Ausgabe 
5.2.1853
 
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solche biSjetzt nicht nngemelbet haben, hier­mit aufgefordert, ihre Ansprüche binnen gleicher Frist dahier anzu zeigen und zu be­gründen, widrigenfalls sie bei der Ord­nung dieses Schuldenwesens keine Berück­sichtigung erhalten werden.

Gießen am 28. Januar 1853.

Gr. Hess. Landgericht P l o ch.

193) Marburg. Die Frau Staats- ratb Bickell, Helene, geborene Kaub dahier, ist Inhaberin nachfolgender Hypotheken, als: 1) über 50 st., errichtet dem Rath und Oberschultheis Hille zu Marburg von Johann Heinrich Heck zu Reddehausen am 2. October 1804;

2) über 50 fl., errichtet, des vorigen Ehe­gattin Maria Magdalena, geb. Grinste, von dem Vorigen am 18. Februar 1810,

(beide im Amtshypothekenbitch eingetragen nach erneuerter Hypothek über 100 fl. am 12. Juli 1815)

wird auch von dem jetzigen Besitzer der Unterpfandsstücke, Heinrich Heck und Ehe­frau, geborene Henkel zu Reddehausen, als Gläubigerin anerkannt.'

Sodann finden sich nach den General­büchern der Gemeinde Reddehausen noch unter dem Namen der genannten Heck'schen Eheleute nachfolgende Pfandrechte einge­tragen, als :

3) über 250 fl. an Bernhard Schmidt zu Unterrosphe auS Obligation vom 17. Junius 1801,

4) über 50 fl. HerauSgift an Ludwig Heck aus Reddehausen, und ist Zahlung beider Summen unter Vorlage der Hypothek zu 1 wahrscheinlich gemacht.

Auf Antrag der Letheiligten werden alle diejenigen, welche rechtliche Ansprüche auf die vorgedachten Forderungen zu haben ver- uietuen, aufgefordert, solche im Termiti den

3. Mai d. I., Morgens 9 Uhr, Coutumaeirzeit zu erheben und zu begrün­den; widrigenfalls die zu 1 und 2 ge­dachten Hypotheken auf den Manien der vorgedachten Frau Staatsrath Bickell als Gläubigerin eingetragen und die zu 3 u. 4 erwähnten Pfandrechte für erloschen erklärt werden sollen.

Marburg am 29. Januar 1-53.

Kurfürstliches Justizamt II.

Schmi z.

Versteigerungen.

216) Gießen.

Mittwoch den 9. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Theodor Scheid

in der Flngeisgasse bie. Mobilien, dem Friedrich Rühl gehörig, bestehend in Gold, Kleidungsstücken, Bettzeug und sonstiger Hausrath an den Meistbietenden gegen buare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 4. Februar 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

186) Gießen.

Versteigerung vvn Bauarbeiten.

Freitag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die zur Erbauung einer Stauschleuße auf der sog Aue bei Wieseck eiferte! litten Arbeiten, als :

1) Maurerarbeit incl. Lie­ferung von ca. 800 Cubik- Fuß Lungsteinquadern, ca.

200 OlFuß 6" starken Lung- steinplatten, 2 Cubikklaftern Lungsteinen zu rauhem Mauerwerk, und 1 Cubik- flafter Hangelsteiner Basalt­fäulen, veranschlagt zu . 749fl. 11fr.

2) Zimm erarbeit, veran­schlagt zu......119 34 u

3) Schlosserarbeit, ver­anschlagt zu.....145 27

4) Spenglerarbeit, ver­anschlagt zu.....5 n

und

5) die Lieferung von 12,5 Bütten Birker Wafferkatk, sowie die Anfuhr von 0,6 Cubikklaftern Lahnsaud

im Gasthaus zum Promenadehaus dahier durch öffentliche Versteigerung an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden.

Voranschläge, Risse und Versteigerungs­bedingungen liegen auf dem Bürean des Unterzeichneten zur Einsicht offen.

Gießen den 2. Februar 1853.

Der Gr Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel.

188) Gießen.

Montag den 21. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll nachfolgende Hosraithe, den Kindern des Gg. Christoph Seusfelder gehörig, auf dahiesigem Rathhause unter den als­dann bekannt gemacht werdenden Berin­gungen nochmals versteigert werden, alb: Flur 7663 5 OlKlflr. Hosraithe, bestehend in einem halben Wohnhaus auf dem Neuenweg, an Chr. und H. Weber.

Gießen den 1. Februar 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

Gießen. Die Lieferung des Brenn­holzbedarfs Großh. Kreisamts Gießen für 1853/54, in circa 5060 Stecken Buchen- Scheidholz bestehend, soll im Wege der Soumisston vergeben werden.

Die Soumissionen sind bis zum 10. Febr. l. I. in unserer Registratur verschlossen abzugeben, woselbst auch die Vedingungen eingesehen werden können.

Gießen den 25. Januar 1853.

Großh. KreiSamt K ü ch l e r, Regierungs - Raih.

213) Gießen.

Verpachtung eines Steinbruchs.

Der der Stadt Gießen zugehörige Stein­bruch int Hangelstein soll

Montag den 14. Februar, Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhaufe auf 36 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden.

Gießen den 4. Februar 1853.

Der Gr. Bügermeister D. Ebel.

189) Allen dorf a. d. 8b a.

Iagdverpachtung

der Stadt Mendorf an der Lumda.

Die Feld- und Waldjagd, welche mit dem 15. Februar l. I. wieder leihfällig ist, soll an diesem Tage anderweit auf ein Jahr, in zwei Abtheilitngen, auf dem Rathhause dahier unter den alsdann noch näher bekannt gemacht werdenden Bedin­gungen, verpachtet werden.

Hierzu Lusttragende können fich auf dem Büreau des Unterzeichneten, Vormittaas um 10 Uhr, einsinden.

Alletidorf a. d. Lda. den 1. Februar 1853. Der Gr. Bürgermeister

Schmidt.

187) Gießen.

Dienstag den 15. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Mobilien, zum Nachlaß der Canz- leibiener Klein Wittwc dahier, in der Woh­nung des Hrn. B. Loos auf dem Markt, öffentlich gegen baare Zahlung versteigert werden.

Gießen den 1. Februar 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

192) Niederweidbach. Holzversteigerung in dem Revier Weid­

bach, Forstamts Biedenkopf.

Mittwoch den 16. Februar d. I. und an dem folgenden Tage, deS Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Domanialwald-District Thal­berg, 254 Klötze Eichen-Bauholz, 18311 Cubikfuß, und 25 Klötze Buchen-Werkholj,