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fraglichen, zum Nachlasse des erwähn­ten Erblassers gehörigen Grundstücke, a. durch die Urkunden Anlagen B. C, und D,

b. eventuell durch Eidesdelation,

II. im klebrigen durch EideSdelation.

Hiusichilich des Gerichtsstandes führe ich an , daß derselbe bei hiesigem Kurs. Justiz- amte II.

1) als dem Gericht der belegenen Sache, dessen Zuständigkeit bekannllich durch den Aufenthalt des Verklagten in dein Bezirke des Ersteren, gerichtögebräuch- lid) nicht bedingt iss, eventuell

2) aber auch als dem Gericht der Erb­schaft, indem der Nachlaß des Erb­lassers Eckhard Schade jun., welcher hauptsächlich aus den in Rede stehen­den Grundstücken bestehet, angeführ­ter bezüglich die Anlagen C. u. I). bescheinigtermaßen zwischen den Er­ben noch ungetheill ist,

begründet erscheint, daher weiter gebeten wird, hiernach die Zuständigkeit des an­gerufenen Gerichts anzuerkennen," erhoben worden ist, so wird dem beschei­nigtermaßen in unbekannter Fremde abwe­senden Verklagten die Klage mit dem aus den 8. April d. I.

in daS Local des unterzeichneten Gerichts bestimmten Termine, worin sich derselbe bei Meldung des Eingeständnisses und der Aus­schließung aus die Klage zu erklären hat, hierdurch unter dem Anfügen mikgetheilt, daß ihm Einsicht der mit der Klage über­reichten Urkunden im Gerichtslokale gestat­tet ist, alle weiteren Verfügungen aber nur mittelst Anschlags am Gerichisbrette wer­den zugeseriigt werden.

Hersfeld am 2. Februar 1853.

Kurfürst!. Hess. Justizamt II. Bode.

Bchondere Bekanntmachungen.

602) Gießen.

Die städtische Lehmkaut betr.

Die Stadt hat von dem Gr. Poftstall- mcister Kempf einen auf den Krofdorfer Weg und die alte Lehmkaute stoßenden Acker erworben, auf dem nunmehr Lehm gegen Lösung von Lehmzetteln geholt werden kann.

Gießen den 31. März 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

380) Gießen.

Das Behüten des Triebs betr.

Nach einem durch das Grosch. Kreisamt bestätigten Beschlüsse des Gemcinderaths ist der s. g. Trieb für die Schaashcerden geschlossen. Das Befahren und Bewei-

deu wird nach den Bestimmungen des Feld- strafgesetzes beurlheilt und geahndet.

Gießen den 26. Mäiz 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

Versteigerungen.

6M) Gießen.

Die Versteigerung von Fichtenbäunichen.

Samnag den 2. April 1853, Nachmittags 3 Uhr, soll eine Parihie Fichtenbäumchen von 2 bis 4 Zoll Durchmesser, in der Reitbahn da­hier meistbietend versteigert werben.

Gießen den 1. April 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

601) Gießen.

Triebviertel- Verpachtung.

Die wegen ungünstiger Witterung am 16. März d. I. nicht abgehaltene Ver­pachtung mehrerer städtischen Triebviertel soll nun

j gehörig, bestehend in Gold, Silber, Weiß- ! zeug und sonstigem Hausrath, öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung verstei­gen werden.

Gießen den 30. März 1853.

Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel.

599) Gießen.

Montag den 11. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die der Andreas Ronzheimers Wittwe gehörenden Grundstücke einer öffentlichen Versteigerung auf Erb- und Eigenthum ausgesetzt werden, nämlich :

49/233 72 lUKlftr. Acker im Gartfeld, neben G. H. Herbert, 1. Kl., i-/3l 90 lUKlftr. Acker auf dem Sand-

feld, neben Christian Helm.

Auch können obige Grundstücke vor dem Versteigerungstermin aus freier Hand ver­kauft werden. Liebhaber wollen sich deß« halb an mich wenden.

Dienstag den 5. April l. I., Nachmittags 3 Uhr, vorgenommen werden. Wer solche vorher einsehen will, kann sich an den Flurschützen Noll wenden.

Die Zusammenkunft ist am Nassauer Hof. Gießen am 31. März 1853.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

610) Gießen.

Holzverstcigerung in dem Domanial- wald der Obersörsterei Schiffenberg.

Freitag den 8. April wird in den Districten Rehhecke, Altgehegt und Rabenpsuhl nachverzeichnetes Holz ver­steigert :

Scheidh. Prügeih. Stockh. Reish.

Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 35 1*4 196 6375

Eichen 2 6 344 1550

Nadelh. 4 925,

ferner 77 Eichenstämme mit 1225 Cubiks. und 59 Nadelholzstämme mit 966 Cubiks.

Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr in der Nehhecke an der Leihgesterner Gräuze. Credit wirb bis zum 30. September unter den bekannten Bedingungen gewährt.

Gießen am 30. März 1853.

Großh. Oberförsterei Schiffenbcrg Dr. 2)raubt.

603) G i en.

Freitag den 8. April, Vormittags von 9 bis 12 und Nachmittags von 1 bis 4 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn L. Fr. Höftreich auf dem Neuenweg die Mobilien, zum Nachlaß der Fräulein Friedericke Rös

C. Weidig.

609) Gießen.

Versteigerung von Bauarbeiten.

Mittwoch den 6. April d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wohnung deö Gr. Bürger­meisters zu Bersrod nachstehende, in der Kirche daselbst auszuführenben Arbeiten:

1) Maurerarbeit, veran­schlagt zu ... . 125 fl. 31 fr.

2) Schreinerarbeit, ver­anschlagt zu . . . 47 40 3) Weißbinderarbeit, ver­

anschlagt zu ... 25 40 4) Glaserarbeit, veran­

schlagt zu ... . 4 24

5) Spenglerarbeit, veran­

schlagt zu .... 49 40 ,, 6) Dachdeckerarbeit, ver­

anschlagt zu . . . 22 an die Wenigstnehmenden versteigert wer­den. Die Voranschläge liegen im Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen.

Gießen den 30. März 1853.

Der Gr. Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel.

5H9) Bersrod.

Jagdverpachtuug.

Montag den 4. April l. I., Mittags um 12 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Ge­markung Bersrod vom 1. September 1853 bis dahin 1856 auf drei Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Bersrod am 23. März 1853.

Der Gr. Bürgermeister Bocher.