Was m
correfponoitew
langgehaltene Ton
Diese Heiterkeit da
illgcmein »t.
jungen, tet rovinzialstM, Kind, durt soll, gewiimi Knflage gegen ehung bewirt
fast 30 aui e mehrjährig« ich der neuen : denselben in
emittelte Leu! Brief mit 5! : Vieser Scheu r heraussteüti uck und Papik eines Seifen ,fl Der Not« ie Worte roi en, macht all
Fügung, und Gott verlassen, wenn das ereignen sollte." eine Thräne aus den „Liebe Franziska, ich schlagen Sie darum
Eine Fügung.
Mitgetheilt von Carl Braasch.
zu der grc;: ie bekanntlis
ii abgebrannt!
L im Gebäude ngen.
ge gegründet, I
er Türkei de einsame Sacj 1 sprachen.
von einer 61 ich ven Türke uwerfen. Do! großen Berluj Dec. Di- vej ifen um jed!
n interessant« n, wenn sids chast, die eit« Einige sei
Summe nod »ersuchen uni esellschaft so! atz wieder «
„Ueberlegen Sie reiflich, ehe Sie sich bestimmt erklären. Ich bin alt, und wer weiß, wie lange mir noch zu leben vergönnt ist; nach meinem Tode stehen Sie wieder verlassen und einsam in der Welt, wie vorher. Ich könnte nickt ruhig von dieser Erde gehen, wenn ich Sie HÜlflos zurücklassen müßte."
„Ich bin Ihnen unendlich verpflichtet; denn wer weiß, was ohne ^hre Güte aus mir geworden wäre. Meine Mutter war gestorben und die bitterste Armuth, das größeste Elend, aus welchem ich keinen Ausweg sah, war das einzige irdische Erbtheil, das sie mir hinterließ. Da, vor einem Jahre führte mich Ihr Gesuch einer Gesellschafterin zu Ihnen, Sie nahmen sich meiner an und wurden mir eine zweite Mutter. Das war Gottes
„Kind, sein Sie nicht thöricht," unterbrach sie Frau v. Rosen, „solche Jugendträume schwinden im Leben, wie Morgennebel vor der Frühlingstonne. Im Leben ist es die Hauptsache praktisch zu sein. Sie selbst, sagten mir neulich, das Leben, ]o wie es sei, passe nicht für die Poesie; ich drehe diesen Satz um und sage: Die Poesie paßt nicht sür das Leben, rote es nun einmal ist."
"Soll denn Nichts wahr werten ?" fragte Franziska sinnend.
„Können Sie Ihre Hoffnungen verwirklichend"
Franziska schwieg und eine Thräne rollte aus'ihren schönen Augen.
„Weinen Sie nicht!" sagte Frau von Rosen zärtlich. „Ich N ill Sie ja nicht zwingen; doch sehen Sie den jungen Mann nur erjl. Ziehen Sie sich um, und kommen Sie in den Speisesaal, Wo beim Abendessen mein Palhe und ich Sie erwarten werden."
In einem Zimmer, ras nach dem Garten hinging, saßen wenige
(Schluß.)
„Ich wußte es, daß Sie mir keine Gewalt anthun würden, i. Sie sind so unendlich gut!" sagte Emil gerührt, indem er ihre »atro an seine Lippen drückte. Er erzählte ihr nun das Abenteuer meß Abends, schilderte mit den lebhaftesten Farben Doris auf- ipfenides Benehmen gegen ihre Mutter und vergaß auch nicht hin- gzusetzen, daß er sie noch au demselben Tage wieder gesehen habe.
„Wer hätte einem Avvocaten so viel Romantik zugetraut!" üf Flau von Rosen, als er geendet. „Nein mein Söhnchen, die rache ist doch zu lustig, als daß ich deswegen meine Pläne auf: |(ben sollte. Woher weißt Du, daß sie Dich liebt? Woher weißt r-u, daß jener Mann, der sie heule auf dem Bahnhofe in Empfang uahni, nicht ihr Gatte war? Was kannst Du thun, um wieder siit ifyr in Verbindung zu treten, da Du nicht einmal weißt, wo sie lebt, noch wie sie jetzt heißt?"
Emil seufzte, ir konnte diese Fragen nicht beantworten.
„Da Du," fuhr sie fort, „seit so langer Zeit Nichts von ihr itfahien hast, so kann es sich sehr gut ereignen, daß Du nie *t,r Ultras von ihr hörst, und dann wolltest Du einer Gedanken- we zu Gefallen Dein Leben lang unvcrheirathet bleiben? Was « thonchkes Zeug ist das !" Der sonst so beredete Abvoeat konnte > ts darauf erroiedern, was nicht bei der ersten Gegenfrage schon iosammenfiel. Die Pathin sagte daher ganz ruhig: „Jetzt haben IIV uns ausgesprochen, und wollen nicht eher wieder darüber reden, « ts Du Franziska selbst gesehen hast. Ich muß auch sie vor: ttretteu; denn bis jetzt habe ich ihr noch kein Wort von meinen «lichten mitgetheilt."
„Aber wenn auch sie schon früher eine Neigung gefaßt hätte?" 'Sie Emil, neue Hoffnung schöpfend. „Wenn auch sie eine Ver- Ortung mit mir nicht eingehen will?"
„Franziska verdankt mir so viel," entgegnete Frau von Rosen, st- keinen andern Willen, als ven meinigen haben wird, lieber« das nur mir allein. Für jetzt will ich Dich auf Dein Zimmer ■’tn, wo Du Dir bis zum Abendessen die Zeit vertreiben kannst, 1". Dir gefällt." Damit erhob sie sich und führte ihn in's /-nie Stockwerk, wo sie ihm ein behaglich eingerichtetes Zimmer, «I dein sich eine gewählte Bibliothek befand, anwies. Da war er JW allein mit seinen Befürchtungen, die kein Buch zerstreuen “nte- Er setzte sich an's Fenster, das in den Garten ging, und
I lprang heraus und eilte zur Frau von Rosen. Es war Franziska. Sie stattete Bericht ab von ihrer kleinen Tour, die sie im Auftrage ihrer Herrin gemacht hatte. „Ganz vortrefflich, Franziska," sagte diese, „ganz, wie ich es von Ihnen gewohnt bin; Sie sind ein Schatz für mich und bringen mich immer tiefer in Ihre Schuld."
„O bitte, lassen Sie das, gnädige Frau," entgegnete das junge Mädchen.
„Nein," erwiederte die alte Dame, „ich wünschte einen Theil davon abgetragen, und dazu bietet sich gerade jetzt eine paffende Gelegenheit."
„och begehre Nichts weiter, als Ihre Zuneigung."
„Wohl, die haben Sie sich im reichsten Maaße erworben und für die Gegenwart möchte sie Ihnen genügen; aber Sie müssen auch an die Zukunft denken. Da Sie nicht dafür sorgen können, muß ich es thun, und wie, will ick Ihnen kurz erklären. Mein Palhe, ein liebenswürdiger junger Mann, ist auf meinen Wunsch hwrher gekommen; ich wünsche eine Verbindung zwischen Ihnen und ihm." Das junge Mädchen erbleichte bei diesen Worten, schwieg einige Augenblicke und sagte bann fest: „Gnädige grau, das ist nicht Ihr Ernst. Sie wollen nicht mein äußeres Glück auf Kosten des Innern begründen."
vertrau' ich; er wird mich auch bann nicht Schlimmste, was Sie vorhin andeuteten, sich
Frau von Rosen trocknete sich verstohlen Augen und begann dann nach einer Pause: muß Gewißheit über Ihr Schicksal haben; mein Anerbieten nicht unbedingt aus."
„Ich bin Ihnen ungern entgegen," entgegnete Franziska be« ßimmt, „aber hierin kann ich nicht nachgeben, es wäre Verrath an meinem Herzen. Ich habe Ihnen meinen Lebenslauf erzählt, und Sie wissen daher —"
Stuttgart, de, ,..... cas in den Garten ging, und
>ithumsforschä ?anJ“ lefen’ eä interessirte ihn aber Nichts, er sah darüber Akademie d« 1 J., narrte fast gedankenlos in die verjüngte Natur. Draußen unonl ij-wäh! Jtc unb duftete Alles, der sanfte Abendwind bewegte die Blätter und aus Bäumen und Büschen tönte ihm das fröhliche Mchern der Vögel entgegen, dem nur der «Nachtigall etwas Schwärmerisches verlieh. feuertet «Ben war ein schneidender Contrast zu der Stimmung seiner k. Was sollten ihm die Blüthen da draußen, waren doch die , D" seines Herzens vom Froste der Alltagswelt zerstört! Und stimmen der Vögel — waren sie nicht ein Jubelruf der glück- > ^jbe? Der hatte noch nie aus seinem Busen heraus getönt. 'M Mensch," rief er nach langem resultatlofem Grübeln, „ist so t, U . ' tr*c "> denn für mich gibt es keine tbeilnehmende ‘lf auf dem ganzen Erdenrunde."
Ein Wagen kam auf den Hof gerollt, ein junges Mädchen


