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wird daselbst " durste N.ch chen Angiole.ta zähste gerade nicht mehr und nicht
s lern. 3» °» ger als siebzehn Jahre, und weil es nebst seiner Jugend auch
1 J S “h ~fl‘ä ^dlich war, kamen die alten Herren nach d!r 'ie9en Ub Ä2T "'waren Künstler und sahen das Schöne noch immer
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raus werden! enheit! Ein erfreuliche > bedrohliche
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i machen, c noch lange
Die hiesige iruderblul ist nichts gegen
en und M,u r mißtrauisch;
Man fone ran nur rech, lugend sch«.
ziehen. Die nutzen wissen Christenheit sich einigen, ht ein alter Ring. Nie-
So flehte ich unschuldig;
Von Lunden noch so rein; Ich trug mein 8e,d geduldig, Könnt' es denn größer sein?
Jetzt stand ich ganz verlassen Von Ettern, noch so klein, Wie viele Thrä'nen flössen, In meiner Jugendzeit.
Bald war auch tobt der Vater, Denn Gott, er wollt' ihn auch, Ach Gott hilf, Du Berather, Nimm mich zu Dir hinauf.
i werden sie der Polach ltag hinter« >ohnen.
Bit wollte» machen. Sii Frage.
W.
Ach Golt, ich will nicht klagen, Denn Du hast es gethan, Ach Herz, thu' nicht verzagen, Ruf' ihn als Vater an!
Still -Nichtchen.
Ma l er-N ovellette aus Rom.
machten sich stets lcleitcn. Sv ent-
Trostlied eines Waisen.
O schöne Jugendsahre, Mir seid ihr schnell entfloh'«! Als Kind sah' ich die Bahre Won meinen Eltern schon.
Ich sollt' sie früh' begleiten Hin an ihr kühles Grab;
Da sanken meine Freuden Mit ihnen auch hinab.
Zwei Hügel sah' ich liegen, Als Kind sah' ich sie oft, Da wo die Eltern schliefen, Sie schliefen fort und fort!
Nicht Mutter könnt' ich sagen, Denn hin war sie für mich, Kein Mensch hört meine Klagen, Ich weinte bitterlich. j
geßung der Vtqna in den Augen der jungen Männer auf kaum zu entrathselnde Weise so viel Reiz, daß sich Friedrich endlich tagelang hinsetzte, um die Aussicht auf den Monte Mario zu malen, während Gerhard die Ferne von Tivoli zeichnete, Franz ein Stück der Campagna wählte, Moritz die Stadt aufnahm und Robert den großen Weinwagen und die beiden schwarzen Büffel als Studie zu einem künftigen Winzerbilde benützte. Sie frühstückten, arbeiteten, aßen, kurz thaten Alles in der Vigna und gingen nur heim, um zu schlafen. Das Alles hatten die drei alten Herren zu verantworten. Warum mußten sie auch die jungen Leute in die Vigna vor der Porta Pia führen.
_ . So verstrich eine Woche. Und weil die Mannichsaltigkeit der Stud,k» doch nicht so groß war, als man in der ersten Begeisterung glaubte, setzte sich jetzt Friedrich in der Richtung nach Tivoli, Gerhard gegen den Monte Mario, F,anz zeichnete Rom und Moritz die Campagna ; Robert aber malte den großen Weinwaaen und die beiden schwarzen Büffel von rückwärts.
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"Herrlich!" rief Friedrich und begann nun die Campagna zu “ •*> *"“f » «ui, i, L
f,m™ » fr««. d»ü man 16m in einet ein.
f en Wemlaube ausdecke, und so aß in der dritten Woche Ger- ha.d ganz al,ent an der gewohnten Stelle. Aber Angioletta kochte vermuthltch nicht mehr so sorgfältig wie früher, denn die Speisen
m*1 0 r°W vom Teller, auch matte und zeichnete es ,0 gut wie vordem, denn man sah öfter auf den Nachbat links und den Nachbar rechts, als auf die Gegend. Uns fe mehr man sich von einander trennte, desto größer wurde di« geheime Eifersucht, desto mehr schwoll das versteckte Mißtrauen. Und daran war wieder Niemand schuld, als die drei alten Herren, le jeden Abend mit dem gleichen Behagen zur Vigna kamen und , noch obendrein das ersehnte Mädchen an der Hand nahmen und
Peppo der Wirth, war ein kluger Geselle, er müßte auch kein .Italiener gewesen fein, wenn er es nicht gemerkt hätte, wodurch fline Vigna so schnell zu einer Akademie geworben sei, aber er ließ Neben gerade sein, weil er seine guten Gründe hatte und war so bereitwillig und zuvorkommend, wie es der wälsche Wirth fast immer gegen den deutschen Maler ist, wenn dieser länger als acht Tage in seinem Hause bleibt. Still-Nichtchen jedoch blieb sich ziemlich gleich, ne grüßte und dankte freundlich für den Gruß, hielt aber nicht an, gab Keinem einen Vorzug und besorgte schweigend die Küche, man nirgend so vortrefflich fand als hier.
_ , ।, und kein Wirth
nl . - ■ Wenn sie zur Thüre hereinkommen sah. Des-
g eichen ward auch der Wirth vor der Porta Pia nicht böse, wenn drei alten Herren nut ihren Begleitern in seine rohrgeflochtene hS bTr T' te"n 6V hi- Ausdauer der Deutschen und ttußte dap sein Wein immer besser wurde, je mehr man davon nippe cia X "b«' wie schon bemerkt, nicht der Wei» von L'arri- fii L ns amm' bEr bic br-i alten Herren seit einiger Zeit inVi?^ S«“* i45,a 5°3' 'Dnbfrn der Wirth hatte auch
®er att' Oreinharv, der alte Roden und der alte Vater Koch, drei berühmtesten deutschen Landschaftmaler zu Rom, ginnen mit einemmal häufig nach einer Vigna vor der Porta Pia. Warum . „ , "c tiov .Porta Pia? Weil der Wein der Vigna so “ “ 7 ■ ld>r.,Varc Aber köstlichen Römerwein wußten
agen. H ./d,e die, alten Herren allenfalls auch noch wo anders zu finden ,, Neumarkt . Wenn die drei Meister spazieren gingen, 5 3lut« wate», einige junge Künstler eine Ehre daraus, sie -u les vor sich standen oft Gesellschaften von zehn bis fünfzehn
Land über-wurde böse, wenn er sie -iw Tbüre b Jnf™
So weit stand alles gut.
Aber unter den fünf jungen Kunstgenossen war allgemach die truhere Traulichkeit und Offenheit gewichen. Sie standen sich offenbar einander im Wege, und jeder verwünschte im Stillen den Taa an welchem auch die andern Vier im Geleite der Meister in die' Vigna kamen. Wären sie Franzosen gewesen, lo hätten sie sich geschlagen; Engländer, so hätten sie gehört; Italiener, so hätten sie Itch unter der Hand eine kleine Coltellata beigebracht; so aber wa- >en )ie Deutsche, und ertrugen sich gegenseitig mit deutscher Geduld unb warteten. Und weil sie warteten unb babei boch einer bem Zubern die Geleaenheit abzuschnei'ben suchte, das Nichtchen zu spre- chen, ward es anfangs kühl unter ihnen und dann kühler und zuletzt ,v kalt, daß Friedrich nach Vollendung der zweiten Studie insgeheim zum Wirth trat und ihn fragte, ob er nicht zu einer Ipaleren Ätunbe allein speisen könne.
lit Freud " ' , 2-"' " unb s"ven das Schöne »och immer
ti Rin“?b' “nb lt?re Schüler folgten dem Geschmack ihrer Meister u ^slgebung.
«nb flh" "n italisches Mädchen ungewöhnlich sin-
>» Modell lür"?"'' (“’r »'-inten, sie könne wohl
tn und fah ? ln bcr Begleitung der Madonna abge-
iügr • b^?" flrt.6 nlit mieutcu’ Wohlgefallen auf ihre
i-jüngeren" £ weit hatten es aber
im Gefolae hi Cl ,nid,t 9e6ra*t »nd es waren ihrer fünf unter l A1'/“6 Mädchen, welches eben wegen seiner . -inahe Malen und "Still-Nichtchen" erhalten hatte,
iachtnittaae unnem ■ bfl3aBC11 • und nun schon früh am
8 9 wohnlichen Durst fühlten. Auch gewann die Um-


