Ausgabe 
28.2.1852
 
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Frucht und VLktualren preise.

Viktualienpreise.

Fleischtaxe.

Gießen den 28. Februar

Sich den 23. Febr.

Laubach. _

Bußbach den 20. Febr. __

Bemerkungen.

per Pfund

kr.ipf.

fr.

Pf.

ft.

Pf.

fr.

*

Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen Blutwurst . . , geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . Hammelsfett . .

Schweineschmalz, ausgelassenes dgl. unauSgelasseueS

11

8

8

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1 w 1 1 M 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 II ||

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1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 II ||

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7

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II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 111«1

Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung beste­hen , und zwar auf 10 Pfund nicht mehr als an­derthalb Pfund rc. nach Proportion, welches auf 1 Pfd, nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genieß­baren Stücke vom Hals stnd von der Zugabe gänz- lich ausgeschlossen.

4| ordinäre- Brod aus besteh. J

3

2 16

1! gemischtes Brod au- 11_ ] 6^.

Für 1 ft. Wafferweck

1 Et. Milchbtoo

Marktpreise.

1 Maas Milch.......

1 Pfund Buttet.......

auch

3 Handkäse

9 Eiet ....

1 Pfund Waizenmehl.....

1 geschw. Vvtschuß . . .

6 18

19

4

8

'S'S t»

fr.jvf.

7 r

15

~£x

4 1

fr. Df.

r uchtpreise.

Fruchtgattung.

Walzen . Korn Gerste Hafer Erbsen . Linsen

Gießen

Grünberg den 21. Februar.

Sich den 23. Febr.

Laubach.

Friedberg den 18. Februar.

Mainz den 6. Februar.

Weßlar den 21 Febr.

M a l t e r. Scheffel.

Pfd.| ff. i fXlPX|X"kt. I".!sd. > st. I fr. P fd. | fl. | frTMdTs ff. | fr. f.Pfd.l st. fr. ff. | fr~Tpf7

200

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200

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&

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200

4

15

1

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GegeNerTlärUW»

Die Redaktion der Lahnblätter ^(repräsentirt durch Herrn F. Pietsch) hat es für gut befunden in der vorigen Nummer des Anzeigeblatts dem Publikum eineErklärung" zu geben, wofür ich im Wesentlichen sehr dankbar bin. Der unfreundliche Ton jedoch, in dem der Verfasser redet, nöthigt mich zu der Gegenerklärung, daß ich nie Willens gewesen bin, einer Redaktion, die zur Ausübung ihrer Funktionen Feder und Dinte fast ganz entbehrt; die selbst zur Abfassung oben bewegterErklärung" eines Mitarbeiters bedurfte, mich unterzu­ordnen, weil ich einer solchen Redaktion eine Beurtheilung meiner literarischen Arbeiten weder zuerkennen noch zutrauen kann. Ueberhaupt will es mir scheinen, als ob die Lahnblätteer, verführt durch die gelinde Luft des Januars, sich zu voreilig entfaltet haben, und daß die rauhe Luft des Februars diese an mangelhafter Ent­wickelung und darum an Saft und Kraft leidenden Frühlingsboten verderben wird, so daß sie nicht einmal das Erstehen der Natur erleben werden, und dann Redakteur wie Mitarbeiter plötzlich überflüssig sind.

Gießen im Februar 1852. F. Hüne.

-Druck und Berlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.