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2385) London.
Morison's Pillen.
Die auch in Deutschland immer mehr überhand nehmenden Nachahmungen der Morison'scheu Un ive r sal-Kräuterarz en e i en, wodurch der Ruf dieser bekannten Medizin Noth leidet, veranlassen uns, das Publikum wiederholt auf diese Betrügereien aufmerksam zu machen. Während die Wirksamkeit, Kraft und Unschädlichkeit der ächten Morison'schen Pillen durch die Erfahrung hinlänglich erwiesen ist, auch solche von den Aerzten selbst öfters verordnet werden, enthalten die unächtcn Pillen meistens schädliche Stoffe für die menschliche Gesundheit und verdienen ganz den schon öffentlich gegen solche sogenannte Mvrinson'sche Pillen ausgesprochenen Tadel. Die nachgemachlen Pillen werden häufig unter dem erdichteten Namen 1L. Morison verkauft, unter welchem Namen es aber niemals einen Präsidenten des unterzeichneten Collegs gegeben hak. Indem wir nun hiermit vor diesen und andern schädlichen Nachahmungen warnen, zeigen wir zugleich an, daß wir in Deutschland nur einen einzigen Agenten haben, nämlich die Herren Gebrüder Berck, Zeil, Lil. II. Nr. 5 (neue Nr. 17), in Frankfurt a. M., durch welches Haudlungshauö also unsere Kräulerarzenei jederzeit ächt bezogen werden kann.
London, im Monat October 1851.
Das DrMsche Gesrmdheits-Lollegimn.
Der Präsident: «K Morison.
Gießen. Der Herr Akvocat Bermann hat bei der, bei Großh. Stadtgericht dahier gegen mich anhängig gemachten Klage, wegen öffentlicher Ehrenkränkung und der vermeintlichen Untersuchung, in dem am 24. December d. I. stattgegebenen Termine auf eine fortgesetzte Untersuchung, in dem Falle zu verzichten erklärt, wenn ich die (im Com-M nachfolgende Erklärung in der Weise öffentlich abgebe:
„Ich lege hiermit mit Rücksicht auf die Danksagung in Nr. 84, „sowie in Bezug auf meine weitere Erklärung in Nr. 95 dieses „Anzeigeblattes de 1851 die Versicherung nieder, daß ich in keiner „Beziehung der Ehre des darin mehrfach genannten Gr. Hofge- „richts-Advoc. Berman dahier zu nahe zu treten, den Willen hatte." Ich thue diese Gefälligkeit dem Grvßherzogl. Herrn Advocat Bermann gerne, indem dies ja ohnehin der Ausdruck meines Willens ist, welchen ich schon am 26. November d. I. in meiner Erklärung in Nr. 95 dieses Anzeigeblattes, ganz in der Weise, niedergelegt hatte, — und vorauSsetzend, — mich zu der Hoffnung berechtigen läßt, daß freundnachbarliche Anliegenheiten ferner durch ungenehme, bethätrgende Veranlassungen nicht wieder gestört zu sehen.
Gießen den 30. December 1851. G. D. Brühl I.
2484) Gießen.
Mm»SchNle»
Das Turnen meiner Schüler und Schülerinnen findet nicht mehr in dem früheren Lokale in der Hintergaffe, sondern in der Weitgasse, neben der Realschule, in der Hcyer'schen Behausung, statt.
Mit dem 2. Januar beginnt ein neuer Cours, und es werden die verehrten Eltern, welche ihre Kinder dieser Anstalt anvertrauen wollen, ersucht, sich baldigst in meiner Wohnung, Weitgasie Lit. B. Nr. 117, oder in dem Turnlokale zu melden.
Das Lokal wird geheizt. Ch. Rübsamen, Turnlehrer.
2487) W i c s e ck. Für die Abgebrannten dahier wurden bei dem Unterzeichneten abgegeben ein Pack Kleidungsstücke und ein Gulden. Der unbekannten Wohithäterin herzlichen Dank.
Wieseck den 23. December 1851.
C. Glaser, Pfarrer.
2495) Gießen. Die Nummer 277 hat die Puppenstube gewonnen. Heinrich Franz.
2497) Gießen. Morgen, Donnerstag den 1. Januar, findet
TsrmzMU sik
im Promenadehaus statt. Th. Lonh.
A u s z u l e i h e u.
2493) Gießen. 1000 fi. liegen zum Ausleihen bereit. Ausgeber d. BlttS. sagt wo?


