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Bürgers und Bäckermeisters, Johann Moritz Walenfels, eheliche Tochter.
Getaufte.
Den 15. Februar. Dem Bürger und Mctz- germeister, Friedrich Möhl, Adolphs Sohn, eine Tochter, Johannette Luise Charlotte Juliane Ka- tharine Wilhelmine, geboren den 19. Januar.
Den 16. Februar. Dem Bürger und Musiklehrer, Franz Philipp Bauer, ein Sohn, Johann Theodor Heinrich Karl Ferdinand Georg, geboren den 25. Januar.
Den 19. Februar. Dem Bürger und Fuhrmann, Georg Melchior Schwan, eine Tochter, Katharine, geboren den 12. Februar.
Beerdigte.
Den 18. Februar. Johannette Wagner, des Bürgers und Schneidermeisters, Ludwig Wag- ncr, eheliche Tochter, alt 9 Tage, gestorben den 16. Februar.
Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard.
Angekommene und abgereiste Fremden vom 18. bis 20. Februar 1852.
I n den Gasthäusern.
Im Einhorn: Hr. Heidefuß, Hüllendes. v. d. Friedrichshütte; Hrn. Rcnt. Bommon v. Paris u. Pretary v. Frankfurt; Hr. Erdmann, Fabr. v. Crefeld; Hr. Schauer, Part. v. Magdeburg; Hrn. Fabr. Banzer v Mühlhausen u. Alt v. Lauterbach-, Hr. Goldwann, Pbarm. v. Berlin; Hrn. Kfl. Meper v. Frankfurt, Schaller v. Düren, Eüenberger v. Bielefeld, Müller v. Halver, Lauer v. Mannheim, Horst v. Hanau, Strauß v. Friedberg, Bergheim v. Rhepdt, Schönfeld v. Hanau, Gottlieb v. Cassel, Goldhöfer u. Grünert v. Frankfurt u. Breuer v. Leipzig-, .fit. Schenck, Ofc. v. Fulda; Hrn. Rent. Pflug v. Berlin u. Masson v. Paris; Hr. Sauer, Buchhndlr. v. Dresden.
Im Rappen: Hrn. Landw. Lindenburg aus Baden u. Kröber v. Meerholz; Hr. v. Wimpfen v. Mainz; Hr. Bröschcr n. Fam. aus der Schweiz; Hr. v. Dartele, Rent. v. Bremen; Hr. CoSletta, Chcm. v. Freiburg; Hrn. Fabr. Finck v. Drautheim u. Metzler v. Stuttgart; Hr. Dr. Senfkorn v. Oldenburg; Mad. Rembold v. Alsfeld; Hrn Kfl. Speer m Alsfeld, Dietze v. Chemnitz, Jung v. Frankfurt, Wente v. Laasphe, Sandbeck v. Merseburg, Varrentrapp v. Frankfurt, Reichenbach v. Darmstadt, Eichhorn v. Offenbach, Grünebaum u. Dresel v. Frankfurt, Armbrust u. Eberwein v. Halle, Neckenbach v. Hanau, Kroll v. Frankfurt, Mainz v. Offenbach, Hassenpflug v. Hanau, Denninger v. Mainz, Pareh
^rttn, Herold v. Friedberg u. Albert v. Frankfurt; Hrn. Part, ©oft» schalk v. Hamburg u. Oldenhof v. Frankfurt.
,. , 5«> Darmstädter Saus: Hrn. Gschftsl. Löwenstein u. Müller v. Ret- tlghaufen, Reiß v. Langenfeld, Burkdardt v. Reifenberg, Mcnqel v. Alt- wthheun, Strenzt v. Storndorf, Kahn #. Alsfeld, Grillen v. Büdingen, Echeub v. i urnberg, Roth u. Schiff v. Gladenbach, Blumenfeld v. Kirch-
Hknz v. Landau, Wolf v. Cassel, Zimmer v. Weilburg u. Alles v Munzenberg; Hr. Ditschler, Fuhrm. v. Büdingen; Hr. Erb, Kaufm. v. Weitershain.
Im Stern: Hrn. Gschftsl. Grott v. Örsdorf, Klug v. Königsberg, Zimmermann v. Heiligenstadt u. Rosenfeld v. Marburg; Fr,. Weber v' Dexbach; Hrii. Hndlsl. Vogel v. Semt, Noll v. Kernbach, Simon v. Ullchwt u. glorSheim v. Kirtorf; Hr. Freitag, Brgrmstr. v. Geismar; Jngfr. Frarck v. Laasphe; Frl. Hisserich v. Homberg; Hrn. Gerber ®la>
». Geisler v. Ebc>schütz; Hrn. Gschftsl. Möbus u. Schwarz v. Cas- sei u. Pfalz v. Wora.
I n b e ii P r i v a t h ä u s e r n.
™ Kfm. Spruck: Hr. Engel, Pfarr. v. Allendorf. — Bei Hrn.
Metzg. Mohl: Hr «chwaner, Priv. v Marburg. — Bei Fr. Landricht. Mosler: Hr. Arnoldi, Pfarr. v. Leihdecken u. Frl. Cellarius v. Schotten.
Neue Fiseal - Bürgscheme
sind zu haben bei G. D. Wrühl I.
am Kanzleiberg.
Der Lieber Armenverem zur Abstellung des Bettelns besteht schon seit dem Juni 1849. Auf das Gesetz sich stützend, wonach jede Gemeinde verpflichtet ist, für ihre eigenen Armen zu sorgen, sind die Bedürftigen der umliegenden Orte nur mit 6 kr. wöchentlich bedacht worden — einer Gabe, die allerdings in gar keinem Verhältnisse steht zu den Bedürsnissen auch des einfachsten Individuums.
Da es nun einestheils dem Armenverein in Lich unmöglich ist, die Vermögensverhältnisse auswärtiger Gemeinden sowohl als auch ihrer einzelnen unterstützungsbedürftigen Einwohner genau kennen zu lernen, anderntbeils vielfältig die Ansicht sich ausspricht, daß Bewohner mancher Orte, namentlich nach dem Vogelsberg zu, entweder stehlen oder hungern müssen, wenn ihnen überall durch'Verbreitung der Armenvereine das Betteln unmöglich wird, so ist es gewiß höchst nothwendig, daß die Vereine, wenn überhaupt ihre Wirksamkeit für die wahrhaft Bedürftigen kein Druck werden soll, sich zur gemeinschaftlichen Unterstützung der wirklich Nvthleidenden in solchen Gemeinden, die ihre Armen nicht ernähren können, vereinigen.
lieber die Art, wie nun die wahre Noch nicht in Lich, sondern in den umliegenden Orten ermittelt werden soll, sieht man weiteren Vorschlägen entgegen, und bemerkt nur schließlich, daß der Sicher
Armenverein vor der Hand seine Unterstützungsbeträge nach Außen hin, dem löblichen Beispiele des Gießener Vereins folgend, verdoppelt hat, daß er außerdem eine Suppenanstalt errichtet, wo die unterstützten Armen der Stadt Lich täglich umsonst, alle übrigen Armen der Stadt für 1 kr. einen Schoppen kräftige Suppe erhalten können. +
Bei der am 16. Februar 1852 in Darmstadt stattgehabten Verloosung von 1500 Stück Prämien-Scheinen des Darmstädter I 25-fl.-Loos-Anlehens haben nachstehende Nummern die Hauptprä- mien erhalten:
Nro. 90,809 fl. 20,000 ]
n 59,50» „ 4000 Zahlbar den
ii 80,003 „ 2000 15. Mai 1852.
,, 71,083 „ 1000 )
Der Erfolg aller übrigen Nummern ist auf frankirte Anfragen durch das Bank- und Wechsel-Comptoir der Herren Alkoriz Stiebet Söhne in Frankfurt a. M. gratis zu erfahren, woselbst auch die Gewinne abzüglich der üblichen Zinsen gleich in Empfang genommen werden können.
Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckcrei.


