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IS 53) Gießen. Die auf den 15. d. Mts. fällig gewesenen Packt- gelber von städtischen Triebvierteln sind innerhalb 8 Tagen an die hiesige Stadt- kasie um so gewisser zu bezahlen, als sonst gegen die Säumigen das gesetz­liche Zwangsverfahren eintritt.

Gießen am 28. Zuli 1853.

Der Stadt-Einnehmer Enders.

1533) Gießen.

Die Rcgnlirung der Gewerbesteuer.

Hiesige" Einwohner, welche ein seither beiriebenes Gewerbe in diesem Jahre be­reits niedergelegt haben oder für das nächste Jahr nicht mehr betreiben wollen, haben dieses alsbald dahier anzuzeigen, damit sie von der Steuer entbunden werden können. Unterlassen sie die Abmeldung, so haben sie eS sich zuzucbrciben, wenn sie die Steuer noch ein Jahr soribezablen müssen.

Gießen den 20. Juli 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

1558) Gießen.

Feldstrafeuerhebung bei beut 9i eit tarnte Gießen.

Die Feldstrasen von der 3. Periode 1853 können vom 1. bis 15. k. M. an Zahl­tagen Dien st a g s und Samstags ohne Kosten bezahlt werden.

Gießen den 28. Juli 1853.

Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Gießen.

Melchior.

Edictalladung.

1548) Gießen. Forderungen und Ansprüche jeder Art an das Vermögen des für concurSsällig erklärten Johannes Erb von Großcnbuseck sind im Termine

Freitag den 9. September d. I., Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung des ohne besonderes Prä- elusivdecret erfolgenden Ausschlusses von der Masse, dahier anzuzeigen und zu be­gründen.

Gießen den 20. Juli 1853.

Gr. Landgericht P l o ch.

Versteigerungen.

1560) Gießen.

Montag den 15. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Erben des Philipp Schmal! I. dahier ge-

hörenden beiden Hofraithen auf dem Lin­denplatz und in der Wetzsteinsgasse noch­mals öffentlich versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß, wenn annehmbare Ge­bote erfolgen, die Genehmigung alsbald erkbeilt werden wird.

Gießen den 28. Juli 1853.

C. Wcidig, Gr. Orisgerichtsmauu.

1483) Gießen.

Montag den 1. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus das den Er­ben des Schneidermeisters Christian Peter Franz gehörende Wohnhaus in der Wetz- steinsgasse, an den Meistbietenden in Erb und Eigenthum versteigert werden, und im Falle sich keine Liebhaber finden, so soll dasselbe auf mehrere Jahre verpachtet wer­den. Gießen den 15. Juli 1853.

C. Weidig, Ortsgerichtsmann.

1547) Grün berg.

Mittwoch den 3. August d. I., Vormittags 10 Uhr, soll bei Gastwirth Wagner zu Lich die Lieferung von 18 Stück eichene Warnungs- psähle in das Baumagazin zu Grünberg, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich versteigert werden.

Grünberg den 25. Juli 1853. Großh. Kreisbauamt.

In Verhinderung des Gr. Kreisbaumeisters Po seiner II.

1563) Gießen.

Montag den 12. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die dem Fuhrmann Christian Pfaff gehörenden Immobilien auf dahiesigem Rathbause, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden.

Flur ofilftr.

*/65g 33 Hosraithe in der Erlen-

gaffe, bestehend in Wohn­haus, Scheuer, Stallung und Hofraum, neben Wilhelm Löber,

,5/5I 5141 Acker vor dem Weiher,

s2 lu 518 s neben Karl Sack.

30/1 684 Acker unter dem Leihge-

sterner Weg, neben Gg.' Spruck,

186 Acker auf dem Fluthgra- b?n; neben Fritz Vogt, 176 Wiese unter der Hardt, am Gleiberger Weg, ne­ben Joh. Jughard.

Gießen den 28. Juli 1853.

C Weidig, Gr. Ortsgerichtsmann.

1562) Gießen.

Montag den 8. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause der dem Justus Kann und dessen Ehefrau gehörende Garten, auf dem Seltersberg gelegen, mit einem Gartenhaus versehen, öffentlich ver­steigert werden.

Gießen den 28. Juli 1853.

C. Weidig, Gr. Ortsgerichtsmann.

1561) Gießen.

Montag den 15. August, Nachmittags 2 Ubr, soll auf dahiesigem Rathhause die dem Friedrich Zinßer dahier gehörende Hosraithe in ter Kaplansgasse öffentlich*an den Meist­bietenden versteigert werben.

Gießen den 28 Juli 1853.

C. Weidig, Gr. Ortsgerichtsmann.

Feilgeboten.

1554) Gießen. Der Unterzeichnete beabsichtigt sein an der Neiimtthle dahier befindliches

Alerander-Wellenbad unter sehr vortheilhafien Bedingungen zu veräußern. Hierauf Refleetirende wolle» sich wegen des Näheren an denselben wenden.

Bieler.

1550) Gießen.

Ausverkauf.

Wegen Aufgabe meines Geschäfts ver­kaufe ich meine Waaren, besonders Ligueme' Punsch- und Grogg-Essenz, Cognak, ver­schiedene Essenzen und Oele zur Ligneur- bereituna, Senf in Töpfen, Mostseiis, Pom- meranzenfchalen, Schellak, Svrup, gebt. Elfenbein, Schnupf-, Kau- und Rauchtabak, irbeite Pfeifen u. dergl. unter dem An­kaufspreis Auch Kaufmannsgeräthschaften als Fässer, Waagen, ein Destillirappanit, Flaschen, Krüge u. s. w. weiden billig ab' gegeben. ,

L. F. H o st e r e t ch auf der Möusburg.

1551) Gießen. Eine geräumige Hofraithe in der Löwengasse, nebst Mt großen Gärten, stehen unter vorthetlhasten Bedingungen zu verkaufen. Näheres bet

Stadlbaiiaufseher Straub.

15*15) Gießen. AeckleS Bayeri­sches Lagerbier ist angekommen bei

L. Jahrets.

1576) Eine Parthie altes Heu s billig zu verkaufen. Wo? sagt dte Erp dition dieses Blattes.

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