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nur zur Eile an.
(Fortsetzung folgt.)
Was
giebt es Neues?
Eine Fügung.
M'tgetheilt von Carl Braasch.
. , ijii, als er die Tafel wieder an
Almer crwiederte Nichts darauf, sondern trieb
gleich das Fenster, war aber nicht wenig erstaunt, seinen Freund vor der Thur zu finden. „Was in aller Welt führt Dich jetzt noch zu mir?" fragte er, als er Emil eingelassen hatte. „Du bist doch hoffentlich nicht krank geworden?"
r. . "Du mußt nach der Gerberstraße," sagte Almer hastig. „Geschwind zieh' Dich wieder an."
« Der Rhein ist wieder nebel- und eisfrei, weßhalb die Mainzer Drucke auch wieder aufgefahren wurde, und die Dampf- und anderen -öoote ihren Dienst wieder aufnehmen werden. Der „Delphin" beorderte am 7. d. M. 200 Auswanderer mit Hab und Gut von Mainz nach Cöln.
— Das kurhess. ObcrappellationSgericht zu Kassel hat nunmehr den vielgenannten, in der bad. aufständischen Armee gedient habenden A. v. Loßberg gänzlich freigeschrochen.
at «v .yot 'ßuvi.em» als ob der Wcinhandel einen neuen Austchwung nehmen wollte. Gleich nach der Lese wurde auf dem i.ikeir Rheinufer, auf dem bayerischen und hessischen, der Most zu tuten und es joll der erste Abstich abgewartet werden.
b-ui-u '' ^^"bahnbauten jenseits des Rheines werden so eifrig fahren -ü r! W 110(6 "ächsteS, Jahr von Basel nach Mainz
g “ lv°n Straßburg nach Mainz per Schnellzug in
„„77 ®ur(6 unerhört kleinen Wafferstand ist die Schifffahrt
en meisten Flüssen zu unfreiwilligem Feiern verurtheilt. Da- gegen haben die Eisenbahnen um so mehr Güter zu befördern, so dag^kaum die Waggons u. s. w. -ausreichen.
furili* bei Coblenz von dem Dampfboot „Gutenberg" verschwundene Nachtsack hat sich zwar wieder in Neuwied vorgefun- wn, allein ohne die darin gewesenen 10,000 Fr.
„Die Einladung zu diesem angenehmen Spaziergange," entqeq- nete der Arzt, indem er den Freund in sein Zimmer führte, „hab' tch bereits auf der Schreibtafel an meiner Stubenthür gelesen; ich dachte redoch es hätte bis morgen früh Zeit; denn man wird wirklich gleichgültiger, wenn man fleht, wie die Leute aus jeder Kleiniq- elt etwas Großes machen und den Arzt deswegen mitten in der Jia^t herausklopfen. Und mit Niemanden hab' ich in dieser Hin- ,lc6t m(6r dast, als mit den Patienten aus meiner Armenpraris.
„3ii diesem Falle ist es anders, zieh' Dich nur an," fiel Emil ungeduldig em. „Woher weißt Du das? Und überhaupt, wie kommst Du dazu, der Bote zu werden?" fragte Hermann, indem er zu den Kleidern griff. !,
Almer erzählte ihm jein kleines Abenteuer und malte dabei die Angst des armen Mädchens mit den glühendsten Farben.
t-Ah," 6a9fe ber Arzt lächelnd, „die schönen Augen haben Dich bezaubert ^ch erinnere mich der lieblichen Erscheinung, ich habe in demselben Hause ,chon Jemanden behandelt, da hab' ich sie ge- sehen. Doch^wir müssen auch den Namen erfahren." Damit holte " bieli sie Emil vor. Auf derselben stand:
„Wittwe Wohler, Gerberstraße Nr. 15, zwei Treppen hoch." „Eine hubiche Handschrift," fügte er hinzu ihren Platz brachte.
Der Doetor juris Emil Almer hatte in ber gemacht und glänzend bestanden. Zur Feier 'dieses r eir '^nds einig? L7UL
eine verhüllte 7'r “8 <’Uä bcr "iedrigen Thür eines Hauses
verhüllte Gestalt wie er ,7 77' 6nln rln solches war Die der engen Hausflur sieben „i,/ fonilte' hatte eine Lampe auf zu, um ihm X und ging et derselben auf die Treppe gen war, wandte sie * '7 d.e ersten Stufen hinaufgestie- Rechtsgelehrten, der seinen Want ifT" Ü'l dem jungen
rabe in’a m.r,*., Mantelkragen zuruckgeschlagen hatte, ge-
' ber Doetor." 8dn*? ich glaubte, Sie wären
mit edlem Anstan7ft7schön ubctral^tz aU Wor ihm stand l*te, inwelchem 5/^". Mädchen mit einem Ge-
m das , du/ch SS? "Kummers deutlich zu sehen waren, sich .'hr n7herw Eh 'ckt bcUüt' Zedem,
' hcit hatte er nicht r'n 7b abnöthige» inuyte. Solche Schün- -vort auf ihre Fra/e • OTIrirvt <iottertf er' a(§ Ant-
Doetor der Rechte" bm allerdings auch ein Doetor; aber
ÄÄL®' “ «WM***« «MM. » 'mnk und bedarf msina nb 7 "7°^^ .Meine Mutter ist sehr
Echt verlassen haben 3 er ärztlichen Hulse; ich würde sie auch ' "irdc ohne Li» 7' T". "i(6t befürchtet hätte, der Doctor
»Wer ist t "'7. «urc(6t finden können."
l'S Mädchen mit <v7r' ®leIlel<6t kenn ich ihn," tagte Emil, den , »elchem Falle es mir flfu£lte' illi’eln et hinzufügte, „in ' Gingen, was fonft titcUftd?t möglich sein könnte, ihn hierher zu "Er ist de D°e7 7* Wetter gute Wege hätte." ^'eifelhaft anblickend '§emann/' ^wiederte das Mädchen, Almer \ N6enf©"Utt‘2,"jjlrk/r hE Eijst' „ich verspreche Ihnen, in ''freundlich ""dnr'^ >ch danke Ihnen herzlich," sagte
'lenden jungen Maniw" lächelnd, zu dem bereits fort-
"d ch mit ^durfte Emll°"bo^7 ”7. 9b‘mfr’8 kästen gewesen hen kräftiar» q 'bn noch wach zu finden. Auf 1
raft’Sen ^3 u" der Klingel öffnete der Arzt auch wirklich |


