70
machen.
die
Penny
also
er
ein Reichthum langer silberweißer Haare hernieder.
Men sollte,
Das Kreuz wird siegen über^'gna, denn
_c........ rt\_a -..(„(.fr ■Rnntt pril nteuiw
Druck und Verlag der G. D. Br^hl'schon Buch« und Strindruckerei.
Jugend war Knobelsdorf ein sächsischer Soldat gewesen, die wechselvollen Kriegsjahre und Schicksale der Armee
erfreuliches, bedrohliche
Der al drei ßeri
ßen, aber noch lern
In seiner
Er hatte von 1806
en dürste. Mger als j ichts minder
einemmal h gingen sie vortrefflich n
wurde böse, gleichen war die drei alter Umzäunung wußte, daß st
Es war eia und Alb: so häufig vor
„Wilhelm Tell", zu kochen. Dieser Partikulier wurde beim ausbezahlt und lief zur Essenszeit aus dem Dienst, so daß die erste Pflicht eines ächten Kochs verletzt hat."
ewig ein Ende gemacht werden. D»» uv^u6 .v..« r-o— den Halbmond für immer! Dann aber wer Das erlebt, dann erst
Handel und Gewerbe stocken. Dazu Theuerung und Kriegsaussichten.
Das war die Methode, um Knobelsdorf beredt zu
Ich soll Hin an Da san Mit ihr
Zwei H Als Kir Da wo Sie schl
Nicht N Denn hi Kein M Ich weil
Ja, mein Herr! — begann ec — es wird aber noch lange nicht besser werden! Erst muß es ganz schlimm kommen! Die hiesige Stadt Dresden hat blutige Kämpfe gesehen. Auch Bruderblut ist in diesen Straßen geflossen. Allein das ist Alles noch nichts gegen Das was noch kommen wird.
Nun erhob er die abgemagerke Hand von seinem Knotenstoä und streckte sie aus wie ein Seher, Seine Weissagung lautete folgendermaßen:
Fürchterliche Kämpfe wird es geben, und zwar hier in Dns-
Jit Freuden, “it stiller Er<
und nach sein Schicksal, seine eigenthümlichen Ansichten und M nungen erfuhr. Der Alte war keineswegs beschränkt, aber mißtrauisch,- besonders gegen Jüngere, deren Spott er fürchtete. Man kon» sich jedoch sein ganzes Vertrauen erwerben, wenn man nur reit unzufrieden über die Zeiten sprach, auf die heutige Jugend sch,t und die alten vergangenen Tage lobte.
Eines Tages saß Knobelsdorf in meinem Hause einem >i jungen Männer Modell. Als Schäfer war er in seinen eigen« Mantel gehüllt, einen Mantel, von dem das Lied wörtlich paßte: „Schier dreißig Jahre bist du alt!" Aus jedem zurückgelegten Jahr, war ein Andenken in farbigen Flicken bewahrt. Knobelsdorfs Hände ruhten auf einen knotigen Stab gestützt, er erzählte laiii Vieles von der Schlechtigkeit seiner Nachbarschaft."
Ja, lieber Knobloch, begann ich, was soll noch daraus werden!
■— 1816 mit durchgemacht und stand dann abwechselnd im Dienst bei den Bauern, bald als Feld-, bald als Wilrhüter oder Schäferknecht. Zuletzt lebte er von milden Gaben unterstützt in Dresden und saß dann und wann als Modell in den Ateliers der Künstler.
In der wachen Einsamkeit der Nächte und mit der Noth der Jahre (später ward Knobelsdorf sehr blöde auf seinen Augen) hatte sich in seinem Geiste eine eigenthümliche Welt- und Religionsan- schauung entwickelt. Er war katholisch erzogen, hatte aber einen außerordentlichen Haß auf die Geistlichkeit und besonders auf die höhere geworfen; er schien an Vorbedeutungen, Ahnungen und Anzeichen zukünftiger Dinge zu glauben.
Auch in meinem Atelier saß et zuweilen als Modell für meine Schüler.
Wenn eine Pause eintrat oder die jungen Leute hinausgegan- gen waren, regte ich ihn oftmals zum Reden an, wodurch ich nach
her wegjagen und wie eine schwarze Wolke das ganze Land überschatten. So zahlreich werden seine Krieger herbeiziehen. Die Zwietracht der Völker wirb der türkische Kaiser zu benutzen wissen und erst wenn der letzte Schlag schon beinahe auf die Christenheit gekommen ist, dann werden die christlichen Völker sich einigen. Glauben Sie mir! Zwischen Dresden und Pirna steht ein alter Baum. An tiefem Baume befindet sich ein golbner Ring. Nie-
Die große Türkenschlucht bei Dresden.
Ein Blick in die Zukunft.
(Aus Gu tzkow's ,,Unterhaltungen am häuslichen Heerde.")
Der alte Knobelsdorf, von seinen Bekannlen Knobloch gehej- war eine auffallende Erscheinung. Er war klein von Figur, trotzdem, daß er hoch in die Achtzig zählen mochte, floß doch von seinem Haupte um das verwetterte Antlitz auf seine Schul
den! Hier werden sich wieder alle Völker herumschlagen! Hür/die drei alte, werden fle alle wieder zusaminenkommeii! Auf dem Neuniarlil Wenn werden die Rosse der Streiter bis an den Leib im Blute waten!einige junge Nämlich der Türke wird herauskommen. Et wird Alles vor stchlstanden oft i
Nirgends hört man was Gutes! Ueberall Unzufriedenheit! Ein Unheil ums andere melden die Zeitungen! Selten
wird Glück und ewiger Friede sein aus Erden! Dann werden sie Alle erkennen, daß sie Brüder sind, der Franzos und der Polack, der Russe und der Deutsche, alle Völker, die im Mittag hinten» Gebirge, sowie die, die drüben überin großen Wasser wohnen.
Der alte Knobelsdorf ist kürzlich gestorben. Wir wollte» doch nicht verfehlen, seine Weissagungen bekannt zu machen. ist immerhin ein Beitrag zur Lösung der orientalischen Frage.
W.
Trosttie
O schor Mir sei Als Kii Won mi
wächst die Pflanze ohne Pflege; ihre Blätter erscheinen >E^tt^»No- vember, etwa 6 Wochen nach Eintritt der Regenzeit. Die Pflanze wird nickt über einen Fuß hoch und verdorrt im Mai; die Zwiebel aber bleibt ftisck, und jede Ziviebel gibt eine schöne Seifenkugel ab, die man dort überall der besten importirten Seife vorzieht. Man zieht vorher die Schale ab und reibt dann damit die nasse Wäsche ein; sie macht einen dicken Schaum und riecht wie frische brauneSeife. Der botanische Name der Pflanze ist Phalangium promeridiamim.
— Die „Zeit" schreibt: „Der Erfinder der englischen Nähmaschine will bei einer Abnahme von 25 solcher Maschinen den Kaufpreis billiger stellen als im Einzelverkauf. Gegenwärtig kostet das Stück HO Thlr. Wahrscheinlich wird sich jedes Regiment in der preußischen Armee aus seiner Kasse eine solche Maschine anschaffen, da sie sich zum schnellen Anfertigen von Montirungsstücken besonders bewährt. Die Handhabung derselben ist sehr leicht zu erlernen."
— Wie man in Kalifornien die Zeitungen benutzt, geht aus folgender Annonce im „Echo du Pacifique" von San Francisco hervor: „Kochkünstler, öffnet die Augen! Meinen Freunden und Landsleuten besonders meinen Kollegen, den Köchen, zeige ich hiermit an, daß ich bei der Ausrechnung mit dem Wirth zum „Wilhelm Tell", bei dem ich in Dienst gestanden, um 3 Piaster zu kurz gekommen bin; ich lasse mich noch 5 weitere Piaster kosten, um die Sache in die Zeitung zu setzen. P. C." — Auf diele Anzeige folgte im gleichen Blatt die Gegenerklärung: „Kochkünstler, schließt die Ohren! Den Verleumdungen des Bürgers P. K. diene, daß derselbe nur ein Saucen-Verderber und nicht würdig ist, in einem Hause, wie der
manv kann diesen Baum und diesen goldnen Ring sehen und hat
ihn gesehen. Aber der türkische Sultan, der wird ihn sehen! Der in Nichkchen wird am Abende vor der großen Schlacht bei Dresden Zügel seines weißen Rosses durch diesen Ring schlingen und wird daselbst in seinem Zelte ruhen. Und dieses wird sein Letztes sein. 3» dieser großen Schlacht bei Dresden wird dem türkischen Reiche aus
Angioleti 'end und schv 'n Modell fii en, und sah !üge; allein *c jüngeren s «m Gefolge, 'chweigsanlkeit ""«he Malen Mmittage ui
• s


