Ausgabe 
5.4.1851
 
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der

Stadt und des Regierungsbezirks

G i e K e m

28. Sonnabend -en 3 April 1N51.

Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch uni Sonnabend. Preis des Jahrgangs für Einheimische l ff. 30fr., für Auswärtige i.c Postaufschlag 1 st. 43 ft. Auswärts abonnirt man stch bei allen Postämtern. Zn Gießen beider Erped. (Sanzleiberg Li«. B. Nr. 1.) EinrückungSgebühr für die gespaltene SordnSzeile r fr.

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Amtlicher TheLl.

Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom 26. März 1851, Nr. 5. p, Bekanntmachung, die Auslösung der Forstpolizeibczirke Neustadt und König und die Organisation des neuen Reviers rc.? J-«.8? Bekanntniachung, die Auflösung des Forstpolizeibezirks Erbach und die Bildung des Lommunal.Forste reviers Erbach betr.; 3) Bekanntmachung, Veränderung in der Eintheilung der PhpffcatSbezirke Lauterbach und Ulrichstein ""j.,,nmc9111,9' ben ^cubau einer Straße von Wallau nach Laasphe betr.; 5) Verzeichniß rechtskräftig

graottencr, nach Art. 30 des Strafgesetzbuchs bekannt zu machender, Strafurtheile der Gerichte der Provinz Rheinhessen betr: b) Ordensverleihungen; 7) Dienstnachrichten; 8) Dienstentlassung; 9) Concurrcnz-Eröffnungen; 10) Sterbfälle.

Offizielle Nachrichten.

Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben verliehen: am 26. Januar dem Musketier >m 2. Infanterie.Regiment Johannes Lentz das Ritterkreuz zweiter Classe deS Lnvewigsordens; am 23. Februar dem Rechnungskammcrraih Carl Friedrich Maurer das Com« thurkreuz zweiter Classe; am 1. März dem HofgerichtS- Canzleibiener Philipp Stockmann das silberne Kreuz deS Verdienstordens Philipps des Großmüthigen.

Dienstnachrichten. Am 18. December 1850 wurde Johannes Olt zu Höchst als Posterpeditor daselbst bestätigt. Am 25. Januar wurde dem Pfarrvicar Wilhelm Woll- weder zu Leidhecken die RectorätSstelle zu Schotten, im Re- gicrungsbezirke Nidda, und am 29 Januar dem Schullehrer Johann St rein zu Beerfelden, im Regierungsbezirle Erbach, die erste evangelische Schullehrerstelle daselbst übertragen. Am 30. Januar wurde der Dr. med. Adolph Dittmar aus Fürth zum Assistenzarzt bei der akademischen medicinischcn Sinnt zu Gießen und an demselben Tage der Gutsbesitzer Jakob Jungk zu Wöllstein zum Ergänzungsrichter an dem Frredensgerichte daselbst ernannt. Am 31. Januar wurde der Kanzleigehülfe bei der Bahnverwaltung Darmstadt der Main-Neckar-Eisenbahn, Friedrich Müller zu Darmstadt, zum Erpedttionsgehülfen bei dieser Bahnverwaltung ernannt. Am 1. Februar wurde der Hofgerichts-Secretariats-Accessist Carl Gottwerth zu Darmstadt, unter Verleihung des Characters als Ministerialseeretär, zum Accessisten bei dem Geheimen Secrelariat des Ministeriums der Justiz ernannt. Am 3. Februar wurde der Gerichts-Accessist Franz Joscph C le ment zu Mainz zum zweiten ErgänzungSrichler an dem Friedensgerichte zu Wormö ernannt. Am 5. Febr. wurde dem Schulvicar Peter Germann zu Heimersheim, im Re­gierungsbezirke Worms, die evangelische Schullehrerstelle da­selbst, am 11. Februar dem Schullehrer Friedrich Clemens Prarmarer zu Gaualgesheim die erste katholische Schul- lehrerstelle zu Bingen, im Regierungsbezirke Mainz, dem

Schulvicar Nicolaus Heil zu Rohrbach, im Regierungs­bezirke Dieburg, die Schullehrerstelle daselbst und dem Schul- lehrcr Conrad Schrod zu Bürstadt die katholische Schul- lehrcrstelle zu Alsheim, im Regierungsbezirke Worms, sowie am 13. Februar dem Schulvicar Carl Adam Marbach zu Wennings, im Regierungsbezirke Nidda, die zweite evange­lische Schullehrerstelle daselbst und dem Schulvicar Conrad Rauch zu Oberostcrn, im Regierungsbezirke Erbach, die evangelische Schullehrerstelle daselbst übertragen. An dem- selben Tage wurde dem Phpsicatsarzte Dr. Georg Friedrich Pfeffer zu Biedenkopf die Stelle eines Phpsicatsarztes des PhpficatSbezirks Bußbach, im Regierungsbezirke Friedberg, und dem Phpsicatsarzte Dr. Georg Friedrich Weber zu Gießen die Stelle eines Phpsicatsarztes des PhpficatSbezirks Biedenkopf übertragen. Am lb. Februar wurde dem Pfarr­verweser Hermann Gombel zu Ermenrod die evangelische Pfarrstelle zu Hopfgarten, im Regierungsbezirke Alsfeld, übertragen.

Dienstentlassung. Am 17. Februar wurde der Oberstcuerbote Johannes Litt zu Großgerau von seiner Stelle entlassen.

Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die evan- gelische Pfarrstelle zu Reichenbach, im Regierungsbezirke Heppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 1385 Gulden, wovon jedoch der zu bestellende Pfarrer während der ersten zehn Jahre eine jährliche Abgabe von 159 Gulden zu ent- richten hat; die evangelische Pfarrstelle ZU Dorndürkheim, im Regierungsbezirke Worms, mit einem jährlichen Gehalte von 512 Gulden; die kalholische Pfarrstclle zu Wunders- heim, im Regierungsbezirke Worms, mit einem jährlichen Gehalte von 646 Gulden; die katholische Pfarchelle zu Hodcnsülzen, im Regierungsbezirke Worms, mit einem jähr­lichen Gehalte von 612 Gulden; die katholische Pfarr- stelle zu Guntersblum, im Regierungsbezirke Mainz, mit einem jährlichen Gkhalle von 512 Gulden; die evan-