120) Postschiffslinie

zwischen

Havre und Rio Janeiro (Brasilien.)

Zur Ucberfahrt nach Brasilien besteht in Havre eine Linie von neuen französischen Postschiffen I. Klasse, welche alle wünschenswerthcn und bequemen Einrichtungen besitzen und die von Capitänen geführt werden, deren Ehrenhaftigkeit und Tüchtigkeit anerkannt ist. Diese Linie wurde durch die achtbarsten Handlungshäuser ersten Ranges in Havre gegründet mit monatlich zwei­maligen Abfahrten nach Rio Janeiro durch obenerwähnte Postschiffe, deren Namen, sowie die der betreffenden Capitäne,

hier folgen: .<-

Einperenr <In SJresil . . Capt. Cazentrc Impcratrice du Bresil . . . Chiradame

Kou veile Pauline Vieira

Ville de Bio .....» Hahvick

Ville de Paris Msirilliez

Bon Petro II. . . - France et Bresil Eevaillant .

Victoria......

. . Capt. Tallibart

. . . Hcrmel

. . . Berindoague

. . . Monnier.

Um nähere Auskunft über Ucberfahrt

und Preise bittet man sich zu wenden an:

I. G. D. Bapßt in Gießen.

799) Bestellungen auf die Fabrikate des Herrn L. Barst

Cornp. in Bockenheim, als:

gedämpftes Knochenmehl für Feld- und Gartenbau,

phosphorsauren Kalk,

Knochenteig,

künstlichen und ächten peruanischen Guano, nehme ich entgegen und führe dieselben zu den Fabrikprei­sen ans.

Gießen den 7. April 1856.Emil P i st o r.

A Ä ANswrMderer! jfiL

140) Die

Haupt - Agentur von I. Lauckert i u Gießen

befördert am 1. und 15. eines jeden Monats Auswanderer nad> alkti «Häfen Nord - Amerikas und zeitweise nach Australien.

Erfahrene Conducteure begleiten und sorgen in allen Stücken für die Auswanderer bis in den Seehafen.

Wirklich reelle Bedingungen, billige Preise, sowie aufmerksame Be­handlung, müssen diese Agentur allcu Auswanderern empfehlen.

Näheres über Preise und Bedingungen aus dem Bureau der Haupt- Agentur, Neucnbäuen, Nr. 67.

Gießen. I. Fanckert Wittwe.

837) In einem sehr frequenten Specerei- Detail - Geschäft in Frankfurt ist für einen gewandten Verkäufer eine Stelle offen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. unter M. M. gegen schriftliche Offerten.

840) Ein mitForst Gießen Nr. 9. G. N." gezeichnetes Säckchen, 11 Pfund Fichtcnsamen enthaltend, ist am 9. April auf dem Wege von Gießen nach Königsberg verloren worden. Der Finder wird gebeten, solches gegen eine ^Belohnung bei Gastwirth August Geller in Königsberg abzugcben.

858) Ein gesitteter junger Mensch, der sich in der niederen Chirurgie uud als Bar­bier ausbildcn will, wird in Friedberg in die Lehre gesucht. Näheres ertheilt die Exped. d. Bltts.

839) Israelitische Feiertage: nächstcu Sonntag und Montag, den 20. und 21. April._________________

845) Ein gesitteter Junge kann bei mir in die Lehre treten.

L. Noll, Tapezierer.

Bürger - Cafino.

865) Anmeldungen zur Aufnahme in dasselbe finden bis Ende d. Mts. Berück­sichtigung. Gießen den 7. April 1856.

Namens des Vorstandes: Appel.

Tanzunterricht.

860) Unterzeichneter erlaubt sich, den verehrlichcn Eltern ergebenst anzuzeigen, daß sein Tanzunterricht mit dem 1. Mai wieder beginnt. Diejenigen Eltern, welche ihre Kinder an diesem Unterricht sich betheiligen lassen wollen, werden gehorsamst gebeten, mich hiervon in Kenntniß zu setzen.

Rose, Univ.-Fecht- und Tanzlehrer.

869) Herrn I. Reis, Optiker aus Nymwegen, bescheinige ich hiermit, daß ich seine optischen Instrumente, Mikroscope, Brillen, Telescope genau untersucht, mit anderen von den besten Optikern verfertig­ten Instrumenten verglichen, und denselben wenigstens gleichstehen, in manchen Bezie­hungen selbst vorzuziehcn, gefunden habe. Ich glaube deshalb, Herrn I. Reis in jeder Beziehung empfehlen zu können.

Gießen den 12. April 1856.

Dr. A. Wernher, Director des acadcmischcn Hospitals. Derselbe logirt im Gasthofe zum Einhorn dahier, Zimmer Nr. 23, zwei Treppen hoch.

872) Bei mir können noch Stipendia­ten, sowie auch andere Herren, den Mittag- und Abendtisch erhalten.

C. Martin's Wittwe, wohnhaft bei Hrn. Fillmann an der Kirche.

......

867) Ein tüchtiger Hausknecht t sofort verlangt. Bei wem? sagt Exped. d. Bltts.

827) Es wird ein braves Laufmädchen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl.