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Mitbürger. Bei der Stadt und deren Verwaltung handelt es sich nicht um die Politik sondern u? Olcherung und Erhaltung eines sehr bedeutenden Vermögens! Seid deßhalb nicht qleichgiiltia wählet Manner, die sich nicht nur erprobt und Zeugnisse abgelegt haben, die nur das Beste erwartm Imsen sondern auch mit den Verhältnissen der hiesigen Bürgerschaft im Allgemeinen sehr vertrau?sind Wir erlauben uns deßha b die nachfolgenden Männer der Berücksichtigung unserer Mitbürger zu empfeh­len, und glauben nicht nothig zu haben, die Eigenschaften derselben näher zu beleuchten:

Herr PH. Fillma n n, Glasner.

Daniel Ebel, Kaffeewirth.

'Adolph Mo hl, Metzger.

Emil Pi stör, Kaufmann.

Heinrich Kühn, Buchbinder.

Jean Gertig, Kaufmann.

Ang. Balser, Buchbinder.

Gießen den 17. Februar 1851.

G g. Reiber. B. Vogt. Louiö Labroisse.

Vogt. Wilhelm S ch m a l l. ~ Vogt. Ehr. Iugh a r d II.

Spruck. E. C. R ü h l.

_ ( .. ®- 8cm;. Phili pp

Salomon Landauer. Conrad Wilhelm Lober. Gottfried . n 3. G. Appe l. C. Löber. A. Zim­

mermann. H. 8. Noll I. H. Biermanu. S. Hirschhorn Ch. Walther. Gg. Al t h a u s. I. Georg Unverzagt. G. Fulda. Heinrich Bach. Christian Helm. Eduard Weidig. W. Dietz. Weidig ll. Carl We'idig. Koerber Georg Schmitt Gg. Burckhardt. Dan. Wirth. I. Michael Schmitt. G. P h. G a l l.

^28) G i e ß e> n.

Fortbilduugsschule zu Gießen.

Zn der Fortbildungsschule wird unentgeltlicher Unterricht im Lesen und Deklamiren, in der deutschen und französischen Sprache, besonders rm deutschen Styl, im Rechnen, Zeichnen, Rect-t- und Schönschreiben sowie der Phpsif und Ehemie ertheilt. Alle diefenigen, welche sich in diese Anstalt noch aufnehmcn lassen wollen, werden gebeten, Samstag den 22. Februar, Abends zwischen 8 und 10 Uhr, in dem Gasthaufe zum Schwanen, im Versammlungslocale der Turner (eine Stiege hoch) zu erscheinen.

227) Mai u z.

Mttitär-Vertretmrgs-Verem in Mainz.

Die Statuten sind ausgegeben, der Vorstand ist durch vier beigetretene Ver­sicherer gebildet und bei demselben, zur Garantie für die Betheiligten, eine

Cuntion von Gulden

hinterlegt.

Gegen die erste Einzahlung von st. 25 wird dem Beitretenden die Aufnahme-Urkunde zugefertlgt; 4 Wochen vor der Musterung müssen weitere fl. 75 baar entrichtet und zugleich ein Sola-Weclssel über fl. 75 ausgestellt werden, welcher 4 Wochen nach Sicht, vor dem Diensteintritte der Einsteher, theilweife oder ganz, je nach Bedarf, zahlbar ist.

.Y. 2ch lade die Eltern, Vormünder u. s. w. der zur nächsten Musterung gehörenden Milrtarpflichtrgen em, bei dem Vereins-Agenten Herrn Phil. LüdeLmg in Gießen ihren Beitritt baldigst schriftlich zu erklären.

Mainz, am 1. Februar 1851.

________________ Dr.. Georg Strecker.

(Hierzu eine Beilage.)