Ausgabe 
5.2.1853
 
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Anzeigeblatt

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Stadt und des Kreises Gießen.

Jfä 11.______________ Sonnabend den 3 Februar________________1833.

StWeint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30 fr., für Auswärtige inet Poftauffchlags 1 ft. 39 ft. - Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. b. Nr. 1.) EinrücknngSgebühr für die gespaltene CorvuSzeile 3 fr.

Anzeigen aus »erschiedencn Schriften die gespaltene CorpuSzeile 3 fr.

Amtlicher T h e i l.

Offizielle

^/"lEnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnadigst geruht: Am 5. Rovbr. den Calculator Carl Valentin Bader bei der Staatsschulden-Tilgungskaffe zum zweiten Buchhalter und den Acces- sisten Balthasar Best bei der Staatsschulden-Tilgungskaffe zum Ealculator bei dieser Kaffe zu ernennen; am 25. Nov. den Accessisten bei der Oberbau- Direction und seitherigen Vicar der Provinzialbaumeisterstelle für die Pro­vinz Rheinhessen, vr. Ludwig Wey land zu Mainz, zum Kreisbaumeister zu ernennen und ihm dabei die Geschäfte der Hof- und Miiitärbaumeister- stelle zu übertragen; am 4. December den evang. Pfarrer Franz Alexander Schwabe zu Offenbach zum dritten Lehrer an dem evang. Predigerseminar zu Friedberg und zum dritten Stadtpfarrer daselbst unter Verleihung des Charakters als Professor zu ernennen; an demselben Tage den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die Caplanei- und Rectoratsstelle zu Erbach prasentirt:n Pfarramts-Candidaten Heinrich Anthes für diese Stelle zu bestätigen; am 6. Decbk. den Revierförster des Forstreviers Gladenbach und seitherigen Verwalter des Forstamts Biedenkopf, Heinrich Ludwig Bose, zum Assessor mit Stimme bei der Ober-Forst- und Domänen-Direction zu ernennen; am 8. December 1852 den von dem Freiherrn Wilhelm von Leonhardi zu Großkarben auf die erste evang. Schullehrerstelle zu Kleinkar- ben, Kreises Vilbel, prasentirten Schullehrer Peter Ruckeishausen zu Großkarben für diese Stelle zu bestätigen; an demselben Tage dem Schui- vicar Georg Rahn zu KirchgönS, im Kreise Friedberg, die evang. Schul- leyrerffelle daselbst zu übertragen; an demselben Tage den Expeditor Ludwig Bernhard auf der Station Heppenheim der Main-Reckar-Eisenbahn von da auf die Stelle eines Expediiors bei der Station Bensheim zu versetzen, und - den Zugmeistern Carl Netz bei der Main-Neckar-Eisenbahn zum Expeditor auf der Bahnstation Heppenheim zu ernennen; am 11. December l^Eschen Pfarrer Michael Rückert zu Freilaubersheim die katho ische Pfarrstelle zu Mühlheim, im «reife Offenbach, zu übertragen; am 14. December 1852 den Revierförster des Forstreviers Wolfsgarten Adam Ernst tn gleicher Eigenschaft in das Forstrevier Mönchhof zu ver- setzen, und den Forstcavdidaten Carl Koch aus Biedenkopf zum Revier- forster des Forstreviers Wolfsgarten zu ernennen.

Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnadigst zu verleihen geruht : Am 1 October 1852 dem Mini- i Maximlllan von Siegeleben das Ritterkreuz, am 3. October dem Bürgermeister Adam Kühn zu Zellhausen und am 6. October 1852 dem Phystcatswundarzt Sigismund Lauck zu Babenhausen das sil­berne Kreuz, am 13. October 1852 dem Landrichter Ernst Carl Casimir mA9®1- ru Büdingen und am 20. October 1852 dem Ministeriaisecretär u.*0 Scriba das Ritterkreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- muthigen; am 28. October 1852 dem Landgerichtsdiener Friedrich Dietz zu Langen das Ritterkreuz 2r Claffe des Ludewigsordens; am 2 November «rresthausverw. Heinr.Seim zu Gießen das silberne Kreuz des Philipps des Großmüthigen; am 11. November 1852 dem *n S3aptift Netscher zu Mainz, am 15. November 1852 hem Kramer zu Nierstein und am 15. December 1852

iu ^'nsheim das allgemeine Ehrenzeichen mit der Anschrift. ,,Fur Rettung von Menschenleben."

her.n^h611^119 Patents- Seine Königliche Hoheit der Groß- yerzog haben allergnadigst geruht: Am 11. December 1852 dem Pumpen- ma^er unb Maschinisten Martin Aleiter zu Mainz auf die Dauer der

Nachrichten.

nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums Hessen das aus­schließliche Recht, die von ihm erfundene, durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte, verbesserte Einrichtung bei der Anfertigung und Reparatur von Feuerspritzen in Anwendung bringen zu dürfen, zu erteilen.

CHarakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnadigst geruht : Am 17. December 1852 dem Oberforstrath Carl Freiherrn von Nordeck zur Rabenau, in Anerkennung feiner lang­jährigen treuen Dienste, den Charakter alsGeheimer Oderforstrath" zu verleihen.

Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog Haden allergnädigst geruht : Am 18. November 1852 dem Bauauffeher I. Claffe Heinrich Schneller zu Lauterbach die nachgefuchte Entlassung aus diesem Dienste zu bewilligen, sowie am 13. December 1852 den Hof­theater-Kassier Friedrich Sch mehl seines Dienstes zu entlassen.

Versetzung in den Ruhestand und Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnadigst geruht : Am 23. November 1852 den Rechner der Criminalkasse der Provinz Starken­burg, Rechnungs-Rtzbisor Carl Erras zu Darmstadt, auf fein Nachsuchen und in Rücksicht auf feine geschwächte Gesundheit, in den Ruhestand zu versetzen und ihm zugleich in Anerkennung seiner langjährigen und treuen Dienste den Charakter alsRechnungsrath" zu verleihen.

Versetzungen in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: Am 4. October 1850 den Pedellen an dem Gymnasium zu Darmstadt Wilhelm Wolf, am 6. December 1852 den Geheimen Oberforstrath Georg Freiherrn von Wedekind, auf fein Nachsuchen, am 8. December 1852 den katholischen Schullehrer Jacob »ß ürth zu Mosbach, im Kreise Dieburg, am 14. December 1852 den Revierförster Georg Ludwig Stillgebauer zu Mönchhof, am 17. December 1852 den Schullehrer Johannes Volp zu Weikartshain, im Kreise Grünbera, und am 21. December 1852 den Schullehrer Jacob Mohr zu Dromersheim im Kreise Bingen, in den Ruhestand zu versetzen. ; '

Concurrenzeröffnnngen. Erledigt sind : Die evang. Schulstelle zu Mittelgründau, im Kreise Büdingen, mit einem Gehalt von 260 fl 31 fr., nebst einer Vergütung von 19 fX. 20 fr. für Heizung des ®diul- l°cals; die kath. Pfarrei St. Quintin zu Mainz, mit einem jährlichen Ein­kommen von 1570 fl. ohne Hausanschlag, jedoch mit der Verbindlichkeit einen Kaplan zu halten unb diesem neben freier Station einen jährlichen Gehalt von 100 fl. zu verabfolgen; die evang. Schullehrerstelle zu Lauter im Kreise Grünberg, mit einem jährlichen Gehalt von 226 fl , nehff 4 Stecken Holz zur Heizung der Schulstube. *

Sterbfälle. Gestorben sind : Arn 3. October 1852 der ehemalige für-- und oberrheinische Kieis-Gesandtschafts-Secretär G. A. Mengwein- am 21. November 1852 der penfionirte Revierförster Bierau zu Dexbach! am 21. November 1852 der Lehrer an der oberen Knabenklasse der färb Schule zu St. Stephan zu Mainz David Franz; am 7. December 1852 der penfionirte General-Receptor Georg Ludwig Münz von Mainz; am 23. December 1852 der penfionirte Schullehrer Michael Anton Volk iU Kostheim; am 30. December 1852 der penfionirte Zimmergeselle an der Saline Theotwrshalle Andreas Faber zu Streifen 5 am 2. Januar 1853 der penfionirte Oberschultheis Johann Ionas Peter Budden zu Offenbach