Ausgabe 
17.9.1856
 
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den Beringungen, öffentlich versteigert werden. Zu diesem Gute gehören 2 Wohnhäuser, 2 unter Einem Dach befindlichen Scheuern, Stallungen und ein Backhaus. Dasselbe enthält 128/2 Hessische Morgen, darunter

Morgen Hofraithegrund, 29 Morgen Wiesen, 84/2 Morgen Ackerland, 14 Mor­gen Kiefernwald von ZOjährigem Bestaube, und steht dem Gute, insoweit cs geschlossen, die alleinige Schaafweirebcrechtigung zu. Dabei wird bemerkt, daß das Gut nahe bei dem großen Dorfe Niedere hmen, noch näher aber bei dem Hofgute Sorge (wo ein sehr solventer Frankfurter mit Er­folg Landwirthschaft betreibt) liegt, nur zwei Stunden von der Kreisstadt Grün­berg, in welcher bekanntlich in jeder Woche einer der bedeutendsten Fruchtmärkte des Landes abgehalten wird, unb wohin eine sehr bequeme Kunststraße führt, auch nur wenige Stunden von der Main-Weser-Eisen- bahn entfernt ist u. s. w.

Wir laden Kaufliebhaber unter dem An­fügen hiermit ein, daß das Gut täglich ein­gesehen und alles Nähere in Bezug auf solches, die Versteigerungsbedingungen bei dem Ortsgericht Niererohmen, erfahren wer­den kann; daß jedoch nur solche Personen zum Mitbieten werden zugelassen werden, veren Zahlungsfähigkeit entweder offenkundig ist, oder sofort glaubhaft nachgewiesen wird. Grünberg, am 1. September 1856.

Groszhcrzoglichcs Landgericht Grimberg. W el ck e r.

1955) Montag den 22. September l. I., des Vormittags um 9 Uhr,

sollen dahier am Climbacher Fcldchen, D>- strict Buchkopf, ohngefähr 5 Morgen Land, welches seither mit Nadelholz bestanden, nunmehr aber abgetrieben worden ist und zu Felo angelegt werden soll, der hiesigen Gemeinde zugehörig, zum Anreden, an Ort und Stelle in Abheilungen an den Wenigst­nehmenden, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist an dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen, an dem Climbacher Wald.

Climbach, am 12. September 1856. Groszherzogliche Bürgermeisterei Climbach.

Schmidt.

1908) Donnerstag den 18. September l. I., Nachmittags 2 Uhr,

läßt der Unterzeichnete seine, in Nr. 74 d. Bltts. näher beschriebenen, Güterstücke auf dahiesigem Rathhause, unter den als­dann bekannt gemacht werdenden Bedingun­gen, auf 6 Jahre verpachten.

Gießen, den 10. September 1856. __________________I. PH. Möhl. 1943) Donnerstag den 18. d. Mts.,

Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Herrn Sccretär Binz er vor dem Wallthor, int unteren Stocke, verschiedene Haus- und Küchengeräth-

schaften, worunter ein Eßtisch für ^Perso­nen, meistbietend gegen gleichbaare Zahlung öffentlich versteigert werden.

Gießen, den 16. September 1856.

Feil gebotenes.

1959) In französischen Stickereien, als: Chemisetts, Aermeln, Kragen, Schleiern, Bouquets, Bändern u. dergl., habe ich eine neue und reiche Auswahl erhalten, die ich zu den billigst gestellten Preisen empfehle.

M. Heß, am Lindenplatz.

1948) Zwetschenkuchen, täglich frisch, bei F. Zülch,

in der Neustadt.

V e r miet h u n g c n.

1950) Mein in der Sonnenstraße stehen­des Wohnhaus ist auf mehrere Jahre ganz, oder auch thcilweise, zu verleihen und kann bis Ende Octodcr bezogen werden. ___________________P h. Katt rein.

1946) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Philipp Schmall, in der Mühlgasse.

1941) Das von Frau Heyer, Wittwc, seither bewohnte Logis in der unteren Etage meines Hauses ist anderweitig zu vermiethen. __________________Gg. Ph. Gail.

1529) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen. Hoffmann,

Postsecretär.

1924) In der Hintergasse, Lit. A. Nr. 54, ist eine sogleich beziehbare Fami­lienwohnung zu vermiethen.

1674) Das bisher von Hrn. Hofgerichts- Avvoe. Frank bewohnte Logis, bestehend in 5 Stuben, einem Cabinet, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Chr. Busch zum Darmstädter Haus.

I 1949) Gut gewittertes Gerstenstroh, per Gebund 6 kr., ist zu verkaufen bei

Jacob Sack, in der Caplansgasse.

1945) Ein noch sehr gut erhaltener Giraff-Flügel steht wegen Mangel an Raum billig zu verkaufen. Näheres bei Frau Heyer, Wittwe, wohnhaft bet Hrn. Fabrikant Gail in der Neustadt.

1939) In meinem Hause kann eine wei­tere Quantität Kartoffeln, vorzüglicher Sorte, per Nieste zu 24 fr., kleinere, die Meste zu 18 fr., gegen Baarzahlung ab­gegeben werden. L. W e l ck e r,

Advocat.

1942) Eine zweitheilige Vvgclsheckc ist zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl.

Vermischte Anzeigen.

Gas-Beleuchtung Mr.

1952) Da wir dieser Tage eine Aus­wahl verschiedenartiger Muster-Lampen zur Gas-Beleuchtung erhalten haben, so laden wir unsere vcrehrlichen Abonnenten hiermit höflichst ein, sich baldmöglichst auf unser Gas - Einrichtungs - Büreau in der Gas­fabrik bemühen zu wollen, um die Wahl derselben vorzunehmen, damit die erforder­lichen Bestellungen zeitig bewirkt werden können.

Gießen, den 16. September 1856.

Für die Gießener Gas-Gesellschaft: John Tebay.

1951) Für ein hiesiges Geschäft wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1957) In ein hiesiges Detail-Geschäft wird ein auswärtiger junger Mann in die Lehre gesucht. Näheres bei der Expedition dieses Blattes.________________________

1958) Heute, Mittwoch den 17. September,

Tun) - Musik

im Promenadehaus. Th. Lony.

s Gegen jeden veralteten Güsten, gegen Brustschmerzen, langjährige «Heiserkeit, «Halsbeschwerden, Ver­

schleimung ter Lungen, ist der von dem Medicinal - Rath, Herrn Dr. Mllgnils, Kreis-Physikus in Berlin,

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2 Preis:

gi die V, Flasche 2 Thlc., *, £ die halbe 1 Thlc.

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ein Mittel, welches noch nie, und zwar in zahlreichen Fällen, ohne das be­friedigendste Resultat in Anwendung gebracht worden ist. Dieser Syrup Wirkt gleich nach dem ersten Gebrauch auffalleud wodlthätig, zumal bei Krampf und Keuchhusten, befördert den Auswurf des zähen, stockenden Schleimes, mildert sofort den Reiz des Kehlkopfes und beseitigt in kurzer Zeit jeden noch so heftigen, selbst den schlimmen Schwindsnchthustcn

und das Blutspeien.

Für Gießen haben wir Hrn. I. G. Appel die alleinige Niederlage übergeben

Will). Mayer & Comp. in Breslau. dL