Ausgabe 
25.12.1852
 
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Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen

Bcsondm Bckanmmachungkn. I

Gießen den 15 December 1852. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

. Zur Bezahlung den bei der hiesi-

Die Interessenten werden habet anfge- fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor­zeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren.

Diejenigen, welche ihre Zinsen deck Ka­pital zugeschrieben haben und persönlich steh nicht einfinden wollen, werden ersucht, ihre Schuldscheine vorzeigen zu lassen, damit in diese der nöthige Eintrag gemacht wer­den kann.

Die Zinsen werden nach dem Kalender­jahr berechnet und sind deswegen auch dann in Empfang zu nehmen, wenn das Kapital im laufenden Jcchr erst eingelegt wurde und volle Jahreszinsen noch nicht verfallen sind. Zugleich muß ich die hiesi­gen Einwohner darauf aufmerksam machen, daß sie sich Nicht Mittwochs, sondern an den andern bestimmten Zahltagen ein» finden wollen, weit Mittwochs der Andrang von auswärtigen Zinsenempfängern zu groß wird und diese alsdann vorzugsweise he­

gen Sparkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahrs fällig werden, sind nachstehende Zahltage anberaumt worden: 1) Montag den 27. Deeember,

fördert werden muffen.

Die Dienstherrschaften werden ersucht, ihr Gesinde hiernach verständigen zu wollen.

Gießen den 30. November 1852.

Der Rechner der Spar- u. Leihkasse Kehr.

2306) Gießen. Die in Artikel 16 und 20. des Gesetzes vom 22 März d. I. vorgeschriebene Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs-Geschwornen für die Assisen des ersten Quartals k. I. für die Provinz

Oberbeffen, wird

Freitag den 7. Januar k. j., Vormittags 11 Uhr, im Großh Hofgerichtsgebäude in öffentlicher Sitzung vernommen.

Gießen am 21. Deeember 1852.

In Abwesenheit des ersten Hosgerichts- Direciors:

der zweite Hofgerichts-Director v. Helmolt.

2H7O) Gießen.

Die Aussetzung eines Preises mtf die Entdeckung von Freveln am öffentlichen Eigenthmn.

In neuerer Zeit sind die muthwilligen und boshaften Beschädigungen am öffent­lichen Eigenthum so häufig geworden, daß der Stadtvorstand sich veranlaßt gesehen

Versteigerungen.

2513) Gießen.

Versteigerung eines Gartens.

Der der Stadt Gießen gehörige, ehemals Fillmann'sche Garten

Flur 33 Nr. 267 598 Q«Iftr. Acker,

Garten am Nahrungsbeig, soll Donnerstag den 6. Januar 1853, Nachmittags 4 Uhr, auf der Geschästsstube des Unterzeichneten meistbietend versteigert werden.

Gießen den 22. December 1852.

Der Gr. Bürgermeister

D. Ebel.

2500) Gießen.

Versteigerung von Strasienarbetten.

Die zur Unterhaltung der Staats- und Piovinzialsiraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1853 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beisubr, dem Aufsitzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen' an den nachbenannten Tagen und Orten an die Wenigstforderndcn versteigert werden, und zwar :

I. Dienstag den 28. December, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhans zu Langgöns für die Straße von Butzbach bis durch die Lindner Mark, für die Straße von Pohlgons bis zur Königl. Preuß. Grenze und für die St ahe von Langgöns nach dem Stein- bruch am Neuhof.

II. Mittwoch den 29. December, Vormittags 10 Uhr, |ju Kleinlinden in dem Hause deS Wirths

hat, einen Preis von

Zehn Gulden auszusetzen, welcher unter Verschweigung des Namens Demjenigen auS der Stadt­kaffe gezahlt wird, der den Thäter eines derartigen Frevels mit solchen Merkmalen und Beweisen dem Stadlvorstande zur An­zeige bringt, daß darauf hin eine gericht- - liche Verurtheilung erfolgen kann.

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letzteren vorausgeben. Die Vorsteher sind verpflichtet, eine beüuleaen Vor jedem einzelnen Stücke ist in dem Versteige-

"»r« , «or ter Wagmmg «*»' i tefroteren Äe,> <Siin,»e> emjnttnge». V-i Verpachtungen

noch dem Beengen der Verächter, oder den -twmge» be,«derer Borfchrssten

des die Verpachtung anstragenden Gerichts. . f t-pr bervfiiaenten Taxation, der genauen Bezeich-

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