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Manier hergerichtet wuche, ist zu vermiethen ober auch zu verkaufen. Im ersteren Falle kann auch ein sebr großer, vorzüglicher Keller mit in Mielhe gegeben merren und möchte dies somit besonders eine Gelegenheit für einen Anfänger sein, mit ver- hälmißmäßig geringen Äiittcln ein gutes Geschäft ZU eröffnen. Die ilebergabe des Ganzen kann jeden Augenblick erfolgen. Näberes kann im Pro- menadehauS dahier erfragt werden.
349) Gießen. Seidenhüte neuester Faoon empfiehlt PH. Lüdeking.'
Zu vermiethen.
362) Gießen. Zwei Zimmer mit Kabinel sind zu vermiethen bei Louis Lind.
303) Gießen. Ein Logis, bestehend aus 4 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller u. Hol,stall ist zu vermiethen und kann alöbald bezogen werden bei
G g. Reiber in der Neustadt.
347) Gießen. Eine Familiemvohnung ist zu vermiethen bei PH. Lüdeking.
21) Gießen. Eine möbilirte Stube ist zu vermiethen bei W. Dickore Reallehrer.
343) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist bei mir zu vermiethen und kann bis Ende Mai bezogen werden. G g . H. L o n y.
341) Gießen. Ein Wiesenstück, ungefähr */2 Morgen haltend, ist zu verpachten.
Bei wem? sagt die Erpd. d. Bltts.
348) Gießen. Ein an der Hauptstraße gelegener Laden nebst dazu gehörigem Logis ist zu vermiethen. Das Nähere sagt die Erp. d. Bltts.
290) Gießen. Für das nächste Semester ist eine Stube mit Cab'net zu vermiethen bei Brühl I. der Aula gegenüber.
Vermischte Nachrichten.
369) Gießen. Es ist irgendwo ein schwarz- seidener Regenschirm stehen gelassen worden Man bittet den dermaligen Besitzer denselben bei der Erped. d. Blltö. abgeben zu wollen.
292) Hauses für den
Gießen. In dem Hofraum meines nnien kann Schutt, gegen Vergütung von 6 kr. Wagen, abgeladen werden.
Gg. Fulda.
358) Gießen
Aufgepaßt!
Am verflossenen Samstag bei dem großen Banket- feste hat sich der Raihsdiener und Ausscheller Moritz Moll über einen hiesigen Bürger einen solchen Ausdruck bedient: „was thut Saul unter den Propheten ? Du Dunkelmann", was hält das Publicum davon?
Mehrere Gießener Bürger.
K 359) Gießen. Das nachstehende, mir . D heute durch die Stadtpost zvgekomuiene Schrei- D & beit, bringe ich hiermit zur Veröffentlichung, ,,z A dankbar den unbekannten Herren Verfassern für ;| die mir darin bewiesene Aufmerksamkeit, und || richte ich die bescheidene Bitte an dieselben, H -8 mir gef. das Verhalten angeben zu wollen, D | welches ich in Zukunft eiuzuschlagen habe, da- || mit die angedrohte Erecution nicht auSgesührt r» D wird. Ich lasse mich gerne belehren.
F Gießen den 23. Februar 1849. D
K G. C. Windecker. V
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|| Sie hatten sich nicht gescheut und sind viel- Z mehr so niederträchtig gewesen, statt mit der 8
D Zeit sortzuschreiten und uns helfen für unsere || || Freiheit zu streiten, dieselbe zu unterdrücken und Ä s| das alte Sklavenspstem wieder einzuführen, Sie || sind doch sonst nicht dumm, und werden daher | 8 nicht denken, daß irgend ein Verrats) an uns || w wir ungestraft lassen, deßsialb werden Sie h er- § || mit aufgefordert ihre Familienangelegenheiten D || so schnell wie möglich zu besorgen, denn die || A Zeit ist gekommen, wo wir unsere Stadt von D || dem Unkraut reinigen wollen, und alles was A |r wider uns ist wegschaffen müssen, da wird auch ihre letzte Stunde schlagen.
Frankfurt a. M.
Für Auswanderer.
»Die Hornung."
Concessionirte deutsche Büreaur für
Auswanderer nach Amerika
van M* Mielefel«! in Mannheim


