Ausgabe 
2.8.1856
 
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1610) In Sachen der Joh. Mootz I. Eheleute, früher auf dem Hofe Ober­grubenbach, jetzt zu Niederohmen, Klä­gers gegen Konrad Schäferin., früher in Rendel, jetzt auf dem Hofe Obergru­benbach, Beklagten, Gutskauf betreffend, soll auf Ersuchen Großherzoglichen Landge­richts Vilbel das dem Beklagten zugehörige zu 16605 fl. taxirte Gut, Hof Ober­grubenbach, auf welches bei der am 10. März l. I. abgehaltenen ersten Ver­steigerung bereits 9000 fl. geboten worden,

Freitag den 8. August l. I., Vormittags 11 Uhr, durch Großherzogliches Ortsgericht Nie­derohmen auf dem dortigen Rath­hause, unter den alsdann eröffnet wer­denden Bedingungen, nebst der auf dem Gute stehenden Ernvte, öffentlich ver­steigert werden, wozu wir Kaufliebhabcr unter dem Anfügen hierdurch einladen, daß täglich das Gut eingesehen und das Nähere über dessen Gehalt, die Versteigerungsbe­dingungen re. bei erwähntem Ortsgericht erfahren werden kann, daß aber nur solche Personen zum Mitbieten können zugelassen werden, deren Zahlungsfähigkeit entweder offenkundig ist, oder sofort glaubhaft nach­gewiesen wird.

Grünberg, den 23. Juli 1856. Grvßhherzogliches Landgericht Grünbcrg.

W e l ck e r.

1666) Montag den 11. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Heyer'schen Garten am Neuenweger Thor verschiedene entbehrlich gewordene Gegenstände, bestehend in Möbeln, einer Dreh- und Hobelbank nebst Werkzeu­gen, Musketen, Flinten, Büchsen, Pistolen und weiteren Jagdgeräthschaften, Kleidungs­stücken , einer blechernen Badewanne und sonstigem Hausrath, gegen gleichbaare Zah­lung einer öffentlichen Versteigerung ausge­setzt. Gießen, den 30. Juli 1856.

1609) Dienstag den 5. August l. I. und die folgenden Tage, Morgens 9 Uhr, sollen in meiner Behausung sämmtliche Mo­bilien, als: Möbeln, Bettung, Weißzeug, Gold und Silber, sowie auch die mir gehö­rende diesjährige Kartoffel-Erndte, Gemüse, Bohnen und Erbsen w., gegen baare Zah­lung öffentlich meistbietend versteigert werden. Zugleich bin ich gesonnen, mein Haus mit dem dazu gehörigen, einen Morgen halten­den Garten, unter gleichen Bedingungen einer Versteigerung oder auch einer Verpach­tung auszusetzcn. Steigliebhaber können jeden Tag davon Einsicht nehmen.

Auch stehen bei mir zwei Ziegen zu ver­kaufen. Louis Wagner,

wohnhaft vor dem Wallthor.

Feilgebotenes.

1669) Eine Parthie Hvhlzirgol ist zu verkaufen bei G. E. Böhm.

1665) Feinste Limonade-Essenz bei I. Gertig.

1692 Zwiebelkuchen von Brvdtcig, jeden Montag, Mitt­woch und Freitag, um halb 9 Uhr, frisch bei Emil Noll

aus der Mäusburg.

1686) Ein Glaserker, sowie eine zwei­flügelige Thüre, sind billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.

1676) Bade- und Waschbütten stehen zu verkaufen oder auch zu verleihen bei C. H. Schm all, Lindenplatz.

1578) ' Oefen, Heerde, Röste und Kasten, zu Steinkohlenbranv eingerichtet, empfiehlt

E nn l P i st o r.

1617) Bon neuen (1856t) Holländischen Häringen habe ich die erste Sendung erhalten. ______________L. Iahreis.

1580) Mehrere Spiritussäfser sind wegen Mangels an Raum billig abzugeben bei I. G erti g.

1682) Winter-Endivien, grüne Kohl- pflanzen, Sauerkirschen zum Einmachen, brei­ten Winter-Spinal-Samen, sowie auch täglich frische Kuhmilch, verkauft

L. Hartmann in der Schanz.

1019) Häufige Nachsragon auf den Saarbrücker Schnupftabak veran­lassen mich, 0ie verehelichen Eonsumeu- ten hiermit zu benachrichtigen, daß ich eine Sendung davon habe kommen lassen. L. Zahreis.

1581) Den von Professor Dr. Bock empfohlenen und als vorzüglich bewährten Eisen-Liqueur empfiehlt ______________________I. Gertig.

1694) Gute Kleie, Schwarzmehl, Saaterbsen bei

G. F. Eißner, auf dem Kreuz.

1583) Mein in der Sonnenstrasze stehen­des Wohnhaus, bestehend in einem Laden, drei Stuben, drei Kammern, Boden, Keller, Holzplatz re., beabsichtige ich unter vortheil- haften Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen, oder auf mehrere Jahre zu ver- miethen. PH. Kattrein.

1693) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verchrlichen Publikum auch am bevorstehen­den Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffer­nüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod und noch mehreren andern Con- ditoreiwaarcn; auch empfiehlt derselbe seine

ächten Hamburger Husten-Klondger, sowie noch ganz besonders seine von mehreren berühmten Aerzten für alle Arten Brustleiven als höchst heilkräftig befundene Schnecken- Bonbons und Schnecken-Geloe.

Zugleich bringt er hiermit seinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß schon öfters auf hiesigen Jahrmärkten fälschlich tn seinem Namen C.onditoreiwaaren durch Andere ver­kauft wurden, und bemerkt zu dessen Wider­legung, daß solche nur einzig und allein in der mit seiner Firma bezeichneten Bude zu haben sind. Fr. Ur ff, Convitor, vor dem Ncustädter Thor.

V e r m i e t h u n g e n.

1689) Ein Logis, bestehend in 2 Stu­ben, Kammer, Küche, Keller u. s. w., sowie ein Stübchen für eine einzelne Person, ist zu vermiethen bei PH. Vogt.

1681) Das von Herrn Maurermeister Petry bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und Ende October beziehbar.

PH. Oppermann.

1688) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Wilhelm M ö h l, Drechsler.

1679) Das seither von Herrn Brief­träger Kling el m ei er bewohnte Logis ist am 1. September anderweit zu vermiethen. ___________________R. Wendel.

1584) In meinem Hause Lit. A. Nr. 30 sind die beiden unteren Stöcke zu vermiethen und sogleich beziehbar. Ph. Sack.

1153) Eine aus 5 Zimmern ic. be­stehende Familienwohnung ist zu vermiethen bei Alexander M a y e r.

1680) In Lit. C. Nr. 139 ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich beziehbar bei PH. Flett II.

1295) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.____________I G. D. Bapst.

1602) Ein Logis ist an eine stille Fa­milie zu vermiethen bei

Kaufmann Karl Hoffmann auf dem Seltersweg.__

1674) Das bisher von Hrn. Hofgerichts- Advoc. Frank bewohnte Logis, bestehend in 5 Stuben, einem Cabinct, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

Ehr. Busch zum Darmstädter Haus.

1691) In der Maigasse Lit. C. Nr. 14 sind zwei Familienwohnungen zu vermiethen. _________________H. L. Mendelsohn.

1537) Ein freundliches Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen bei

Gg. Echternach.

(Hierzu zwei Beilagen.)

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1175) D sowie Pferd boden, sind Hofg.-Sccr.

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