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(Fortsetzung.)
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stht, meine Laufbahn in ihrem Beginne zerstört, ich selbst flüch-
eken durch
|t, und dennoch, o! über die finstern Geheimnisse des Men-
*'ur'len ' üzens! möchte ich oft aufjauchzen, daß ich ihn traf. Ich < rii'n'npn flhlßl- .. , .... 77
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zu sehen; dort lag das gräfliche Schloß. Wie 6t:
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inte aber verhaftet werden, bevor er dieses Ziel erreichte und dar es auch auf viele lange Jahre unerreichbar. So wie der
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-precheu, aber ich muß es. Gleichviel, unter welcher Bevingung, tcher Verkleidung, mit welchen Opfern, um welchen Preis, iefahr meiner Freiheit, meines Lebens, wenn es nicht anders h ist.
fkeit.
W war ein schöner, edler, tapferer junger Mann, den ich
«begeistern werde, diese Liebe, von der ich hoffte, daß sie mir die so weich gacfeiträgerin auf dein Pfade der Kunst sein werde. Meine
, und auch Nachrichten ü
>>g kam, trieb es ihn hinaus in die Gegend, wo er so glück- id so namenlos elend gewesen war, wo man ihn weniger und wo die Freiheit des Landlebens ihm mehr Möglichkeit
er den Bahnwächter dort oben auf dem Damme um die Aus- iner Wohnung. Da schoß wie ein Blitz ein Gedanke durch lVIL 3a daS ging. Wie sollte Jemand den glänzenden Vir-
Der Dahn wärter.
Novelle.
je Familie seines Gegners besaß, gewiß nach der ganzen Strenge sisetzes bestraft worden. Hätte er sicher gewußt, Natalien zu und wäre cs nur für einen Augenblick, er hätte dieses Glück hrelanger schwerer Hafk nicht für zu theuer erkauft gehalten.
tuosen in dieser Lebensspähre suchen ! Er war hier sicher, er konnte beinahe die Hälfte des Jahres ungesehen, unbemerkt in ihrer Nähe leben. Die andere Hälfte des Jahres freilich wird schrecklich sein; da wird seine Phantasie sie ihm zeigen, in glänzenden Gesellschaften, umringt, geschmeichelt, angebetet, fortgerissen in dein wollüstigen Wirbel des Tanzes, während er in der verschneiten, sturmumsausten Hütte in ohnmächtiger Leidenschaft vergeht. Und dennoch — der strenge ermüdende Dienst, den Die furchtbare Verantwortlichkeit für so viele Hunderte seinem Pflichtgefühle anvertraute Menschenleben durchaus nicht zu vernachlässigen gestattet und die tagezählende Hoffnung auf den nächsten Frühling mußten ihn den Winter tragen helfen.
Er stieg hinauf, um mit dem Bahnwächter zu sprechen und ward — Dank sei es einem bescheidenen Reste seiner letzten Geldernte — bald einig mit demselben. Der Bahnwächter unterwies seinen Lehrling durch einige Wochen in seinem Dienste. .Dann gab er Denselben auf, der Musiker bewarb sich unter falschem Namen um die erledigte Stelle, und da er von seinem Vorgänger, einem sehr braven und verläßlichen Manne empfohlen wurde, so erhielt er den Dienst ohne Schwierigkeit.
Nun begann für den Musiker ein eigenthümliches Leben. Nach der Abfindung seines Vorgängers für die Ueberlassung der Stelle war ihm nachgerade so viel übrig geblieben, um sein jetziges Leben mit seinen früheren Gewohnheiten so gut, als dies überhaupt möglich war, in Uebereinstimmung zu bringen.
(Schluß folgt.)
st — vielleicht wird ein Anderer ste fein nennen können, ich es nicht hindern können, aber er nicht, er eben so wenig
B.
Db fie weiß, daß ich ihn getödlct? ob sie ahnt, daß cs ihret-
chei noch lau' Skier geschlag , ist schwer v-' inten Manifif
' Gegeben biul niit Blut befleckt, mein Raine von einer edlen Familie, »d °ie bezugsch einen hoffnungsvollen Verwandten entrissen, dem Fluche
gefunden: „M Mörder verflucht? Ich muß sie wieder sehen, blv Dlf ^Uutl - ...
ben. — Vos uff. Armee ill 00, in zweite und auch de
Was giebt es Neues?
— Während man in Süddeutschlanv nichts Eiligeres zu thun hatte, als die am meisten benützten Stehwagen auf den Eisenbahnen abzuschaffen, ist die prcuß. Regierung jetzt bemüht, eine vierte Wagenklaffe, aber mit Sitzen, zum Besten der Unbemittelteren einzuführen.
— Das „Neue Stuttgarter Tageblatt" vom 5. November brachte mit der Bezeichnung „Aktenmäßig" folgende haarsträubende That- sache : „Eine fabelhafte Bevölkerung oder vielmehr Uebervölkerung hat kürzlich in dem zu Stuttgart gehörigen Weiler Heslach Anlaß zu einem Streit gegeben. Zwei Familien besitzen daselbst gemeinschaftlich eine Stube. Beide Familien bestehen aus 7 und 8, zusammen aus 15 Köpfen. Nun beklagte sich der eilte Theilhaber darüber, daß der andere noch eine dritte Familie, ebenfalls aus 8 Köpfen bestehend, zu sich in die Miethe genommen habe, so daß besagte Stube gegenwärtig im Ganzen von 23 Personen verschiedenen Alters und Geschlechts bewohnt ist." Gegen diese Mittheilung ist bis jetzt von keiner Seite ein Widerspruch erhoben worden.
— Beim Berliner Stadtgerichte schweben gegenwärtig gegen eine Dame aus den höheren Ständen eine große Anzahl von Wechsel- Prozessen. Die Gesammtsumme der Schulden soll sich auf circa 50,000 Thlr. belaufen. Die Hauptschuldnerin ist die Tochter eines der reichsten Einwohner, der indeß für seine Tochter nichts mehr bezahlen will. Die Erecntion gegen dieselbe ist fruchtlos ausgefallen und zum Personal-Arrest kann sie ihres Geschlechts wegen nicht gebracht werden.
— Vorige Woche brach in der Nähe von Froschdorf nach Mitternacht Feuer aus. Der Gras Chambord eilte sogleich zu Pferd nach dem bedrohten Orte, leitete die Löscharbeiten und setzte seinem
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toir brechen hier mit unseren Tagebuch-Auszügen ab und neh- j je schlichte Erzählung, die sich jetzt mit raschen Schritten ihrer i °yhe nähert, wieder auf. Der unglückliche Künstler trieb
^nCV?niOlfr3) aSintcr über ziellos in der Welt umher. In die Residenz,
ästigen tonnen gefdmpft wo. uuu , 0 ui.unterbro<|)1QtaI.fn
cht schlecht und grausam; aber wenn ich ihm wieder mit der t |t ) noch au | jn fccr Auge in Auge gegenüber stände, ich würde Gott wieder nicht schonen. Er durfte sic nicht besitzen —
;«erfolgt, geächtet, ein Bettler.
bet die ©ona Unb $cnno^ hm dankbar, ich muß sie segnen diese Leidenworden. I. Was ist all mein früheres Glück gegen mein jetziges Elend? unterrichtet^ ficrf[ärt von dein Lichte der Erinnerung; ist mir nicht wirklich e„^"Ttrroelfte @traup, das verblaßte Bild als Symbol meines Lebens pague "öffm^„z Selbst die hoffnungslose, nugetheilte, verzweifelnde Liebe Bemuyungt^ glühender und klingender Frühling im Vergleich mit dein
6 unterbrech« Duft-, klang- und farblosen Winter der Seele, der Gleich-
1. Deeeinber 184
s die -miet <$n welches Wirrsal hat mich diese Leidenschaft gestürzt, diese Verklärung
von der ich hoffte, daß sie mich erheben, läutern
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