Ausgabe 
10.9.1853
 
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1867) Gießen. Im Bnrkhardt'- schen Hause auf dem Neuenweg ist die obere (Stage, sowie eine Dachstube mit Küche, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Nä­here Auskunft ertheilt Herr Landgerichts­diener Haas im Hause selbst.

1870) Gi eßen. Eine Familiönwoh- nung ist zu vermiethen bei

Johannes Juqhardt auf dem Seltersweg.

1881) Gießen. In meinem Hiti- terhause sind 2 Stuben, Küche, Keller tc., zu vermiethen und alsbald tu beziehen.

M. Heß.

1870) Gießen. Das bisher von Herrn H.-G.-A. v. Hombergk bewohnte Logis, Seltersweg Lit. C. Nr. 46, ist mit oder ohne Möbel zu vermiethen.

1836) Gießen. Eine Stube mit Nebenstube ist zu vermiethen bei

Secretar B a p st Wittwe.

1860) Gießen. Eine kleine Fami- licnwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Seiler Hilgardt

auf der Mausburg.

1839) Gießen. Bei Louis Loos in der Sandgasse sind zwei kleine Logis zu vermiethen. ,

1719) Gießen. Ein Logis, aus 2 Stuben u. s. w., bestehend ist zu 6er- miethen und kann alsbald bezogen werden bei Gg. Heinrich Lony

in der Mühlgasse.

1863) Gießen. Eine Familienwoh- nung ist zu vermiethen bei

Wilh. Glock's Wittwe.

1739) Gießen. Zn dem Eckstein'- schen Haus auf dem Seltersberg sind die beiden Etagen, entweder zusammen oder ge­trennt, nebst Garten zu vermiethen und im Oeto'oer beziehbar. Nähere Auskunft ertheilt Kempf, Poststall meister.

1748) Gießen. Zwei bis drei un- mcblirte freundliche Zimmer, in angenehmer Sage, sind an einen einzelnen Herrn zu ver- rniethen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts.

1796) Gießen. Zwei ruhig gele­gene Zimmer, mit oder ohne Möbel, sind billig zu vermiethen; auch kann auf Ver­langen eine kleine Küche, sowie Kellerraum dazu abgegeben werden. Das Nähere ist in der Erped. d Bltts. zu erfahren.

1871) Gießen. Familienwohnungen sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Georg Vogt, Seltersweg.

1874) Gießen. Eine Stube ist zu vermiethen; auch kann auf Verlangen eine Kammer dazu abgegeben werden, bei Spengler Hilgardt.

1872) Gießen. Eine Familienwoi- ttung ist zu vermied en uns alsbald beziehbar bei J a cob Dörr.

1861) Gießen. Ein großer ge­wölbter Keller ist zu vermiethen bei

Emil Loos.

1837) Gieß.e m Ein in dem Heeg­strauch gelegener, 3/4 Morgen haltender Acker und eine 1 Morgen haltende daran stoßende Wiese, sind auf mehrere Jahre zu verpach­ten. Von wem? sagt die Erped. d. Bltts.

Vernnsü)te Nachrichten.

1843) Gießen. Alle Diejenigen, weiche an die Wittwe des Baithaser Holz- fchuh Zahlungen zu leisten haben, werden aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen an dteselbe zu berichtigen, als sonst gerichtliche Hülfe in Änipruch genommen weiden muß.

Gießen den 6. September 1853.

C. Weid ig.

1876) Gießen. KleiduntzS- ftücfe in allen Stoffen werden von allen Flecket,, sowie auch be­schmutzte Rockkragen gereinigt und ihnen die frühere Farbe wieder gege­ben von

Casper Schneider bei Wirth I. Bramm am Markt.

1866) Gießen.

Wohmrngsveränderung.

Ich zeige hiermit ergeben!! an, daß ich mein seitheriges Logis bei Fran Hofkam- merratl) Hofman n verlassen habe und jetzt bei Herrn Kratz in den Neuenbäuen wobne.

Gteßen den 7. September 1853.

I. Körner, Großh Geometer.

1846) Gießen. Grunderde und Schutt kann auf meinem Keller gegen Ver­gütung abgeladen werden. Th. Lotz.

1838) L i ch. Mein Ehemann, Ernst Glöckner, Heildiener in Lich, leidet perio­disch an Geistesstörungen, iu welchem kran­ken Zustande er sich dem Trunk ergibt, sich zwecklos in der näheren und weiteren Umgebung von Lich herumtreibt und überall Schulden macht. Ich so wenig als seine Verwandten sind gesonnen, ferner auf diese Art von meinem Manne gemachte Schulden zu bezahlen und warne ich daher Jeder­mann, ihm sowohl Baarvorschüsse zu machen, oder geistige Getränke durch Borgen zu verabreichen, da ich sowohl als seine Ver­wandten ferner für Nichts haften.

Lich den 7. September 1853- Philippine Glöckner.

1880) Gießen. Ein guter Pferde­knecht, der mit guten Zeugnissen versehen ist, kann bet dem Unterzeichneten in Dienst treten.

Gießen den 8. September 1853.

Gottlieb Strauch, Maurermeister.

1741) Gießen.

Meine

Handschuh-Wasch- und Färberei

bringe ick iu empfehlende Erinnerung.

A ngust Hau dach auf der Mäusburg.

1873) Gießen. Maurergesellen und Taglöbner können bei dem Unterzeichnelen dauernde Beschäftigung erhalten.

Gießen den 8. September 1853.

Gottlieb Strauch, Maurermeister.

1868) Annerod.

Kirchweihfest

zu Annerod.

Bei der auf Sonntag den 11. und Mon­tag den 12. d. Mts. festgesetzten Kirchweihe sind bei mir gute Speisen und Getränke anzutreffen, und lade ich hierzu höflichst ein.

Sodann findet an denselben Tagen bei mir ein Preis-Kegeln Statt, wozu ich ebenfalls alle Freunde dieses Vergnügens einlabe. H. Steller.

1827) Gießen. Ein Notizbuch, worin fast nur Notizen von einem Scbreib- materialienhändler sich befinden, ist zwischen Gießen und Friedberg verloren gegangen. Der ehrliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine Belohnung an die Expedition d. Blus. abzugeben.

1877) Krofdorf.

Kirchweihe zu Krofdorf findet Sonntag den 11., Montag den 12. und Dienstag den 13. September Statt, wozu sämmtliche Wirthe daselbst einlaben.

1878) Annerod.

Anncröder AirchWeihe findet Sonntag den 11. und Montag ben 12. September Statt. Hierzu ladet mit dem Bemerken höflichst ein, daß am Tage auf der Platt und Abends in der Be­hausung Tanzmusik anzutreffen und für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt werden wird

Annerod, den 9. September 1853, Wirth Schäfer.

Frischdäcker zu Gießen.

Sonntag,den 11. Septbr. Carl Lobet am Lindenplaß. Emil Nolt auf der Mäusburg. Heinrich Noll in der Neustadt.