Ausgabe 
4.10.1851
 
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schrift genannt ist, die Sache auch ein allgemeines Interesse hat; so tkeile ich die erfolgte Entscheidung jm öffentlichen Wege nachstehend mit:

2c. ic. daß dem vorgetragenen Gesuche in seiner allgemeinen Fassung nicht willfahrt wer- den kann, indem nicht zu erwarten steht, daß an Werktagen und besonders im Herbste und Winter die Frequenz der Badenburg so stark ist, daß daraus eine die Kosten deckende Ein- nähme erzielt werden kann. Uebrigens ist man Seilens der Direciion gerne bereit, wie seither bis auf Weiteres die um 3 Uhr Nach- mitlagS von hier abgehende Züge an der Badenburg anhallen zu lassen, wenn sich eine Gesellschaft von mindestens 50 Personen zur Miifahrt vereinigt und ihre Absicht zeitig genug der Verwaltung kund gibt, und wird man auch eine Einrichtung zu treffen suchen, daß die nach der Badenburg beförderten Personen mit dem letzten Bahnzuge des Abends hierher zurückkehren können ic."

Gießen den 30. September 1851.

Ter Bürgermeister Hch. Ferber.

1561) Gießen.

Main-Weser-Ersenbahn.

Sektion Gießen.

Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark kön­nen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhallen.

Gießen, am 12. August 1851.

Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur ________Eicke meyer.__________

1897) Li ch. Da die Verfügung des Gr. Bür­germeisters in Gießen vom 28. Juli d. I. in Be­treff der Weggeldderechtigung, dem Artikel 4 des Gesetzes vom 6 März 1824 ganz entgegen ist, so mache ich die Bewohner Lichs hierauf aufmerksam, und empfehle ihnen, die Quittungen über wirklich abgenommenes Weggeld aufzubewahren, um solche demnächst der Stadt Gießen zur Aufrechnung brin­gen zu können.

Lich den 29. September 1851.

Der Bürgermeister Dieterich.

Versteigerungen.

1869) Gießen.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwald.

Montag den 6. Oktober,

Vormittags 9 Uhr, sollen im hiesigen Skadtwald

1) 35,000 Wellen Kiefern-Reisholz,

2) 1,800 Fichten- »

617

3) 300 Fichten-Stangen, von 1 biS 3 Zoll

Durchmesser, öffentlich versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher Wege an der 4. Schneiße.

Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte sind gebeten dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Gießen den 30. September 1851.

Der Bürgermeister ________Hch. Ferber.

1857) Gießen.

Die Versteigerung von Erdarbeiten.

Montag den 6. Oktober l. I., des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier für 633 fl. 27 fr. Erdarbeiten an den Wenigstnehmenden versteigert und können Plan, Kostenüberschlag und Versteige- rungsbedingungen vor dem Termin auf der Bürger­meisterei eingesehen werden.

Gießen den 29. September 1851.

Der Bürgermeister Hch. Ferber.

1884) Gießen.

Brennöl-Lieserung.

Nächsten Donnerstag den 9. d. MtS., Vormittags um 10 Uhr, soll bei der unterzeichneten Stelle die Lieferung des für die Universitäts-Anstalten im Winter 185l/52 erforderlichen Brennöls an den Wenigstnehmenden versteigert werden.

Gießen am 3. Octvber 1851.

Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin.

1890) Wetzlar. Der am 18. v. Mts. statt­gehabte Verkauf von circa 160 Etr. alter Acten ist rückgängig geworden und ein neuer Verkaufs­termin unter den frühern Bedingungen auf den

16. October c., Morgens 10 Uhr, im Gerichtslocale hier auberaumt.

Wetzlar den 1. Oktober 1851.

Königliches Kreisgericht Sp ringmü h l.

1867) Langgöns.

Donnerstag den 9. Oktober d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Zimmerplatz vor dem Orte dahier 2 Stück Eicheu-Baustämme, nämlich

1 Stamm von 32'4 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge, 166 Eubikf. haltend, und

1 Stamm von 31 '/2 Zoll Durchmesser und 25 Fuß Länge, 195 Eubikf. haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Langgöns den 30. September 1851.

Der Bürgermeister Der».