Ausgabe 
3.11.1852
 
Einzelbild herunterladen

553

festgesetzten Liquidationstermine dahier an- zuzeigen, widrigenfalls Ausschluß von der Masse stillschweigend eintritt. Wer nicht in Selbstperson erscheint, hat seinen Ver­treter zugleich auch zu Eingehung etwaigen Vergleiches zu bevollmächtigen oder zu er­warten , daß er als den Beschlüssen der Mehrzahl der Liquidanten beitrctend erach­tet werden wird.

Grünberg den 2. September 1852.

Gr. Hess. Landgericht daselbst Welcher.

Besondere Bekanntmachungen.

2181) Gießen.

Ankauf eines Ackers zur Lehmgrube.

Die Stadt Gießen beabsichtigt einen Acker anzukaufen, welcher in der Nabe der Stadt liegt und sich zu einer Lehmgrube eignet. Grundcigenthümer, welche der­gleichen Aecker besitzen und auf deren Ver­kauf rcflectiren, werden ersucht, ihre des- fallsigen Offerten mit Angabe des Preises innerhalb 14 Tagen hier einzureichen.

Gießen den 2. November 1852.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

Bekanntmachung.

Verschiedene Beschwerden über unregel­mäßige Bestellung der Zeitungen an die resp. Abonnenten, veranlaßt die unterzeich­nete Stelle, hiermit öffentlich bekannt zu machen, daß die Postanstalt nur für dieje­nigen Blätter Verantwortlichkeit übernimmt, die durch ihre Bediensteten, d. h. durch die Briefträger, gegen die gesetzliche Bestellgebühr, ausgetragen werden.

Gießen den 31. October 1852.

Großh. Postamt

Schön. (2162)

2171) Gießen.

Bekanntmachung, das Eichen der Glasgefäße und Krüge betreffend.

Man bringt hiermit zur öffentlichen Kennt- niß, daß das Gr. Eichamt dahier künftig das Eichen von Glasgefäßen und Krügen nur Dienstags und Samstags, Vor­mittags von 8 bis 12, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, verrichten wird und zwar im Eichlocal (Wachthaus am Neuweger- thor), woselbst die Gefäße an genannten Tagen einzureichen und abzuholen sind.

Gießen am 1. November 1852.

Der Gr. Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel.

2116) Gießen.

Das Abladcn von Schutt an uner­laubten Orten.

Obgleich das Abladen von Schutt auf und an öffentlichen Wegen gesetzlich verbo­ten ist; so wird doch in neuerer Zeit wie­der dagegen gehandelt. Indem ich daher in Erinnerung bringe, daß nur auf die linke Seite des Marktplatzes (vor dem Neustädler Thor) Schutt gefahren werden darf, warne ich zugleich vor Zuwiderhand­lungen, da ich diese ohne Rücksicht werde zur Anzeige bringen lassen.

Gießen den 23. October 1852.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

Versteigerungen.

2180) Gießen.

Versteigerung eines Wohnhauses und mehrerer Grundstücke.

In Gemäßheit gerichtlicher Verfügung sollen nachfolgende dem Schreinermeister Schmuck dahier gehörende Immobilien, nämlich:

Flur. Nr. lüKlstr.

1 247 10 Hofraithe am Teufels­

lustgarten, bestehend in % Hause, gibt 15% kr. abgelöste Grundrente, 248 4 Grabgartcn an Vorigem,

249 3 Mistenstätte daselbst,

250 2 Hofraum, Mistenstätte

daselbst,

28 32 153 Acker am Altenfeld auf

das Bruch, II. Classe mit 2 fl. 48 kr. Rein­ertrag, gibt 15% kr. abgclöste Grundrente, Montag den 15. November d. I., Nachmittags 2 Uhr,

auf dem Raihhause dahier einer nochmali­gen Versteigerung an den Meistbietenden | ausgesetzt werden.

Gießen den 2. November 1852.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

2182) Gießen.

Baumlieferung und Versteigerung von Handarbeit bei der Stadt Gießen.

Montag den 8. November 1852, Morgens 9 Uhr, soll die Lieferung von 29 veredelten Birn­bäumchen, veranschlagt zu 16 fl. 26 kr. und die Fertigung von 59 Baumlcchern, veranschl. zu 3 56 auf dem Rathhause dahier an den Wenigst­nehmenden vergeben werden.

Gießen den 2. November 1852.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

217Ä) Leihgestern.

Freitag den 5. November l. I., des Mittags um 12 Uhr, _ zoll auf dahiesigem Rathhaus die Lieferung deö diesjährigen Pfarr- und Scbulbesvl- dungs-Korns, bestehend in 40 Malter 3 Simmer 2 Gescheid, an den Wenigstneh­menden versteigert werden.

Leihgestern am 1. November 1852.

Der Gr. Bürgermeister H e ß.

2183) Gießen.

Diontag den 8. November, Nachmittags 2 Uhr, werden nachfolgende Grundstücke auf frei­williges Anstehen der Erben der verstorbe­nen Joh. Keils Wittwe dahier auf hiesigem Rathhause versteigert:

Flur Nr. □Älftr.

1)/ 276 Wiese hinter den Schieß­

gärten an derRodheimer Straße, %2. %3. Klasse, gibt 44% kr.,

2) 2% 208 Wiese in der Stephans-

mark an der Selters­brücke, % 2. % 3. Klasse, 3)' e%2 342 Acker an der Schoor da­

selbst, % 2. % 3. Klasse, 4) 2%2 165 Wiese in der Stephans-

mark bei der Erbbeeren- wiese, 3. Klasse,

5) J%3 124 Wiese daselbst, diesseits

der Wieseck, 3. Klasse,

6) 3%, 172 Wiese im Wallpförter

Feld, rechts der Chaussee auf die herrsckaftl. Wie­sen, %2. %3 Klasse, gibt 1 fl. 24% kr., Acker hinter dem Wall­brunnen, 3. Kl., gibt 1 fl.

. 50% kr. Tilgungsrente., sodann folgende Grund­stücke auf deni Namen des Scribenten Karl Wil- ker zugeschrieben :

8) *%, 144 Acker links der Chaussee

an Daniel Löber, Becker,

9) 4o/3o 145 Acker daselbst, % 1.' %2.

Klasse.

Gießen den 30. Oktober 1852.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

2161) Gießen.

Versteigerung von Mobilien.

Montag den 8. November 1852, deö Nachmittags 2 Uhr, soll eine nochmalige Versteigerung der Mo­bilien des Schreinermeisters Jac. Schmuck dahier in dessen Wohnung stattfinden.

Gießen den 29. October 1852.

Der Gr. Bürgermeister D. Ebel.

7)

76 i

117

/5 4

54 a