722
meine Färberei in Seide, N8ollc und BtMM- wolle, in allen Farben schön und haltbar, zu den billigsten Preisen, unter Zusicherung reellster Bedienung. Getragene Kleidungsstücke, besonders Herrenkleider, reinige ich von allen Flecken mit HerstcUung neuen Glanzes.
Meine Wohnung' ist in meinem, von Hrn. Kaufmann Slppel erkauften Hause auf der MäuSburg, Lit. B. Rr. 39. August Haubach.
2216) Gießen. Die Unterzeichnete offerirt hiermit ihre Dienste als Wärterin bei Wöchnerinnen mit dem Bemerken, daß sie sich die hierzu nöthigen Kenntnisse durch einen längeren Unterricht in hiesiger Entbindungsanstalt angeeignet hat. Auch ist sie zur Wartung und Pflege anderer Kranken bereit.
Gießen den 12. November 1851.
Catharine Orbig, Lit. C. Nr. 30 am Seltersweg.
2246) Frankfurt. Die 121. Geldverloosung der freien Stadt Frankfurt a. M. enthält die bedeutenden Haupt-Gewinne von fl. 150,000, 100,000, 50,000, 2 ä 25,000, 2 a 20,000, 2 ä 15,000, 2 ä 12,000, 2 a 10,000, 8000, 0000, 3 ä 5000, 3 ä 4000, 6 ä 3000, 11 ä 2000, 80 ä 1000 und außerdem 11000 Preise geringeren Betrages.
Die 1. Ziehung findet am 3. u. 4. Decem- ber 1851 statt.
Das unterzeichnete mit dem Berkaus der Obligationen vom Staate beauftragte Handlungshaus empfiehlt hierzu ganze Loose ä fl. 6, — % Loose ä fl. 3, - y4 Loose ä fl. 1 30 fr., — % Loose a 45 fr. und verspricht bei pünktlicher Ausführung der Aufträge die reellste und prompteste Bedienung.
Heinrich Steffens,
Comptoir: Mainstraße 10 in Frankfurt a. M.
2286) Main z.
Anzeige.
Die von mir gefertigten sechs neuen Feuerspritzen für 7 Gemeinden der Rabenau, werden
Montag den 1. Deeember d. I., Morgens 9 Uhr,
in Grünherg unter der Aufsicht dep Gr. Baubehörde probirl, was ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe.
Mainz den 23. November 1851.
Michael Aleiter, Maschinenfabrikant.
2281) Gießen. Glace-Handschuh in allen Farben nehme ich zum Waschen an und verspreche, denselben das Ansehen als neu wieder zu geben.
S p a r e n b c r g, wohnhaft im Hinterhaus des Hrn. Bäcker Schäfer.
2283) Gießen. Nr. 386 hat die 2 Bilder mit Goldrahmen gewonnen. G. S ch n e p p.
2244) Gießen. Das Anfahren einer Partie Steine von meinem Bruche am Hardtberg« in die Nähe vom Bahnhofe beabsichtige ich ans der Hand zu vergeben. Lusttragende wollen sich bei mir melden.
Gießen am 20. November 1851.
Wilhelm Rühl.
Ettingshausen. Allen Gemeinden, nahen und entfernten, welche bei dem zwei Mal hintereinander uns betroffenen Brandunglück nachbarlich und menschenfreundlich auf das Schnellste zur Hülfe herbci- eilten und während des Brandes durch anständiges Betragen und unermüdliche Thätigkeit sich auszeichneten, sowie auch später noch mit zum Thcil reichlichen freiwilligen Gaben die armen Brandbeschädigten bedachten, sagen wir hiermit unser» innigsten herzlichsten Dank.
Möge Gott sie vor gleicher Angst und Noch bewahren und uns zur thätlichen Abtragung unserer Dankesschuld keine für sie eben so traurige Veranlassung geben.
Ettingshausen den 20. November 1851.
Im Namen der Gemeinde
Keil, Bürgermeister. (2287)
Kitte an Menschenfreunde.
Bei dem am 7. September d. I. dahier statt- gehabten Brande haben PH. Kümmels I. Eheleute nicht blos Haus, Stall und Schcnne, sondern auch ihre sämmtliche Habe an Kleidern und HauSgeräthe eingebüßt; nicht minder hat Dietrich Schneiders Wittwe, da ihre Scheune nebst den bereits eingefahrenen Halmfrüchten und Heu, sammt ihrem Wagen, verbrannt ist, großen Verlust erlitten.
Die Unterzeichneten erklären hierdurch Ihre Bereitwilligkeit, die für diese Brandbeschädigtcn etwa eingehenden milden Gaben gewissenhaft zu vertheilen, und bemerken zugleich, daß die Herren Gg. Ph. Gail und Kaufmann Wind eck er zu Gießen die von dortigen Menschenfreunden gebotenen Gaben entgegen zu nehmen, sich gütigst erboten haben.
Wieseck den 20. November 1851.
C. Glaser, Pfarrer,
Seibert, Bürgermeister. (2252)
Mlszuleih en.
2227) Hermannstein. In hiesiger Kirchenkasse liegen gegen gute Obligation zu 5% 65 fl., und am 1. Februar 1852 unter denselben Bedingungen weitere 200 fl. auszuleihen.
Hermannstein am 14. November 1851.
Für den Kirchenvorstand Spanier, Pfarrer.
2284) Gießen. 200 bis 250 fl Vormundschaftsgeld liegt bei dem Unterzeichneten zum Ausleihen bereit. Phil. LampuS.


