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Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

zum Brauereigeschäft gehörende» Felsen

1775)

1668)

Vom 1. Leplember l. I. wird die beneheiide Postverbindung zwischen hier und

aus Koblenz 8 Uhr Morgens,

II

gegen Mittag,

von

durch Wetzlar 4 Uhr 45 Min. früh,

aus Gießen : 10*4 Uhr Abends, nach An­kunft des Zugs von Wien und Leipzig

zu machen.

Gießen am

rücksichtigt Hungen

8 Uhr 41 Min. und deS Zugs Frankfurt 10 Uhr Abends, aus Koblenz : 5 Uhr Abends,

Publica n da in.

Alle, welche Ansprüche an den abwesen, den Johannes Bingmann und seine Ehefrau zu Wvhnbach begründen können, werden auf gefordert, solche im Termine

29. August 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

Hungen.

Donnerstag den 22. September l. I., Morgens 9 Uhr, so gewiß bei unterzeichneter Gerichtsstelle dahier geltend zu machen, als sonst die» selben bei der Feststellung des Inventars und Veräußerung des Vermögens mibe»

bleiben.

den 23. Juli 1853.

Großh. Landgericht Hungen Hofmann. Limpert. Großen!i«den. Der auf

Besondere Bekanntmachungen.

1770) Gießen.

Vermißter Feuerspritzen­schlauch

Bei dem Brande in Waldgirmes, am a%4. Juli I. I., ist von einer Feuer­spritze der Stadt Gießen ein lederner Schlauch, 22 Fuß lang, mit sogenann­ter Uebernaht und messingenen Gewinde mit Warzen auf dem Einsatz, abhanden gekommen.

Diejenigen Ortsvorstandspersonen, welche mit ihren Feuerjpritzen bei dem Löschen dieses Brandes zugegen gewesen sind, er* suche ick hiermit, nachsehen zu wollen, ob dieser Schlauch nicht etwa aus Versehen zu ihren Feuerspritzen gekommen ist und mir in diesem Falle gefällige Mittheilung

kellers auf der Hardt dahier ist Termin auf Mittwoch den 14. September l. I., Vormittags 10 Uhr,

auf dem Rathhaus dahier anbcraumt worden.

Das Wohnhaus ist im unteren Stock zum Betriebe einer Speise* oder Bierwirth* schäft eingerichtet und besitzt im 2. und 3. Stock noch 6 heizbare Zimmer mit Küchen, Kammern ic., während sich im Anbau ein Stall für 2Pferde und mehrere Stück Rind­vieh nebst 2 großen Futterböden vorfindet.

Die Bierbrauerei, vor mehreren Jah­ren ganz neu eingerichtet, befindet sich im besten Betriebözustande, enthält sehr solide Braugefäße und besitzt als Zugehör einen sehr großen Hofraum, in welchem mehrere 100 Stecken Holz aufgesetzt werden können. Der in der Brauerel befindliche Brunnen liefert ein ganz gutes Wasser in großer Menge und die bei dem seitherigen Betriebe stattgefundene theilweise Verwendung von Lahnwasser geschah nur auS dem Grunde, weil eben Flußwasser sich zum Bicrbrauen besser eignet als daS reinste Ouellwasser.

Der an der Hardt gelegene Fel-

aus der Hand versucht werden.

Bei der Ungeheuern Zunahme der Bier* consumtion in hiesiger Stadt bietet sich hier­durch einem jungen Manne eine vortreff* liche Gelegenheit dar, mit verhältnißmäßig geringen Mitteln ein gut rentirendeS Ge­schäft zu erwerben.

Alles Nähere ist im Wohnhaus selbst zu

Cohlenz um eine andere vermehrt und eihalten die Wagen nachstehenden Gang

I. Eilwagen.

aus Gießen : 8 Uhr Morgens, nach An* in Koblenz : 9% Uhr Abends, fünft des 5-Uhr-Zugs von Frankfurt,

in Gießen 6 45

zum Anschluß an den Zug um 7 Uhr 34 Min. nach Leipzig und an den Eilzug nach Frankfurt.

Mit dem Eilwagen II tritt eine Verbindung in Wetzlar nach und von Siegen

Anschluß an den 10 Uhr passirenden I tend vergröbern.

Zug nach Marburg, resp. Berlin. * Die beschriebenen Immobilien werden einzeln oder auch g et heilt unter sehr

Eilwagen. .

durch Wetzlar 12 Uhr Nachts, in Koblenz günstigen Bedingungen versteigert und kön­nen auch vor der Versteigerung Käufe

Dienstag den 6. September l. I. festgesetzte Krämer- und Viehmarkt zu Großen* linden wird nicht an diesem Tage, sondern Dienstag den 20 September l.J., abgehalten werden.

Großenlinden den 29. August 1853.

Der Gr. Bürgermeister Menges.

Forststrafenerhebung bei dem Gr. Rcntamte Gießen.

Die Forststrafen vom III. Quartal 1853 können vom 1. bis 15. k. M. an den Zahl­tagen Dienstags und SamstagS ohne i Kosten bezahlt werden.

Gießen den 29. August 1853.

Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Gießen Melchior.

i senkeller besitzt Raum für circa 400 bis

I 500 Ohm Bier und empfiehlt sich am be­sten wohl durch die Beschaffenheit des La­gerbiers , welches gegenwärtig noch auS demselben abgegeben wird. Auf dem Fet­senkeller befinden sich gegen 300 HUKlafter i, nutzbares Gelände und läßt sich der Keller

in Gießen : 9 Uhr 20 Min. Abends zum daher mit größter Leichtigkeit noch bedeu-

eiii und weiden Personen dahin, sowie nach Herborn und Dillenburg direct von hier erpedirt, dagegen hört von diesem Zeitpunkte die Verbindung zwischen Butz­bach und Wetzlar resp. Siegen auf.

Der Abgang der beiden Wagen von hier erfolgt am hiesiaen Bahnhofe (Neu­städter Thor) zu den angegebenen Zeiten; Personen, die sich im Posthaus einschreiben lassen und von da an den Bahnhof fahren wollen, haben sich eine Stunde vorher im PosthauS einzufinden.

Gießen den 30. August 1853. Gr. Hess. Postamt

____________Schön.____

lÖCritCiflCrililQClL W. Busch fei. dahier zustehenden Wohn-

1727) Gießen. Zu einer freiwil-! Hauses, der dabei befindlichen Bierbraue­ligen Versteigerung des den Erben deS P h. rei in der Marktstraße dabier und eines

erfahren.

1785) Gießen. DaS Grummet- Gras von den Wiesen der Apotheker Sey- sried's Wittwc in Butzbach, in Gießener und Wiesecker Gemarkung gelegen, circa 16 Morgen, soll nach beendigter GraSver* steigerung der fiskalischen Wiesen,

Donnerstag den 8. September, Morgens,

bei Wirth Schiesser zu Wieseck, an den Meistbietenden versteigert werden.

C. Weidig.

(Hierzu eine Beilage.)