Ausgabe 
10.9.1856
 
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weißhomene Spitze mit Ring von einem Sonnenschirmchen, eine Peitsche, eine Heugabel und ein blautuchcner Mannsmantel. Die Eigenthümer haben sich baldigst auf Grvßherzoglichem Polizei-Bürean dahier zu melden.

Gießen, am 9. September 1856. Der Großherzogliche Polizei-Commissär für die Provinzialhauptstadt Gießen:

L. Nover.

Gerichtliche und Privat-Bekanntmachungen.

Versteigerungen.

Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen.

1900) Montag den 15. September 1856, des Morgens 9 Uhr,

sollen auf hiesigem Rathhause:

1) Spcnglerarbeit für circa . . 40 fl.

2) Dachdeckerarbeit . . 27 an den Wenigstforvernden vergeben werden.

Gießen, den 9. September 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.____________ Vergebung von Arbeiten bei der Stadt

Gießen.

1892) Donnerstag den 11. September 1856, des Morgens 9 Uhr,

sollen folgende Arbeiten:

1) Tapezierarbeit, veranschl. zu 13 fl. 36 fr.

2) Scblofferarbeit, 5 16

3) Ofenputzcrarbeit, 48

4) Weißbinderarbeit, 12 2

5) Handarbeit, 1 30

auf hiesigem Rathhause an den Wenigst- nehmenden versteigert werden.

Gießen, den 5. September 1856.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________D. Ebel.___________ Die Versteigerung von Holzhauer- und Waldkultur - Arbeiten bei der Stadt

Gießen.

1891) Montag den 16. November 1856, des Morgens 9 Uhr,

sollen die in den Waldungen der Stadt Gießen erforderlichen Holzhauer- und Wald- kultur-Arbeiten auf dem Rathhause dahier an den Wenigstnehmenden vergeben werden.

Gießen, den 5. September 1856 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

D. Ebel.

1888) In Sachen des Johannes Mootz I. Eheleute, früher auf dem Hofe Obergrubenbach, jetzt zu Nieder­ohmen, Kläger, gegen Conrad Schä­fer III., früher in Rendel, jetzt auf dem Hofe Obergrubenbach, Beklagten, Gutsverkauf betreffend, soll auf Ersuchen Großherzoglichen Landgerichts Vilbel das dem Beklagten in Eig enthum zugehörige zehnt fr eie und nur mit etwa 6 fl. jähr­licher Tilgungsrente belastete, der Gemarkung Nied er oh men angehörende, übrigens, fast ganz geschlossene zu 16605 fl. taxirte Gut Hof Obergrubenbach, auf wel­ches bei der am 10. März dieses Jahrs abgehaltenen ersten Versteigerung bereits 9000 fl. geboten worden,

Dienstag den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, durch Großhcrzogliches Ortsgericht Niedcr- v h in e n auf dem dortigen Rath- Hause, unter den aledann eröffnet werden­den Bedingungen, öffentlich versteigert werden.

Zu diesem Gute gehören 2 Wohnhäuser, 2 unter Einem Dach bcsindlichcn Scheuern, Stallungen und ein Backhaus. Dasselbe enthält 128'/, Hessische Morgen, darunter '/, Morgen Hofraithegruno, 29 Morgen Wiesen, 84% Morgen Ackerland, 14 Mor­gen Kiefernwald von 30jährigem Bestände, und steht dem Gute, insoweit es geschlossen, die alleinige Schaafweidebcrechtigung zu. Dabei wird bemerkt, daß das Gut nahe bei dem großen Dorfe Nied er o hm en, noch näher aber bei dem Hofgute Sorge (wo ein sehr solventer Frankfurter mit Er­folg Landwirthschast betreibt) liegt, nur zwei Stunden von der Kreisstadt Grün­berg, in welcher bekanntlich in jeder Woche einer der bedeutendsten Fruchtmärkte des Landes abgehaltcn wird, und wohin eine sehr bequeme Kunststraße führt, auch nur wenige Stunden von der Main-Wcser-Eisen- babn entfernt ist u. s. w.

Wir laden Kaufliebhaber unter dem An­fügen hiermit ein, daß das Gut täglich cin-

gesehen und alles Nähere in Bezug auf solches, die Versteigerungsbedingungen bei dem Ortsgericht Niederohmen, erfahren wer­den kann; daß jedoch nur solche Personen zum Mitbieten werden zugelassen werden, Deren Zahlungsfähigkeit entweder offenkundig ist, oder sofort glaubhaft nachgewiesen wird. Grünberg, am 1. September 1856.

Großherzvglichcs Landgericht Grünbcrg. Weicker.

1898) Dienstag den 16. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, läßt der Unterzeichnete in Auftrag 3 bis 4 zum Reiten und Fahren noch sehr brauch­bare, größtentheils junge Pferde, in hiesiger Universitäts-Reitbahn an den Meistbietenden versteigern.

Gießen, am 8. September 1856. von Gremp, Stallmeister.

Feilgebotknes.

1850) Alle Sorten Frucht-, Mehl- und Kartoffel-, wie auch Geldsäcke. Letztere mit und ohne Naht, empfiehlt

L. I a b r e i s.

1 Gegen jeden veralteten Husten, gegen Brustschmerzen, langjährige Heiserkeit, Halsbeschwerden, Ver­

schleimung ter Lungen, ist der von dem Medicinal-Rath, Herrn Br. MllgNNs, Kreis-Physikus in Berlin,

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g die 7, Fla,a>e 2 7(;lr *, § bie tuilbe 1 Jlilr. g ÄVAWiSMAMIRV!

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ein Mittel, welches noch nie, und zwar in zahlreichen Fällen, ohne das be­friedigendste Resultat in Anwendung gebracht worden ist. Dieser Syrup wirkt gleich nach dem ersten Gebrauch auffallend wohlthätig, zumal bei Krampf- und Keuchhusten, befördert den Auswurf des zähen, stockenden Schleimes, mildert sofort den Reiz des Kehlkopfes und beseitigt in kurzer Zeit jeden noch so heftigen, selbst den schlimmen Schwindsuchthusten und das Blutspeien.

Für Gießen haben wir Hrn. I. G. Appel die alleinige Niederlage übergeben Will). Mayer & Comp. in Breslau.

Nicht zu übersehen!

1895) Die nächsten Gießener Märkte werde ich wieder mit fertigen Dreschflegeln, sowie Wosterburger peitschen, achter Qualität, beziehen. Da meine Waare als vorzüglich gut bekannt ist, so Bitte ich um geneigten Zuspruch.

Mein Stand befindet sich bei den Sattlern aus dem Krämermarkt.

I. «Hofmann,

aus Nvdeubcrg (Amt Herborn).