Ausgabe 
25.1.1851
 
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Feilgeboten.

77) Gießen.

Drnllheilen-er Teig -es Herrn George,

Apothekers zu Epinal.

Brufttafelchen von SnWolzsaft und Gummi,

die bei der Ausstellung der Produkte der Pariser Industrie, vom 5. Juni 1843, zugelassen wurden,

als sehr wirksam anerkannt, und durch sämmlliche Aerzte anempfohlen, als das beste Mittel wider die Halö- und Brustbeschwerden und Entzündungen, welche bekannt sind unter den Benennungen: Schnupfen, Heiserkeit, Katarrhe, Keuchhusten, Seitenstechen re.

Dieser Teig hat einen sehr angenehmen Geschmack, er stillt den Husten und erleichtert das Auö- speien; er bietet vor allen Mitteln den Vortheil, daß er nicht erhitzt. Da dieser Teig kein Opium ent­hält, so kann er niemals schaden. Er ersetzt die Brusttisane und eignet sich besonders für diejenigen Per­sonen, die sich selbst besorgen wollen, ohne ihre Geschäfte oder Reisen zu unterbrechen.

Die zahlreichen Zeugnisse von den Aerzten, welche dieses Mittel angewandt, die glücklichen Wirkun­gen desselben zu erproben, sowie der gute Ruf, dessen es seit 10 Jahren genießt, zeugen hinlänglich von der Vorzüglichkeit dieser Brusttäfelchen, für welche ihm mehrere chrenwerthe Belohnungen zuerkannt wor­den sind.

Die französische Industrie-Akademie hat in, ihrer allgemeinen Sitzung vom 20. Juli 1843 eine silberne Ehrenmedaille dem Hrn. George, Apotheker zu Epinal, zuerkannt, für die Vervollkommnung in der Zubereitung seines vorzüglichen Brustteiges, dessen schätzbare Eigenschaften durch die mit der Prüfung beauftragte Kommission dargethan worden ist."

Gebrauchs-Anweisung. Jedesmal, wenn man einen Reiz zum Husten oder zum Aus­speien verspürt, nimmt man ein oder zwei Täfelchen in de» Mund und läßt sie darin zergehen, für kleine Kinder kann man sie auch in etwas warmem Wasser oder in Brusttisane auflösen.

In ganzen Schachteln ä 1 fl. und in halben Schachteln ä 30 fr. stets vorräthig bei

W. Zurbuch

149) Gießen.

Leinene Waaren.

Mein reichhaltiges Lager achter Bielefelder und Böhmischer Leinen, Bielefelder Ta­felgedecken, letztere in Damast und Trill, Tisch- und Thee-Servietten, Tisch- und Hand­tücherzeuge, Bielefelder Taschentücher, Braunschweiger und Bielefelder Kanne- fnffe, Wattirleinen, Schock- und Pack­tücher, bringe ich hiermit in empfehlende Erinne­rung. Die sämmtlichen obigen Waaren sind von rein leinener Qualität, wofür gebürgt wird.

L. Iah reis.

155) Gießen.

NNsver § ÄNf

mit einem großen Theil meiner bisher geführten Waaren zu sehr herabgesetzten Preisen empfiehlt ________ M. Heß.

128) Gießen. Frische Kreppe! sind täg­lich zu haben bei H. D. Noll im Stern.

153) Gießen. Eine sehr schöne Vogelhecke mit einigen Singvögeln ist billig zu verkaufen. Ausgeb. d. Dltts. sagt wo.

150) Gießen. Englische leinene Weber­und Strickgarne empfiehlt L. Jahreis.

158) Gießen. Eine Anzahl Packkisten in verschiedener Größe sind auch im Einzelnen billig zu verkaufen. Ausgeb. d. Bltts. sagt wo.

152) Gieße n.. In Lit. C. Nr. 162 in der Kaplanögasse fttib 18 biö 20 Körbe voll Burbaum zu verkaufen.

Zu vermiethen.

143) Gießen. Eine Familienwohnung, wobei auch eine große Stube im unteren Stock abgegeben werden kann, ist zu vermiethen bei

Emil Loos, Lit. v. Nr. 41.

113) Gießen. In Lit. B. Nr. 72 in den Neuenbäuen sind 3 Zimmer mit Cabinetten, möblirt oder unmßblirt, und Lit. B Nr. 33 im Hinterhause ein unmöblirteS Zimmer vom 1. April d. I. an zu vermiethen. A. Balser.

151) Gießen. Das seither von Herrn Pro­fessor Scharpff bewohnte Logis ist bis April an­derweit zu vermiethen.

Gießen den 24. Januar 1851.

W. C. Ferbers Wittwe zum Hess. Hof.