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1 Jahr oder weniger
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s 5 Die Vertretunassumme beträgt bei allen (ganz oder relativ tauglichen), welche zu oder doch mehr als 5jähriger Dienstzeit verpflichtet sind, 400 Gulden. Ist die Dienstzeit über 4 und nicht mehr als 5 Jahre, so beträgt dre Vertretungssumme.......333
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* Wer^ wmiE^als 400 fl' bezahlt, 'muß 'sich' bei der Einstandskasse durch eine Bescheinigung der betreffenden Provinzialrecrutirungsbehörde über die ihm obliegende Dienstzeit ausweisen.
tressen »e&e« die Einstandskasse diezenigen Dienstpflichligen, für welche dre Vertre-
tunqssumme bezahlt worden ist, einzutragen hat, wird nach Muster 1. eingerichtet.
Nack demselben Muster führt das Secretariat des Kriegsmmssterrums ern Controlebuch über dreMl- aen, welche, die von der Einstandskasse erhaltenen Quittungen vwiren lassen. (Art. 5 des Ge,etzes.)
Die Quittung der Einstandekasse wird dem Drenstpflrchtigen oder demzemgen, welcher die Zahlung für ihn leistet, zugestellt und demselben überlassen, die Vrdirung von dem Secretariat des Kriegöminr.
Die Quittiruna und Controlirung geschieht nach Muster 2. , , , ,
s 8 Wer im Besitz einer, von dem Sekretariat des Kriegsminrsteriums nrcht vrdrrten Quittung ist, steht nur zu dem Rechner der Einstandskasse im Rechtsverhaltniß; an die Einstandskasse selbst hat er ke.nen 9ini»rud> und er bat es fick selbst zuzuschreiben, wenn er Nicht vertreten wird. (Art. 5 des Gesetzes.)
p « 'g. Die Nummern der Quittungen bestimmen die Reihenfolge, wornach die Militärpflichtigen, für welche die Vertretungssumme bezahlt worden ist, vertreten werden. (Art. 5 des Gesetzes.)
Wird die Verlretungssumme von Mehreren zu gleicher Zeit bezahlt, so wird die Reihenfolge durch das Loos festgesetzt. Die Loosziehung geschieht bei dem Rechner der Einstandskaffe, und die Zahlenden ziehen
selbst vie ^e-Sj3enn e-ne ^etfon ytzer Versicherungsanstalt für mehrere Militärpflichtige zugleich die Vertretungssumme bezahlt, so erhält sie für jeden derselben in der Ordnung, welche sie selbst angiebt, die ent- sprechenden Nunmecn Wt H.E «$*», »„
Anfang seiner Di-nstjeie slirbt, fo wird die D-rir-inngSsnmm- au toe pinsHilich I-m-r Nachlaßdenchiigung zuständige Gericht oder an diejenigen, welche sich als seine Erben legittimren, zuruckbezahli. 54.)
Wird er vor dem Anfang seiner Dienstzeit untauglich, oder wird er gar nicht zum Militärdienst auf
Andere, für den Dienslpslichiigen i-M, M und in der Oui.iL Zf*üÄ «WM s» »W*» “
diesen geleistet. (Fortsetzung svigr.)
Offizielle
Namensverändernngen: Es wurde gestattet: am 43. Juni dem Adoptivsöhne des Hautboisten Balthasar Schwarz zu Offenbach, Htinrich Stöhr, künftig den Namen »Schwarz» und am 20. Juni den beiden legit^ mirten Kindern des Bürgers und Schneidermeisters Heinrich Fi öl er zu Offenbach mit Namen Jacob und Anna Mana Höfs, künftig den Namen »Fißler» zu führen.
Dienstnachrichten: Am 25. April wurde der von dem Herrn Fürsten zu Isenburg-Büdingen auf die evangelische Pfarrstelle zu Obeimockstadt, im Regierungsbezirke Nidda, präsentirte PfarramtScandikat Ferdinand Heumann aus Groögerau für diese Stelle bestätigt. Am 28. April wurde der evangelische Pfarrer Hans Christian Ludwig Alexander Oeser zu Londorf zum Decan des evangelischen DecanatS Grünberg, und der evangelische Pfarrer Carl Christian Hofmann zu Griedel, im Regierungsbezirke Frievberg, zum Decan des evangelischen Deeanats Hungen, auf die Dauer von fünf Jahren, ernannt. An demselben Tage wurde dem Pfarrer Bernard Nillius zu Erbach, die k lholische Pfairstelle zu Alzep, im Regierungsbezirke Worms, svvanil am 30. April dem Rector und Mitprediger Johann Carl Conrad Sander zu Alsield die evangelische Pfarr- stclle zu Beuern, im Regierungsbezirke Gießen, am 1. Mai dem Pfarrverwalter Heinrich Reitmaier zu Kempten die katholische Pfarrstelle zu Kempten, im Regierungsbezirke Mainz, und am 13. Juni dem Schulvicar Friedrich Fischer
Nachrichten.
zu Offenheim, im Regierungsbezirke WormS, dre katholische Schullehrerstelle daselbst übertragen. Am 16. Juni wurde der Fourier in der Großh. Pionmcr-Compagnie Heinrich Schuchmann von Hirzenhain zum Maschinisten aus dem Dorheimer Braunkohlenbergwerk ernannt.
Versetzungen in den Ruhestand: In den Ruhestand wurden versetzt: Am 25. April der geistliche Rath und Pfarrer Franz Joseph Müller zu Lampertheim auf Nach- suchen, mit Rücksicht auf sein hohes Alter und unter An", kennnng seines laNgfährigen treuen Wirkens akS Seelsorger , am 30 Mai der Schullehnr Johann Jacob Menzer zu Schwanheim, im Regierungsbezirke Heppenherm; am ^ Jum der Lehrer an der unteren Knabenklaffe zu St. Chnstoph n Mainz, Johann Peter Krämer-und am 7. 3unr der Schul lehre/Michael Scheib zu St. Johann, rm Regierungsbezirke WormS.
Sterbfälle: Gestorben sind: am 26. Januar der Pen- sionirtc Ober-Appellations- und Casiatlons-Gertchtsraih leo- pold Friedrich Carl von K k u g zu Gießen; am 12. April ter pensionirte Rentamtmann Krebs zu Gießen, a . Juni der pensibnirte Untersorster Steuernagel Zu He per« Hain, im Reg.-Bezirke Nidda; am 9. Juni der Rechnungs- kammer-Probator Kaspar Sommerlad zu Darmstadt, am 14. Juni der Bauausseher 1. Claffc Ernst Bohm zu
Dieburg.


