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1238) Darmstadt. Vom 15 l. Mtö. an werden die nachstehenden Po-
ften in folgender Weise von Friedberg
courstren:
nach Lauterbach
um
1 Uhr Nachmittags,
II
Lauterbach
//
Schlitz
II
10 „
Abends, Morgens,
Schlitz
u
Lauterbach
II
3 ii
u
Lauterbach
II
Friedberg Alsfeld
II
5 „
II
Friedberg
n
II
12% n
Mittags,
II
Alsfeld
n
Friedberg
II
4% «
Morgens,
Büdingen
ii
Gießen
II
7 % ii
II
II
Gießen
ii
Büdingen
n
11% „
Vormittags,
„ Laubach n Lich » 9% » n
„ Lich „ Laubach „ 2% „ Nachmittags,
„ Gießen » Battenberg „ 7% » Morgens,
(zum Anschluß an den um 7 Uhr 34 M. MgS. von Frankfurt kommenden Zug,) von Battenberg nach Gießen um 4 Uhr Morgens,
„ Assenheim „ Friedberg) „ 9 „ „
! (Botenpost)
„ Friedberg „ Assenheim f um 3% Uhr Nachmittags.
Der Fulda-Neustädter Cours und die hiermit in Verbindung stehenden Posten werden von gleichem Zeitpunkte an folgende Einrichtung erhallen:
aus Fulda durch Lauterbach durch Alsfeld in Neustadt
6'/- Mgs. 9/. Mgs. 11% VormttgS. gegen2% U. Nachmttgs. aus Neustadt durch Alsfeld durch Lauterbach Ankunft in Fulda 11'/, Vormltgs. 2'/, Nachmttgs. 4'/, Nachmttgs. gegen 7% U.
von Gießen nach
„ Alsfeld
« Alsfeld
„ Hersfeld „
„ Herbstein „
„ Lauterbach „
Alsfeld
um
7% Uhr Morgens,
Gießen
II
12 „ Mittags,
Hersfeld Alsfeld
II
2% „ Nachmittags, 3% „ Morgens,
II
Lauterbach
j II
6 » »
> (Botenpost)
Herbstein
) um
9% Uhr Vormittags,
„ Grünberg „ Laubach 1 „ 10 >. 25 Min. Morgens,
(Botenpost)
„ Laubach „ Grünberg s um 1 Uhr Nachmittags.
Darmstadt den 11.
Juni 1853.
Großh. Ober-Post-Amt.
In Abwesenheit des Grofch. Oberpostmeisters.
Müller.
1230) Gießen.
In Folge des Eintritts eines veränderten Fahrtenplans
der Main-Weser-Csienbahn
erhalten die Anschlußpostcourse folgenden Lauf:
von Gießen
nach Büdingen 11% Morgens,
„ Büdingen
„ Gießen 7% n
h Gießen
„ Battenberg 7% „
« Battenberg „ Gießen 4 „
„ Gießen
„ AlSfeld 7%
„ Alsfeld
„ Gießen 12 Mittags,
ii Neustadt
u Fulda 11% „
n Fulda
„ Neustadt 6% Morgens.
Gießen den 14. Juni
1853. Großh. Postamt
Schö n._________
bei Wieseck den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden alle diejenigen, welche Ansprüche an das überschuldete Vermögen desselben bilden können, hiermit aufgefordert, solche im Termine
Freitag den 17. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung des ohne besonderes Prä- clusivdecret erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu begründen. Gießen den 22. April 1853.
Gr. Landgericht Ploch.
Versteigerungen.
1237) Gießen.
Die Versteigerung des Waldgrases bei der Stadt Gießen.
Mittwoch den 22. Juni 1853, Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Rathhquse daS nutzbare GraS in den Districten großer Siadtwald, Stelzenmorgen und Fernewald meistbietend versteigert werden.
Gießen den 13. Juni 1853.
Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.
1241) Gießen.
Donnerstag den 16. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus die Immobilien deS verstorbenen Ludw. Schwan, welche bei der am 19. Mai d. I. abge- haltenen Versteigerung nicht genehmigt worden sind, nochmals versteigert werden.
Gießen den 10. Juni 1853.
Der Gr. Ortsgerichtsmann C. Weidig.
1251) Gießen.
Montag den 20. Juni 1853, Nachmittags 2 Uhr, ! soll in hiesigem Bürgerhospital die Lieferung von 25 Pfd. Hammelwolle an den Wenigstnchmenden versteigert werden.
Gießen den 13. Juni 1853.
Der Rechner Lauer.
1236) Braunsteinbergwerk.
Mittwoch den 22. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Brauusteinbergwerk in der
Edictalladungen.
1230) Gießen. Nachdem Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Maurermeisters Justus Kann zu Gießen den förmlichen Concurs erkannt hat, werben dessen sämmiliche, bekannte wie unbekannte Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen, sowie zum Versuche eines Arrangenients auf
Mittwoch den 13. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheile des Ausschlusses anher vorgeladen.
Gießen den 7. Juni 1853.
Gr. Stadtgericht Muhl.
1021) Gießen. Nachdem Gr. Hof- gerichl dahier gegen den Philipp Weller, Eberhard's Sohn, von der Wellersburg
Großenlindener Mark die Anfuhr von 40 Cubikklaftern Braunstein - Erde von dem Bergwerk an die Lahn bei die Heuchelheimer Brücke an den Wenigstnehmenden versteigert werden und zwar in einzelnen Par- thieen von 5 Cubikklaftern. Lusttragende wollen sich zu oben bemerkter Zeit auf dem Bergwerk einfinden.
Braunsteinbergwerk den 13. Juni 1853. E. Steinberger, Bergverwalter.
(Hierzu ei e Beilage.)


