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für die
Stadt und den Kreis Gießen.
Erscheint wöchentlich zwei Mat: Mittwochs und Samstags. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr., für Auswärtige, incl. Postaufschlags, 1 fl. 53 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Zeile 3 kr. — Annoneen in Tabellenform werden doppelt berechnet.
3. Mittwoch den 9. Januar 1SSG.
Amtlicher T h e i l.
O ffi c i e l l e
NamcnSverändernng. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnübigst geruht : Am 7. November 1855 dem Wilhelm Herzinger aus Wiltgenborn, im Knrfürstenthnm Hessen, zu gestatten, in Zukunft den Namen „Gökus" zu fuhren.
Dienftnachrichten. Am 18. Oktober 1855 wurde der Dr. Johann Joseph Hirsche!, Lehrer am bischöflichen Seminar, von dem Herrn Bischof von Mainz zum Dompräbendaten ernannt; am 12. November 1855 ist die katholische Pfarrstelle zu Heppenheim, im Kreise Heppenheim, dem zweiten katholischen Pfarrer zu Darmstadt, Adam Krämer, — die katholische Pfarrstelle zu Gernsheim, im Kreise Bensheim, dem katholischen Pfarrer Johann Baptist Specht zu Gensingen, — die katholische Pfarrstelle zu Gaubickelhelm, im Kreise Oppenheim, dem katholischen Pfarrer Franz Blnm zu Weinolsheim, — die katholische Pfarrstelle zu Bieber, im Kreise Offenbach, dem katholischen Pfarrverwalter Jacob Brisbois zu Gaubickelheim — und die
Nachrichten.
katholische Pfarrstelle zu Niederroden dem katholischen Pfarrer Valentin Schrovv zu Vilbel übertragen worden.
Coucurrenzeröffnungen. Erledigt sind : Die evangelische Pfarrstelle zu Selters, int idreise Nidda, mit einem Gehalte von 65l fl. 55 kr.; die evangelische Pfarrstelle zu Wirberg, im Kreise Grünberg, mit einem Gehalte von 898 fl. 43 kr., wovon jedoch eine temporäre Abgabe von jährlich 250 fl. zu leisten ist; die evangelische Schulstelle zu Eimelrod und Deiß- felD, int Kreise Vöhl, mit einem Gehalte von 310 fl., nebst einer Ver- giitung von 14 fl. für Heizung des Schullocals; der Schullehrer hat sich im Falle der Errichtung einer eigenen Schule zu Deißfeld eine Veränderung, beziehungsweise Verminderung seiner Besoldung gefallen zu taffen: die evan= gelifdie Schulstelle zu Eichloch, Kreises Oppenheim, mit einem Gehalte von 235 ff. 14 fr. einschließlich der Entschädigung für Wohnung und Heizung deS Schullocals.
Zu Ur. K. G. 117. Gießen am 5. Januar 1856.
Betreffend: Die Wahl der Gemeinderäthe der Gemeinden des Kreises Gießen.
Das
Großherzogliche K r e i s a m 1 Gießen
an
die neu ernannten GrchherMlichen Bürgermeister des Kreises.
Ich beauftrage Sie, die neu erwählten Gemeinderathsmitglieder nach dem Protokoll-Formular in dem Amtsblatt der vor- hinigen Großherzoglichen Regierungs-Commission Nr. 22 vom 26. September 1849 in Pflichten zu nehmen, und das desfallsige Protokoll binnen 8 Tagen einzusenccn
K ü ch l e r.
Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Meßen.
Der unter polizeilicher Aufsicht stehende Wilhelm Fries von Ruttershausen hat sich ohne Erlaubniß aus seiner Heimath entfernt. Derselbe ist im Betretungsfalle zu verhaften und gefänglich einzuliefern.
Polizeiliche B e k a n n 1 m a ch u n g.
Gefundene Gegenstände.
Ein brauner, grüngestreister wollener Kinderstauchen, eine blaue Knabentuchkappe, ein neuer grauer Tuchhandschuh und ein ledernes Portemonnaie mit einigen Groschen Geld, sind gefunden und auf Großherzoglichem Polizei - Bureau dahier abgegeben worden. Die Eigenthümer haben sich baldig zu melden.
Gießen am 8. Januar 1856. Der Großherzogliche Polizei-Commiffär für die Provinzialhauptstadt Gießen:
L. Nover.


