Ausgabe 
10.3.1852
 
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A. Zn Preußen und zwar

1) in der Rheinprovinz:

a) für baumwollene und dergleichen mit anderen Gespinnsten gemischte Stuhlwaaren und Zeuge die Kreise Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, Saarburg und Trier;

'sämintttche^ Kreise des Regierungsbezirks Düsseldorf auf dem linken Rheinuser, sowie die Kreise Wesel (Rees), Duisburg und Düsseldorf auf dem rechten Rheinufer; ferner die Kreise Erkelenz, Heinsberg, Geilenkirchen, Aachen (Stadt-und Land­kreis), Jülich, Düren, Montjoie und Malmcdy des Regierungsbezirks Aachen, der Kreis Prüm des Regierungsbezirks Trier und die Kreise Köln (Stadt- und Landkreis) und Bergheim des Regierungsbezirks Köln;

c) füt ;

die Kreise Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, Saarburg und Trier (Regierungsbezirks Trier), sowie die weinbauenden Ge­meinden der Kreise Bonn und Sieg (Rcgierungsbez. Köln), Neuwied, Ahrweiler, Mayen, Coblenz. Cochem, Zell, Vern- kastel, Wittlich, St. Goar und Kreuznach (Regierungsbez. Coblenz), sowie des landgräflich hessischen Oberamts Meisen- beim, und -

di für Branntwein: . m ,,

die Kreise an der nassauischen und rbeinbayerischen ®remc, namentlich die Kreise Wetzlar, Altenkirchen, Neuwied, Coblenz, St. Goar, Creuznach, St. Wendel, Ottweiler und Saarbrücken, sowie das landgräflich heflischc Oberamt Meiienheim und das großherzoglich oldenburgische Fnrstenthum Birkenfeld;

2) in der Provinz Westphalen:

für baumwollene und dergleichen mit anderen Gespinnsten gemischte Stuhlwaaren und Zeuge, für Zucker aller Art, Kaffee

die Regierungsbezirke Münster und Münden; die Kreise Lippstadt, Soest, Hamm, Dortmund, Bochum, Hagen und Iser­lohn im Regierungsbezirke Arnsberg; sowie die der Provinz angeschloffcnen fürstlich Waldeck'schcn und fürstlich Lippe ichen @cbictstbcilc

3) in der Provinz wachsen:

dr? Kreise Osterburg, Salzwedel, Gardelegen, Stendal, Calbe, Wanzleben, Magdeburg, Wolmirstedt, Neuhaldenslcben, Olckersleben, Aschersleben, Halberstadt, Wernigerode, Saalkreis, Stadt Halle, Mannsselder Seekrcis, Mannsfelder Ge- bi.gskreis, Sangerhausen, Eckartsberga, Querfurt, Merseburg, Weisenfels, Naumburg, Zeitz, Nordhausen, WorbiS, Heiliaenstadt, Mühlhausen, Langensalza, Wciscnjec, Schleusingen und Ziegenrück, sowie die der Provinz angeschlossc- nen frcmdherrlicken Gebietstheile, nämlich: die hannövrischc Grafschaft Hohenstein und das Amt Elbingerode, das braun­schweigische Fürstenthum Blankenburg, Stiftsamt Walkenried und das Amt Calvörde, die anhaltsschen Hcrzogthumer, die fürstlich schwarzburgischcn Unterherrschaftcn, die großhcrzoglisch sächsischen Acmtcr Allstedt und ^ldisleben und das her­zoglich sächsische Amt Völkenrode;

4) in der Proinz Brandenburg:

a) für baumwollene und dergleichen mit anderen Gespinnsten gemischte Stuhlwaaren und Zeug«:

der ganze Bereich des Regierungsbezirks Potsdam;

b) für Zucker aller Art, Kaffee, Tabaksfabrikate, Wein und Branntwein aller Art:

die Kreise Prenzlau, Templin, Ruppin, Ost- und Wcst-Pricgnitz;

5) in der Provinz Pommern:

für alle im «. 93 des 2. Theils der Zollordnung genannten Waaren: ,

der ganze Regierungsbezirk Stralsund, ingleichen die Kreise Demmin, Anclam, Usedom-Wollin, Ueckermunde und Cammm des Regierungsbezirks Stettin;

6) in der Provinz Schlesien: . ,

für baumwollene und dergleichen mit anderen Gespinnsten gemischte Stuhlwaaren und Zeuge, inglcichen Nir Wein:

die Kreise Ratibor, Pleß, Glciwitz, Rybnik, Glatz, Halberschwerdt, Frankenstein, Neustadt, Nc.sse, Hirschberg, Landeshuth, Leobschütz, Münsterberg und Waldenburg.

B. Zm Königreich Sachsen:

für Branntwein.

C. Zm Königreich Würtemberg:

für Wein und Branntwein.

I). Im Herzogthnm Br aunschwetg:

für Branntwein. ~ ~ ~ m3

E. Zm Freistaat Frankfurt a. M.:

Für^l""genannwn^Waarenartikel, welche aus dem Großherzogthum in die fraglichen Theile deS Zollvereins-Gebiets versendet werden, sind hiernach auch fernerhin die seitherigen Vorschriften der Binnencontrole wie seither zu beachten.

Darmstadt am 26. Februar 1852.

Großherroglich Hessisches Mmlstermm der F. von Schenck.

Finanzen.

Merck.