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1S63) Gießen.

Michaeli-Markt der Stadt Gießen.

Der diesjährige Michaeli-Markt wird so, wie er im Landkalender angegeben, nämlich

Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. October

abgehalten werden.

Gießen den 10. September 1852. Der Gr. Bürgermeiffcr

Hch. Ferber.

Versteigerungen.

1877) Gießen.

Versteigerung von Maurerarbeit bei der Stadt Gießen.

Monlag den 20. Septemder l. I., Morgens 8 Uljr, sollen die Maurerarbeiten zur Verlängerung des Canals in der Hintergasse, veranschlagt zu 10 fi. 16 fr., auf dem Rathhause da­hier an den Wenigstnehmenden vergeben werden.

Gießen den 17. September 1852.

Der Bürgermeister H ch. Ferber.

1879) Gießen.

Pfand-Versteigerung.

Nächsten Samstag den 18. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, soll an Ort und Stelle die Kartoffel-Erndte von 5 Triebvierteln, sodann um 4 Uhr die von einem Äcker am Bahnhof und einem solchen am Aulwcg versteigert werden.

Die Zusammenkunft um 2 Uhr ist am Schießhouö und um. 4 Uhr auf der Eisen­babybrücke am Wetzlarer Weg.

Gießen den 15 September 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

F e i l g e b o t e n.

1868) Gießen.

Aecht Persisches Insekten- Pulver, per Loth 5 fr.

Dieses Pulver ist ein sicheres Spccificum zur Vertilgung der Flöhe, Wanzen und Mot­ten und ist namentlich das zweckmäßigste Mittel, die Hunde von den Flöhen zu befreien;

Wiener Putzpulver,

in Paqueten ä 7 fr.

Mit diesem für jede Hauswirthschaft unentbehrlichen Pulver kann man sofort allen Metallen den schönsten Glanz geben;

Wanzentod, zur Vertreibung der Wanzen, per Flacon 35 fr.

Gießen den 13. September 1852.

Carl Frech.

1876) Gießen. Mantelstoffe aller Art, sowohl schwarz als 'n Farben, Chine, Kleiterzeuge, das neueste in Seide und Halbseide, Wolle und Halbwolle, Thibet, die Elle 36 fr. bis 1 fl. 30 fr., Orleans, Lustre , Mix-Lustre, ächt französische Möbel- und Kleider-Cattune, sowie Ja- connet, Batist, Mull und ächte schottische Casimire, ganz Wolle; ferner einfarbige und schottische Doppel- und viereckie Shawls, Foulards, Ficlius, Eravalien, gestickte Chemiseue, Krägen, Strick-, Einsatz- und Tüll-Spitzen, Schleier,», er, Taschen, Regenschirme, Handschuhe in Glace, Seide und Wolle, Tischdecken u. dgl. m. empfehle ich zu sehr billigen Preisen.

Die erwarteten Musterhüte und Hauben, sowie Rad- und Talar-Mäntel habe ich erhalten, was ich anzuzeigen nicht verfehle.

M Heß, Lit. A. Nr. 55.

1805) Gießen.

Msrhl- und Del muh le.

In der Provinz Oberhessen, in der Um­gegend von Frankfurt und Hanau, ist eine mit geräumigem großen 2 stöckigen Wohn­haus verbundene M a h l - und O e l m ü h l e nebst den erforderlichen Oeronomiegebauden und ohngefäbr 10 Morgen, größtcntheils in der Nähe des Orts gelegenem, vorzüg­lich gutem Garten- und Ackerland, unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen, oder auch gegen vollttäudig genügende Sicherheit zu verpachten. Die Gebäulich­keiten sind alle in gutem Zustande. Die im Innern mit ehernem Triebwerk ver­sehene Mahlmühle hat zwei Gänge, und die Oelmühle beschäftigt eine Doppelpresse. Die sämmilichen Werke sind neu und vor­züglich gut gearbeitet, und in jeder Be­ziehung ihrem Zweck entsprechend. Außer­dem hat die Mühle das ganze Jahr hindurch das erforderliche Wasser, und ist, damit der beiderseitige Geschäftsbetrieb bei strenger Kälte keine Unterbrechung erleidet, mit einer heizbaren Radstube versehen.

Nachträglich noch die besondere Be­merkung, daß die Mühle sogleich bezo­gen werden kann.

Auf frankirte Anfragen ist das Nä­here bei der Erped. d. BlttS. zu erfahren.

1870) G > eßen. In allen Sorten Englischer feiner und ordinärer Strickwolle, Sianchenwolle und geflammter Wolle, em­pfiehlt sich in bester Auswahl

, (S. Wusetzki in der Marktstraße.

1880) Gießen. Dem geehrten Publikum macke ich die ergebenste Anzeige, daß ich eine Auswahl

fertiger Herrenkteider, dauerhaft und schön, ganz nach neuestem Fayon gearbeitet, unterhalte, auch solche auf vorgängige Bestellung und beliebige Wahl der Stoffe nach bestimmtem Maaß schnellstens liefere. Da ich nur gegen Baarzahlung ver­kaufe und die Stoffe direct von den Fa­briken beziehe, so ist es mir möglich, die Preise äußerst niedrig zu stellen; nament­lich kann ick für bevorstehenden Herbst und Winter anbielen : Röcke und Paletots von 6 bis 16 fi.; Uebcrzieher, ganz mit Wolle gefüttert, von 6 bis 26 fl.; Hosen von 2 bis 16 fl.; Westen von 1 fl. 12 fr. bis 8 fi. Knabenanzüge verhältnißmäßig billiger.

Gießen, September 1852.

Jean Retter, Wettergasse Lit. D. 29.

1873) Gießen. Ein großer Hand­wagen , verschiedene Leitern, ein steinerner Sautrog und ein Haufen Mist ist zu ver­kaufen in Lit. D. Nr. 99 in der Neustadt.

1869) Gießen. Zwei gut gehal­tene Sopha's sind billig zu vermieihen oder zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. d. BlttS.

Zu vermiethen.

1882) Gießen. Eine möblirte Stube ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. Georg AlthauS.

187/1) G! eßen. Das bisher von Hrn. Assessor Har bord t bewohnte Logis bei Botenmeister Schäfer's Wiitwe auf dem SelterSweg ist anderweit zu vermiethen.

1810) Gießen. In Lit. A. Nr. 93 auf dem Asterweg ist eine Stube und Ca- binet, mit oder ohne Möbel, zu v.rmielhen.