit 11,389 Einlagen und ca. 755,500 fl. Vermögen ä 9

2) Lebensversicherungen in Beträgen von 100 bis 10,000 fl. auf ein einzelnes Leben gegen feste, zu keiner Nack- zahlung verpflichtende Versicherungsbeiträge. 3 w

on «. t. 5ÜLdlke lebenslängliche Versicherung von 100 fl. betragen die jährlichen Versicherungsbeiträge bei einem Alter von 20 wahren . 25 Zähren : 30 wahren : 35 Zähren : 40 Jahren : 45 Jahren : 50 Jahren ic ic

1 fl- 34 kr. 1 fl. 45 kr. 2 fl. 1 kr. 2 fl. 21 kr. 2 fl. 48 kr. 3 fl 26 kr. 4 fl 18 kr.

3) Leibrentenversicherungen, womit auch Wittwenrmten erworben werden können.

4) Depositengelder bis zu Beträgen von 25 fl. herab, welche vom 30. Tage nach der Hinterlegung bis zur Zurücknahme nut 3'/2 pCt. verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurückbezahlt werden. Ende 1857 betrug die Summe der hinterlegten Gelder 799,253 fl. ö

. Die Anstalt gibt Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, sowie gegen Faustpfänder in Wertb- paplerenund gewährt mittelst ihrer Amortisationsordnung Gelegenheit, aufgenommene Kapitalien durch Zahlungen auf Zi^s und kapital (Tilgungsrenten) allmahlrg abzutragen.

Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeldlichen Bezugs von Prospectcn und Statuten der Anstalt beliebe man stch an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden *).