Zu vermiethen.
1626) Gießen. Zwei möblirte, freundliche Zimmer in der Nähe der Aula, von denen bas eine mit einem Cabinet versehen, können zusammen oder auch getrennt vermiethet werden. Wo? sagt die Erpedition dieses Blattes.
1737) Gießen. Ein Logis, bestehend in einer Stube, Kammer, Keller und ver- schloss.nem Holzstall, ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei
Wittwe Brauburger.
1740) Gießen. Mehrere gut möblirte Zimmer, wovon eins mit Cabinet, sind sogleich oder auf das nächste Semester zu vermiethen bei Marguth
an der Stadtkirche.
1748) Gießen. Zwei bis drei un- möblirte freundliche Zimmer, in angenehmer Lage, sind an einen einzelnen Herrn zu vermiethen. Bei wem? sagt Ausgeber d. Bltts.
436) Gießen. Mein Hinterhaus ist anderweit zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. D i ck o r 6.
1731) Gießen. Zwei Familien- wobnungen sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Georg Bogt, Seltersweg.
1739) Gießen. In dem Eckstein'- schen Haus auf dem Seltersberg sind die beiden Etagen, entweder zusammen oder getrennt, nebst Garten zu vermiethen und im October beziehbar. Nähere Auskunft ertheilt Kempf, Poststallmeister.
1760) Gießen. In Lit. C. Nr. 120 ist eine Familienwohnung zu vermiethen.
1763) Gießen. Mein Vorderhaus in der Wolkengasse ist ganz oder auch getrennt zu vermiethen und alsbald zu beziehen. H. Rothauge's Wittwe.
1763) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei I
Spengler I Marr | in der Marktstraße.
1343) Gießen. Das seither von Hrn. Canzelist Forbach bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Auch ist in demselben Hause eine Dachstube mit Küche und Kammer zu vermiethen.
Balth. Burkhardt.
1722) Gießen. Der 3. Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen.
Eb. Strack.
1707) Gießen. Eine Stube mit Cabinet ist zu vermiethen bei
I. G. Appel.
1690) Gießen. Eine möblirte Man- sardenstube ist zu vermiethen bei
Kaufm. Chr. Wallenfels am Markt.
1721) Gießen. In meinem Hause vor dem Seltersthor ist das Dach-Logis zu vermiethen und kann im Ockober bezogen werden. Dr. Buff.
1675) Gießen. Bei Oberbauratb Müll er's Wittwe, indem Burkhardt'schen Hause in den Neuenbäuen, ist eine möblirte Stube nebst Cabinet zu vermiethen.
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Nachrichten.
- . . . , London den 13. August 1853.
Demjenigen, der mir den Verfasser des nachstehenden Briefes ausfindig macht gebe ich eine Belohnung von zehn Gulden. ' a
William, Hof, I Wliitecross Place
Wilson Street
Getreue Abschrift. London,
Herrn William Hof zu London.
o,. , u _ Gießen den 9. Juni 1853.
I Ich hatte kaum erwartet daß Sie den Mißbrauch den Sie mit der Jugend mei- ! »es unerfahrenen Sohnes bisher getrieben haben, auch gegen mich fortzusetzen beab- । K9.en wurden Lange genug war derselbe der Gegenstand Ihrer unersättlichen ! Habgier und Ihrer Planmäßig angelegten und durchgeführten Prellerei. An mir I werden Ihre Teuflischen jiitriguen einen starken Wiederstand finden. Mich können ! Sie nicht ins Bockshorn jagen. Sie verrechnen sich gewaltz, wenn sie glauben ich I für die rcclamirken Briefe, die offenbar gar keinen Werth für Sie haben
! 200 Mud bezahlen, Sie können zufrieden sein wenn ich nicht Anstalten treffe Sie in England wegen Ihrer Prellerei zur Verantwortung zu ziebcn, Sollten Sie aber jemals wagen sich wieder in Ihrer alten Heimath sehen zu lassen so sollen Sie die ganze Strenge der hessischen Gesetze in Ihrem ganzen Umfange kennen lernen vorläufig verbitte ich mir eine jede weitere Korrespondenz, und weder ich noch ein Glied meiner sanien„' m’ lvirt> n'e nieder einen Brief von Ihnen annehmen, mögen Sie ibn durch die Post oder durch Gelegenheit senden, Meinem Manne ist es sehr wohl be- kannt daß Sie unserm Sohn nahe an 1500 Gulden gebracht haben, und Sic können bei Ihm so wenig als bei mir noch irgend etwas erlangen. Aber Ihre ganze Cor- rcspondenz mit meinem Sohne wird sorgfältz aufbewahn und soll dereinst Zeugniß ablegcn, wie Sie gegen unser Kind verfahren haben. Sie sprechen in Ihrem Brisi von vervorteilungen durch Juden, ich aber bin der lebhaften Ueberzeugung daß Sie ärger Sind wie 100 der schlimsten Juden, und daß kein Jude als Landsmann in, der fremde sich solche schändliche Behandlung meines Sohnes erlaubt hätte wie Sie unverschämter Preller.
1741) Gießen.
Meine
Handschuh-Wasch- und Färberei bringe ich in empfehlende Erinnerung.
August Haubach auf der Mäusburg.
1742) Gießen. Es wird eine Köchin gesuchtj, die gute Zeugnisse vorzeigen, und die entweder gleich, oder auf's Ziel ein- treten kann. Die Erped. d. Bltts. sagt wo.
1734) Lich. Heinrich Va>lz, geprüfter Heildiener in Lich, wohnhaft bei Zimmermeister Eise in der Hintergasse, offerirt seine Dienste im Schröpfen, Aderlässen rc. Auch sucht derselbe einen guten Barbiergehülfen.
1739) Gießen. Nro. 189 hat das Etageres gewonnen. Hütter.
1745) Grünberg. Einem geehrten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß Sonntag den 28. und Montag den
■ 29. August, am Einweihungstage der neuen Kirche dahier, Mittags Ta bei d’Hole und Abends Festball in meinem Locale statt- finden wird. Zugleich bemerke ich, daß ich die berühmte Musik der k. k. österreich. Kaiserjäger aus Frankfurt reguirirt habe, und solche Mittags beim Essen und Abends beim Ball spielen werden.
Grünberg. Hoffmann
im Hirsch.
1749) Gießen. Ein richtiger Knecht, welcher in der Oeconomie gut erfahren ist, wird in Dienst gesucht. Wo? sagt Ausgeber dieses Blattes.
1730) Wieseck. Man ersucht denjenigen, welcher am Montage zur Abendzeit die Hälfte seines Rockes, mit Taback- pfeife und dem sich angeeigneten Kuchen, bei dem Bäckermeister Kreiling in Wieseck bei einem Spaziergange durch dessen Fen» fier, unwitlkührlich zurückgelassen hat, denselben bis längstens künftigen Momag dorten wieder in Empfang zu nehmen und die beschädigtetl Fensterflügel wieder zurückzu-


