machung vom 27. October 1836, in Nr. 52 des Großherzoglichen Regierungsblatts, vorschreibt, an die Salzauswieger, sondern an die betreffenden Salzmagazinsverwalter, und zwar gegen Rückgabe der hinterlegten Beträge, zu geschehen, was hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht wird.

Darmstadt, am 21. December 1855.

Großherzogliche Ober - Steuer- Direktion.

Görtz. vdt. Göring.

Polizeiliche Hui ii n t m a ch u n g.

Gefundene Gegenstände.

Eine Loupe in schwarzer Fassung, sowie mehrere einzelne Schlüssel, sind auf Eroßherzoglichcm Polizei - Bürcau abgegeben worden. Die Eigcnthnmcr haben sich baldig zu melden.

Glesien am 18. Januar 1856. Der Grosiherzogliche Polizei - Kommissar für die Provinzialhauptstadt Gießen:

L. Nover.

Gerichtliche nrrd Privat Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachungen.

Die städtischen Löschgeräthe, insbesondere die Feuereimer.

38) Schon öfters ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß von den, den Häuserbesitzcrn zur Verwahrung übergebenen städtischen Feuereimern ein unerlaubter Gebrauch gemacht und dadurch deren Beschädigung, ja theilweise deren völlige Unbrauch­barkeit herbeigeführt wird. Ein solches Verfahren ist ganz den Anordnungen entgegen, die bezüglich der Aufbewahrung der Feuer­eimer bestehen und die jedem Hausbesitzer seiner Zeit behändigt worden sind. Jenes ordnungswidrige Verhalten gibt mir Veran­lassung, auf die Beobachtung jener Anordnungen wiederholt aufmerksam zu machen und sie mit dem Anfügen einzuschärfcn, daß, wenn wieder Fälle vorkommen, wo Feuereimer zum Privatgebraucke verwendet, dadurch beschädigt oder unbrauchbar gemacht worden sind, die betreffenden Hausbesitzer zur sofortigen Reparatur oder Anschaffung neuer Feuereimer werden angehalten werden.

Gießen den 8. Januar 1856. Grosiherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

Aufzuuelmrende (TapitaUen.

116) Die Stadt Gießen braucht für die Gasanstalt 30,000 fl. und nimmt jetzt schon Capitalien zu jedem beliebigen Be­trage, gegen 4 pCt. Zinsen und Kündigungs­recht, an. Desfallsige Anerbietungen können mündlich oder schriftlich bei der unterzeich­neten Stelle täglich gemacht werden.

Gießen den 18. Januar 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________

Das Ausgeber: von Leseholzkartcn.

37) Die Lcseholzkarten für den District Franzwald der Oberförstcrei Schiffenberg können täglich hier in Empfang genommen werden.

Gießen den 7. Januar 1856.

Grosiherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________

49) Di e

Depotprotocolle für das Mustenings- jahr 1856

sind zur Einsicht der Interessenten 14 Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Local offen gelegt. Gießen den 8. Januar 1856.

Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. D. Ebel.

Versteigerungen.

Versteigerung von Bau- u. Werkholz. 115) Donnerstag den 24. Januar l. I., Vormittags 11 Uhr, sollen bei dem Zimmerplatz des G. Herbert

dahier, die von dem Holze zur Erbauung der Realschule übrig gebliebenen 17 Fichien- Stämme von 1054 Cubiksusi, unter den bei ter Versteigerung bekannt gemacht wer­denden Bedingungen, öffentlich versteigert werden.

Diese Stämme haben einen Durchmesser von 6 */, bis 18 Zoll und eine Länge von 27 bis 56 Fuß, und eignen sich sowohl zu Bauholz, als auch zu Werkholz für Schreiner, namentlich zum Schneiden von Bohlen.

Gießen am 18. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

90) Montag den 21. Januar, Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhause die dem Georg Moogk in der Flügelsgasse zustchcnde Hofraithe an den Meistbietenden versteigert werden.

Gießen den 10. Januar 1856.

Grosiherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag des Vorstehers:

C. Weidig, Ortsgcrichtsmann.

94) Dienstag den 29. Januar 1. I., Morgens 10 Uhr,

sollen auf dahiesigem Rathause die Grund­stücke, welche zu dem Sandsteinbruch der verstorbenen Christoph Benzler Wiktwc da­hier gehören, nochmals öffentlich meistbictend versteigert werden.

Staufenberg am 16. Januar 1856. Grosiherzogliches Ortsgericht Staufenberg.

Fischer.

56) Montag den 28. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr,

sollen auf dahiesigem Rathhause die der ' PH. Anton Becker's Wittwc dahier gehören­den Grundstücke aus freier Hand öffentlich meistbietend versteigert werden, mit dem Le- : merken, daß bei annehmbarem Gebote ter Zuschlag sogleich ertheilt wird.

□ jtiftti

518 Garten nebst Gartenhaus, links am Busch'schen Garten, neben Dr. Met­tenheimer, ’/21., */22. Klasse, 184 Acker, auf den Sandkauter Weg und Heegstrauch, neben Chr. Burckhardt, PH. Chr. S., '/22., '/23. Klasse, 95 Acker am Altenfeld, bei den Gär­ten, neben Melchior Kauf Ehefrau, | 2. Klasse,

156 Acker im Altenfeld, links auf den Weg, neben Hermann Pugge, ’/22., y23. Klasse.

Gießen den 9. Januar 1856. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. D. Ebel.

97) Samstag den 26. Januar l. I., Mittags 12 Uhr,

soll auf der Bürgermeisterei Steinbach das Anfertigcn von 5 Brunnen-Umgebungen, welches in Steinhauerarbeit und Lieferung der Materialien dazu besteht, einer öffent­lichen Versteigerung an den Wenigstfordern- den ausgesetzt werden.

Steinbach am 25. Januar 1856. Großherzoglichc Bürgermeisterei Steinbach.

Horn.