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Johann Jacob Matthias zu Roßdorf, im Regierungsbezirke Dieburg, zum Decan des Decanats Roßdorf, — der evangelische Pfarrer Ludwig Wilhelm Dorn sei ff zu Als- bach, im Regierungsbezirke Heppenheim, zum Decan des Decanats Zwingenberg, — der erangelische Pfarrer Carl Conrad Co n sch uh zu Sprendlingen, im Regierungsbezirke Darmstadt, zum Decan des Decanats Offenbach, — der evangelische Pfarrer Ludwig Albrecht Braun zu Beerfelden, im Regierungsbezirke Erbach, zum Decan des Decanats Erbach, — der evangelische Pfarrer Wilhelm Stockhausen zu Wimpsen, im Regierungsbezirke Erbach, zum Decan des Decanats Wimpfen, — der evangelische Pfarrer Justus Otto zu Fränkisch-Crumbach, int Regierungsbezirke Dieburg, zum Decan des Decanats Reinheim, — der evangelische Ptarrer August W a l l o t h zu Wonsheim, im Regierungsbezirke Worms, zum Decan res Decanats Wöllstein und der evangelische Pfarrer Friedrich Carl Ludwig Scheid zu Derheim, im Regierungsbezirke Mainz, zum Decan des Decanats Oppenheim ernannt. — An demselben Tage wurde dem Pfarrer Joseph Sieger zu St. Rochus in Mainz die
katholische Pfarrstelle zu Mombach, im Regierungsbezirke Mainz, übertragen und der von dem tzerrn Grafen Otto zu Solms-Laubach auf die evangelische Pfarrstelle zu Ruppertsburg, im Regierungsbezirke Gießen, präsentirte evangelische Pfarrer Christian Jochem zu Lardenbach für diese Stelle bestätigt. — Am 8. April wurde das dem Geometer Ludwig Löffler von Retschenhausen unfetm 26. April 1833 für den Kreis Alsfeld ertheilte Patent als Geometer 1. Klaffe zurückgenommen und der Genannte zur ferneren Ausübung der geometrischen Praxis für unbefugt erklärt.
Concnrrenz- Eröffnungen. Erledigt sind: die Stelle eines zweiten Secretärs bei der Großherzogl. Rech- nnngskammer; concurrenzfähige Bewerber haben sich binnen sechs Wochen bei der Großherzogl. Rechnungskammer zu melden; — die evangelische Pfarrstelle zu Dalsheim, im Reg.-Bezirke Worms, mit einem Gehalt von 5S9 Gulden; — die erste evangelische Schullehrerstelle zu Stockhausen, im Reg.-Bezirke Alsfeld, mit einem Gehalt von 341 Gulden; den Freiherren Riedesel zu Eisenbach steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu.
Nr. R. C. 5082. Gießen am 20. Mai 1851.
Betreffend: Dte sicherheitsgefährlichen Karl Hitschler von der Krüge und die Elisabeth» Sippel aus Hersfeld.
Die Großherzoglich Hessische
Regierungs-Commission
des Regierungsbezirks Gießen
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sämmtliche Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks.
Der Karl Hiffchlcr — unter dem Namen Karl Klein von der Krüge bekannt und dessen Zuhälterin Elisabetha Sippel aus Heesfeld ziehen, geschehener Anzeige zufolge, in der Provinz Oberhessen herum, vom Beiteln und Diebstahl lebend. — Die Sippel soll einen auf den Namen Margaretha Deckenbach aus Oberschmitten lautenden falschen Heimathschein besitzen.
Wir weisen Sie an, diese gemeinschädlichen Subjecte im Betrctungsfalle zu verhaften und an uns abliefern zu lassen. I. V. d. D.
H a l l w a ch s.
Polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände.
Ein Kinder-Schubkarru und ein Hammer. Sodann wurde ein Schäferhund von schwarzgrauer Farbe dahier aufgefangen. — Die Eigentümer können sich zur Empfangnahme auf dem Gr. Polizeibüreau dahier melden.
Gießen am 23. Mai 1851. Der Gr. Polizei-Commissär
L. Nover.
Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen.
Besondere Bekanntmachungen.
880) Gießen.
Die Besetzung einer Polizeidienerstelle.
Bei der Stadt Gießen ist eine Polizeidienerstelle zu besetzen. — ES wird für solche hiermit Coa- curreuz unter dem Bemerken eröffnet, daß desfall- sige Anmeldungen innerhalb 8 Tagen bei dem Un- terzeichucten einzureichen sind.
Gießen den 20. Mai 1851.
Der Bürgermeister Hch. Ferber.
1006) Gießen.
Da von Gr. Hess. Reg. - Commission der von dem Stadtvorstande gestellte Antrag, be<= züglich der Stundung der Gewehrgelder aus unbestimmte Zeit, nicht genehmigt worden ist, und ich zugleich von derselben angewiesen worden bin, mit der fraglichen Beitreibung weiter vorzuschreiten, so werden unter Zurücknahme der Annonce vom 16. v. M. nunmehr sämmt- lidte Besitzer städtischer Gewehre hiermit aus-


