Ausgabe 
14.5.1856
 
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Chaussee nach dem Busch'schen Garten, am Friedhof, Schiffmberger Weg, dem Weg in den Torflöchern, dem Weg zwischen der Hof- raithe des Großh. Professors Dr. Osann und des Gastwirths Rühl auf dem Scltersberge und der Böschung des Bergs im Oswalv'schen Garten, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Neuenweger Thor.

Gießen am 7. Mai 1856.

Groszhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________ Holzverstcigerung in der Oberförstern Schiffenbcrg.

1075) Freitag den 16. Mai

wird in der Domanialwaldabtheilung Raben­pfuhl nachverzeichnetcs Holz versteigert:

138*/2 Stecken Nadel-Scheidholz,

3 Eichcn-Prügelholz,

125% Navcl-Stockholz,

18375 Wellen Nadel-Reisholz,

11 Nadel-Stämme 347 Cubikfß.

Kredit bis 30. September t?. I. Zu­sammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Stein­berger Straße.

Gießen am 8. Mai 1856.

Großherzogliche Oberförstern Schiffenbcrg. Dr. T)raubt.

Verkauf einer Bierbrauerei

1030) Donnerstag den 15. Mai l. I., Bormittags 10 Uhr,

soll in dem Geschäftslocale der unterzeich­neten Stelle die früher von Carl Heinrich Magnus dahier bcsessene, jetzt der allge­meinen geistlichen Wittwenkasse gehörige Hof- raithe, bestehend:

1) in 65 Klaftern Hofraum,

2) in einem erst vor ungefähr 10 Jah­ren neu erbauten., ganz von Stein aufgeführten, Brauhause, nebst Brau­kessel und sonstigen Braugeräthschasten, und einem dazu gehörigen Brunnen, welcher zum Bierbrauen ganz vorzüg­liches Wasser enthält,

3) in einem Dörrhause,

4) in einem sehr geräumigen Stalle und

5) in einem 134 Klftr. haltenden Garten, unter sehr günstigen Bedingungen, welche bei der Versteigerung bekannt gemacht wer­den, aber auch vorher schon bei der unter­zeichneten Stelle zu erfahren sind, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Bemerkt wird noch, daß unter dem Brau­hause sowohl, wie unter dem Dörrhause, sehr geräumige, gewölbte Keller sich befin­den und der Garten, seiner vortheilhaften Lage wegen, sich ganz vorzüglich zu einer Gartenwirkhschaft eignet. Auch können die Gebäulichkeiten, ohne große Kosten, zu je­dem anderen Geschäft, namentlich zu einer Liqueurfabrikation, leicht eingerichtet werden.

Gießen den 1. Mai 1856.

Die allgemeine geistliche Wittwenkasse in der Provinz Oberhcssen.

Martin.

1009) Donnerstag den 15. d. Mts., Mittags 12 Uhr,

sollen auf der Bürgermeisterei zu Burk­hardsfelden die zur Anfertigung eines neuen eisernen Friedhofthorcs an dem neuen Fried- Hofe daselbst erforderlichen Arbeiten, als: 1) Schlosserarbeit, veranschl. zu 120 fl.

2) Maurerarbeit, 25

öffentlich wenigstnchmcnd versteigert werden.

Burkhardsfelden den 2. Mai 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden.

Stumpf.

Brennholzliefcrung.

1047) Samstag den 17. Mai, Vormittags 10 Uhr,

soll in der Großherzoglichen Univcrsitäts- kauzlei dahier die Lieferung von 400 Stecken Buchen - Scheidholz an die verschiedenen Universitäts-Anstalten, sowie von 50 Stecken in das Großherzogliche Gymnasium dahier,

öffentlich an den Wenigsinchmenden verstei­gert werden. Gießen den 5. Mai 1856.

Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Martin.

1089) Nächstkommenden Dienstag, den ' 20. d. Mts.,

findet im Rcgierungsrath Trapp'scheu Hause vor dem Wallthor eine Versteigerung von Mobilien aller Art Statt. Der An­fang ist Nachmittags 2 Uhr.

Gießen den 13. Mai 1856.

Feilgebotenes.

1091) Alle Gattungen Früh - Gemüse- Pflanzen , Römischkohl mit breiten Rippen, sowie Erbsen - Reiser, verkauft

L. Hartmann in der Schanz.

1079) Iteue Sendungen von holländischen Häringen, Sardellen, Schweizer-, Limburger-, Rahm-, Par­mesan - und Kräuterkäse, Capern, Düsscldvrser Senf, Mcssina-Citronen, Citronat, Orangeat, ostindischem Sago, italienischen und deutschen Macaronis, Tafelrosinen, Tafelmandeln und italie- tlischen Haselnüssen, empfiehlt

L. Iahreis am Markt.

1090) Eine starke Hausthürc ist billig zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeber dieses Blattes.

1088) Meinen Geschäftsfreunden diene hiermit zur Nachricht, daß zu Anfang näch­ster Woche wieder Kalk und Ziegel bei mir zu haben sind. Auch steht das seither von Frau Major König er bewohnte Logis in mei­nem Nebcnhaus (Seltersberg) anderweit zu vermiethen. L. Keßler.

Formnlarien für Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungs-Rechnungen, Gemeinde - Voranschläge, sowie die

von Großherzoglichem Qberconsistorium neu vorgeschriebenen

Kirchen-Voranschlage,

ferner

Berichts-Etiquettm

für evangelische Kirchenvorstände an's Kreisamt, für evangelische Pfarrämter an's Decanat und für Schulvorstände an die Kreis Schul-Commission

sind stets vorräthig in der G. D. Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei,

Canzleiberg Lit. B. Nr. 1,

und bei Buchbinder Dietz in Lich.