Ausgabe 
4.2.1852
 
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Beilage zu .N 10 des Anzetgcblattcs.

Feilgeboten.

219) Gieße». Ein vollständiger Oeconomie-Wagcn mit eisernen Achsen steht hier billig zu verknusen. Wo? sagt AuSg. d. Bltts.

1721) Gießen. Amerikanische .Holz stiften zum Ansertigen genagelter Sckmy- macher-Arbeit, nebst den dazu gehörigen Werkzeugen empfiehlt zu billigen Preisen F. Berg, Schuhmacher.

162) Gieße n. Holländische Bückinge, Laberdan, Sardellen und H a r i n g e sind wieder cmgekvm- mcn bei L. I ah re iS.

Zll vermiethen.

175) Gießen. In Vit. D. Nr. 19 am Markt ist eine kleine Familien­wohnung mit oder ohne Möbel, sowie ein niöblirtco Zimmer mit Kabinet und Sopha zu vermiethen.

1921) Gießen. Ein in der Mitte der Stadt gelegenes, zu jedem Geschäfte fich eignendes Wohnhaus ist ganz oder theilweise zu vermiethen; auch kann das­selbe käuflich abgegeben werden. Näheres in der Erpedition.

Vermischte Nachrichten.

63) Gießen. Im Stimmen und Repariren der Claviere und Flügel em­pfiehlt sich H- Weicker

Instrumentenmacher, Walllhor- straße Lil. A. Nr. 111.

207) Hause n. Ein Hühnerhund, mittlerer Größe, stark getiegert, ist seinem Herrn am Hessenbrückenhammer entlaufen. Wer über denselben Auskunft geben kann oder ihn dem Schullehrer in Oueckborn wiederbringt, erhält eine angemessene Be- [ lohnung.

208) Gießen. Nr. 397 hat die Reisetasche und Nr. 316 den Fußteppich

| gewonnen.

213) Gießen. Ein schwarzes Crepe" tüchelchen mit Fransen ist am Samstag Abend auf dem Maskenball verloren wor­den. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe in der Erpedition d. Bl. abzugcben.

2121) Gießen. In der heule statt- gehabten Generalversammlung der Har­moniegesellschaft wurde beschlossen, daß für'bie Sonntag den 8. Februar d. I. abzuhaltenbe Tanzunterhaltung Sam­stag den 14. dieses, halb 8 Uhr, ein

im Leib'schen Saale stattfinden soll, wo­von die Betheiligten in Kenntuiß gesetzt werden. Gießen den 2. Februar 1852.

Der B o r stan d.

205) Gießen. Nro. 37, 136, 188, 258 und 289 gewannen die Kaputzen.

215) Gießen.

WohnungSverändcrung.

Bon heute an wohne ich bei Maurer­meister Herrn Jacob Reiber auf dem Reichensand. A u g. D i ck o r e,

Büchsenmacher.

Angekommeue und abgereiste Fremden vom 30. Januar bis 1. Februar 1852.

I n den Gasthäuser n.

3m Happen: £>r. Hicrsch, Hutm. v. Frankfurt; Hr. v. Holstein, Banq. v. Pesth; Hr. Klein, Jnspect. v. Biedenkopf; Hr Gastell, Fabr. v. Mainz; Hr. Ferstorff, Jnspect. v Darmstadt; Hr. Seidhardt, Fabr. v. Borke«; Hr. Schleu, Part. v. Rotterdam; Hr. Stock, Rent v. Göttinnen; Hr. Lavieü, Part. v. Paris; Hrn Kfl. Rappold v Frier berg, Anstrich v. Berlin, Hoffniann v. Offenbach; Heßberg v. Frankfurt, Maidmgcr v. Mar­burg, Friedrich v. Frankstirt, Hirschhorn v. Hamburg, Krumm v. Frank­furt, Wolf v. Berlin, Schäfer v. Dortmund u. Jngelstädter v. Frankfurt.

Im Einhorn: Hr. Keiner, Part. v. München; Hr. Goldmann, Buch- hndlr. v. Leipzig; Hrn. Gebr. Schneider, Mimik, v. Wien; Hr. Lichten­berger, Geom. v. Dresden; Hr. Bonneberg, Part. v. Berlin; Hr Eichel- Streibe, Rent. v. Eisenach; Hr. Hordrsi», Affest, v. Caffcl; Hr. Weibs, Oec v. Miltenberg; Hr. Buchner, Part v. Hannover; Frl. Lang v. Lan- denhausen; S. Erl. Graf Solms-Lanbach v. Laubach; Hr. Größer, Stud. v. Heidelberg; Hrn. Kfl. Herrlein v. Frankfurt, Chamboisse v. Creseld, Gütlich v. Frankfurt, Gottschalk v. Elberfeld, Hornderg v. Braunschweig, Meinhardt v. Düsseldorf. Meerholz v. Frankfurt, Krämer v. Cassel, Gaule v. Iserlohn, Maper v. Main;, Schmidt v. Erbach, Löwenstein v. Mainz,

Gordelmann v. Mannheim, Lortzcl v. Berlin, Mainz v. Frankfurt, Schuh- niacher v. Dresden u. Weber v. Halver.

3m Prinz (Carl: Hr Känccke, Lithogr. v. Göttingen; Hr. Salzmann, Priv.' v. Coblcnz; Hr. Werner, Gasth. v. Kreuznach; Hrn. Kfl. Roder v. Leipzig u. Trapp v. Heidelberg.

3m Darmstädter Haus: Hr. Roth, Hndlsm. v. Wetzlar; Hr. Ditt- mar, Oec. v. Höringhausen; Hrn. Gschftsl. Koch v. Paderborn, Mainz v Offenbach, SuppeS v. Frankfurt, Kümmel v. Marburg, Winter v. Cassel, Mai v. Windecken, Oehl v. Grünberg, Mees v. Augsburg u. Balzer v. Breitenstein; Hr. Eschle, Uhrhndlr. v. Fortwangen.

. I,n Stern: Hr. Goldmann, Fabr. ». London; Hr, Vogel, Hndlr. v. Scnt; Hr. Böhle, Fubrm. v. Sachsenberg; Hr. Herrmann, Oec. v. Roden- hausen; Fr. Wagner v. Gladenbach; Hr. Pfalz, Hndlsm. v. Wora.

I ii den P r i v a t h ä u f e r n.

Bei Hrn. Maurermstr. Reiber: Frl. Heppe v. Marburg. Bei Hrn. Kupferschm. Kirsch: Frl. Blößer v. Grünberg. Bei Hrn Buchb Ruhl: Hr. Lcpvhecker, Aov. v. Darmstadt. Bei Hrn. H. B. Peppler: Hr. Or­lenbach, Kfm. v. Wetzlar.

Verschiedenes über äußere Verhältnisse hiesiger Volks­schulen, besonders der Mädchenschulen im ehemals Os- wald'schen Garten.

(Schluß.)

Die Lokale der Mädchenschulen in jenem Hause sind eigentlich nicht groß genug für die Anzahl der Schülerinnen, weßhalb diese dicht an den Fenstern sitzen müssen. Im Winter ist ein solcher

Platz nicht blos unangenehm, sondern wegen des an allen Fenstern unvermeidlichen Zuges nachtheilig für die Gesundheit, wie auch viele Eltern schon zu ihrem Bedauern au ihren Kindern erfahren mußten. Außerdem werden die Fenster durch die Brasse der Ausdünstung sehr naß, oder das selbst jbei nicht großer Kälte dicke Eis an denselben thaut beim Erwärmen der Zimmer auf, und zo träufelt fortwährend eine Menge kalten Wassers auf die an den Fenstern sitzenden Kindern, die man aus Mangel an Raum doch nicht anders wohin setzen