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Feilgeboten,
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®-*te..raHfc&er Haarh alsam.
Das wirksamste Mittel gegen das Ausfallen der Haare und zur Wiedererzeugung derselben, das Fläjchchcn zu 48 fr. nebst Attesten und Gebrauchsanweisung bei H. Treppinger.
1398) Gies!en. Saat-Erbsen bei
L. Cahn'S seel. Wittwe
Zn vermiethen-
1382) Gießen. Das von Herrn Tapezier Strack bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und gegen Ende Oktober beziehbar.
Philipp Oppermann.
13o3) Gießen. In dem Berlinischen Hanse vor dem Wallthor sind folgende Logis zu vermie- then und werden am 1. September beziehbar:
1) der untere Stock, bestehend aus einem Salon, 3 Stuben, Corridor, alle Kcizbar, Küche, Speisekammer, wozu noch im dritten Stock eine heizbare Stube mit Cabinct gehört;
2) das von Herrn Fulda im zweiten Stock bewohnte Logis, bestebend aus einem Salon, 3 Stuben, Corridor, alle heizbar, Küche, Spcisekammer, sowie eine Stube im oberen Stocke nebst dem daran stoßenden Garten, sodann
3) der Nebenbau, bestehend aus 2 heizbaren Stuben, Kamnier, Küche ic. Speisekammer. Daö Nähere zu erfragen bei Adolph Homberger.
Gießen den 23 Juli 1849.
1395) Gießen. Im vierten Stock der Metten beim er'sch en Apotheke ist ein schönes möb- liitcs Zimmer, die Aussicht aufs Kreuz, zu vermiethen.
1397) Gießen. Lit C. v45 70 iit bcr 3ßo(= ""gaffe ist eine Familicnwohnuiig zu vermiethen bei
W. Werner.
Ließen- In Lit. B. M 30 auf der 8&ur0 sind 1 bis 2 Stuben zu vermiethen und g'e-ch zu beziehen, und in Lit. B. 117 auf ccm -'reuemveg, der untere Stock zu vermiethen.
Höstereich, auf der Mänöburg.
©iefien. Die zweite Etage in meinem '-iauie jst anderweit zu vermiethen.
Dr. Mettenheimer.
Vermischte Nachrichten. bi^"^'-ken. Am 30. d. M. sind vom l> I gen Marktplatze aus bis auf den Seltersberg
sieben Stück Hessen-Darmstädter fünf Gulden-Rentenscheine verloren gegangen. Der ehrliche Finder wird ersucht, dieselben gegen eine gute Belohnung an die Erped. d. Bltts abzugeben. Da die obigen Scheine ein öffentlicher Diener verloren hat, welcher dieselben aus seinen eignen Mitteln zurückerstatten muß, so glaubt man den Finder umsomehr darauf aufmerksam machen zu müssen.
1394) Gießen. Dienstag den 7. August d.I., Nachmittags 4 llhr, nochmalige Clubbpartie auf dem Hardthof.
Gießen den 30. Juli 1849.
Der Gesellschafts-Vorstand.
1376) Gießen. Meine Bohnen - Schncid- Maschine bringe ich einem hiesigen Publikum in empfehlende Erinnerung und bemerke, daß der Korb 6 fr. zu schneiden fostet. Bestellungen bitte ich gefälligst bei Hrn. Bäcker Jughard am Seltersweg, und Wirth Schneider im Schwanen abzugcben.
Daniel Stamm.
1396) Gießen. Im Gasthaus zum Hirsch wird ein tüchtiger Pfcrdefnecht gesucht, der gleich eintreteu kann.
1402) Gießen. Mehrere Zimmergcsellen können dauernde Beschäftigung erhallen bei
Grube, Zimmermeister in Gießen.
1400) Gießen. Die Uebernahme einer bedeutenden Brodliefcrung in das nahe Ausland veranlaßte mich, im Mai dieses Jahrs beim hiesigen Stadt- vorstand um Zurückvergütung des darauf lastenden Oetroiö nachzusuchen. Da bei Ausfuhr von Obstund Branntwein daS Octroi zurückvergütet wird, so lebte ich der Ueberzeugung, daß auch dem aus- zuführenben Brod eine solche Vergünstigung gewährt werden müsse, zumal dadurch der einheimischen Ge- werbthätigkeit die Möglichkeit gegeben werden soll, mit auswärtigen Gewerbtreibenden concurriren zu können. Diese gewiß einleuchtenden und rechtlichen Gründe gaben mir die Hoffnung, daß meiner gerechten Bitte willfahrt werden würde; allein der Gemeinderath war so gütig, auf eine Reihe von Scheingründen sich stützend, einen abschläglichen Beschluß zu fassen. Die Herren Reiber, Appel, Höstereich, Kempf, Labroiffe und Wirth waren diejenigen Mitglieder, welche für die Verwerfung meines Gesuchs stimmten. Die weitere Beurtheilung dieser Angelegenheit überlasse ich dem Ermessen meiner Mitbürger.
Gießen am 30. Juli 1849.
Christian Roll, Bäckermeister.


