Ausgabe 
10.1.1852
 
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Polizeiliche Bekanntmachung.

Gefundene Gegenstände.

Ein Strumpfband und eine bunte Knabenmütze. Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Gr. Poli- zeibüreau dahier in Empfang genommen werden.

Gießen den 9. Januar 1852. Der Gr. Hess. Polizei-Commissär

L. Nover.

Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.

Besondere Bekanntmachung.

Man bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die innerhalb des Deutsch-Oesterreichischen Dereinsgebiets und des fürstlich Thnrn- und Ta.ris'schen Postbezirks geltende Briesportotare für Gießen nebst erläuternden Be-, merkungen über Gewicht, Waareuproben, Kreuzbaudsendungen, recommandirte Briese rc., sowie über Gebrauch der Freimarken in der Nicker' schen Buchhandlung dahier erschienen ist, wodurch dem Publikum die Mög­lichkeit gegeben wird, die Franko-Marken richtig zur Anwendung zu bringen.

Gießen den 9. Januar 1852. ' Großh. Postamt

Schön. (53)

Edictalladung.

2L28) Grü»berg. Nachdem über das Beimögen des Conrad Fulda zu <8 roßen eichen der förmliche Concurs- pvoceß erkannt worden ist, so werden alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechts- grunde Ansprüche an dasselbe bilden zu kön­nen glauben sollten, hiermit öffenilich auf­gefordert, diese sogewiß in dem auf

Donnerstag den 15. Januar 1852, Morgens 9 Uhr, anberaumt werdenden Liquidationstermine dahier anzuzeigen und zu begründen, als sie ansonst ohne ein weiter zu erlassendes Präclusivderret von der Concursmasse des Conrad Fulda werden ausgeschlossen Wer­den. |

Grünberg de« 13. November 1851. j

Gr. Hess. Landgericht das. [ Welcher. Dr. Ortwein. -

Versteigerungen.

70) Gießen.

Die Lieferung von Tuch bei der Stadt Gießen betr.

Das zur Uniformirung der Polizei-Offi­zianten erforderliche Tuch, bestehend

1) in 21 Ellen in der Wolle gefärbtes s dunkelblaues Tuch, veranschlagt zu 3 fl. jJer Elle,

2) in % Ellen pooeesu. rothes Tuch, veranschlagt zu 3 fl. 30 fr. per Elle,

3) in 13% Ellen duukelgrau Tuch zu Hosen, veranschlagt zu 2 fl. 30 fr. per Elle und

4) in 57 Ellen dunkelgrau Tuch zu Mäntel, veranschlagt zu 2 fl. 20 kr.

per Elle, j

soll im Summissionswege angeschafft wer­den. Offerten zu dieser Lieferung sind mit den erforderlichen Proben zu versehen und spätestens biö zum 20. d. Mts. einzu­reichen.

Gießen den 9. Januar 1852.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

30) Wieseck.

Holzversteigerung im Wiesecker Ge­meindewald.

Mittwoch den 14. l. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Di- strict Dorloch, nachverzeichnetes Holz öffent­lich versteigert werden:

79 Stecken Buchen-Scheidholz,

4 /, Prügelholz,

32 ii i, Stockholz,

1700 Wellen Neisholz,

49 Stecken Eichen-Scheidholz,

7 /, « Prügclholz,

20 * i, Stockholz,

1050 Wellen Reisholz,

8 Stecken Kiefern-Scheidholz,

15 if u Prügelholz,

7 u Stockholz,

525 Wellen Reisholz,

15 Buchen-Stämme von 1016Zoll Durchm. und 1030 Fuß Länge, 26 Eichen-Stämme von 720 Zoll Durchm. und 1035 Fuß Länge, 77 Kiefern-Stämme von 411 Zoll Durchm. und 1550 Fuß Länge. Der Anfang ist an der Chaussee nach Lollar in der letzten Schneiße.

Wieseck am 5. Januar 1852.

Ter Bürgermeister Seibert.

37) Albach.

Donnerstag den 15. und Freitag den 16.

Januar,

des Morgens 9 Uhr,

sollen im Albacher Gemeindewald, Distrikt

Mühlberg,

3V4 Stecken Buchen-Scheidholz,

1 Prügelholz,

1 if ir Stockholz.

125 Stück Reisholzwellen,

12 Stecken Eichen-Scheibholz,

207i Prügelholz,

33% u Stockholz,

1040 Stück Reisholzwellen,

5 Stecken Kiefern-Scheidholz,

4 u Prügelholz,

17 ir h Stockholz,

625 Stück ReiSholzwellen,

10 Stecken Fichteu-Stockholz,

500 Stück Reisholzwellen,

195 Eichen-Baustämme, 3764 Cu-

bikfuß haltend, von 8 bis

15 Zoll Durchmesser und

20 bis 40 Fuß Länge,

2 Eichen-Stangen, 7 Cubikfuß

haltend,

87 Kiefern-Stämme, 2197 Cubik­

fuß haltend, von 30 bis 50

Fuß Länge,

11 Kiefern-Stangen, 54 Cubikfuß

haltend,

1 Fichten-Stamm, 106 Cubikfuß

hallend,

381 Fichten-Staugen, 439 Cubikfuß haltend,

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Die Herren Bürgermeister der u:n liegen« den Ortschaften werden ersucht, im Inter­esse ihrer Ortsangehörigen Borstehcndes be- kannt machen zu lassen, mit dem Bemer«