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Annonce ein. Ich verzeihe ihm diese Ehrsucht sehr gern. Das Publicum mag aus Allem entnehmen, was es zur richtigen Beurtheilung bedarf. Ich erkläre also nochmals, daß ich noch bis zu meinem Austritt, also noch 14 Tage Mitdirector des Rappolt'schen Knabeninstituts und gerade dieses und unter diesem Namen bestehenden Instituts bin. Ob Herr Thudichum eine Concession hat ein anderweitiges Institut ins Leben zu rufen, wobei ich nicht betheiligt bin, kann mir ganz gleich sein. Im klebrigen werde ich nur dann noch auf Annoncen des Herrn Th. antworten, wenn derselbe fortfährt meine Ehre anzugreifen und mich wie bisher zu verdächtigen. Meine obige Rechtfertigung wird wohl maßgebend sein, wie weit den Worten des Herrn Thudichum zu trauen ist. B. Falkenberg.
1556) Gießen.
Königl. Sächsische cons. Lebensversichernngs - Gesellschaft ju Leipzig.
Durch Versicherung des Lebens kann Jemand nach Belieben ein größeres oder kleineres Capital sogleich nach Eintritt des Todes, selbst wenn derselbe wenige Stunden nach dem Abschlüsse erfolgte, hinterlassen, und es kann der Reiche wie der Unbemittelte daran Theil nehmen, wenn er die Versicherungssumme nach seinen Einnahmen einrichtet. Die Vorsicht gebietet dem um seine Familie besorgten Gallen bei Zeilen dazu zu schreiten, denn bei der Ungewißheit der Dauer des menschlichen Lebens könnte er durch frühzeitigen Tod leicht verhindert werden, auf dem gewöhnlichen Wege jährlicher Ersparniß, ein hinreichendes Capital zur Versorgung der Gattin und Erziehung der Kinder zu hinterlassen.
Als Agent der in Leipzig seit Jahren bestehenden, und vom dasigen Magistrat immerwährend eon- trolirten, überall Segen verbreitenden Gesellschaft, lade ich zum Beitritt alle ein, denen die Sorge für die Zukunft der Ihrigen am Herzen liegt, und erkläre mich zu jeder Auskunft, unentgeldlich Verabreichen von Statuten und Drucksachen, sowie zur Annahme von Anträgen und deren Beförderungen an die Dircctcon mit Vergnügen bereit.
Gießen den 21. August 1849.
E. C. Rühl,
Agent der Lebeus-Versicherungs-Gesellschaft in Leipzig.
1564) Gießen. 1542) Gieße». Eine Familie wünscht einen
Betreff.: den Ankauf und die Vorloosung der Gewerbsproducte.
Die Beschlüsse in dem Betreff zu vernehmen, welche die Bevollmächtigten der vereinten süddeutschen Städte am Iß. dieses in Darmstadt gefaßt haben, werden die Mitglieder des hiesigen Loeal- Gewerb-VereinS, sowie alle die Sache intcresirenden Handwerksmeister; ersucht: Monkag den 27. August, Abends 7 Uhr in dem Saale des Promenadehauses sich einzufinden.
Durch Verhinderung des Präsidenten Schneider, Vater.
1540) Gießen. Für ein 19jährigeS Mädchen von gebildetem Stande wird ein Unterkommen bei guter Familie in hiesiger Stadt gesucht.
Gießen den 18. August 1849.
1568) Gießen. Ein braves, gesittetes Mädchen wird als Scheickmädchen gesucht und kann sogleich in Dienst treten bei B. Loos Wttw.
, 1565) Gießen. Es wird in hiesiger Stadt eine ordentliche Viehmagd auf Michaelis in Dienst gesucht. Ausg. d. Blttö. sagt wo?
Gymnasiasten in Kost und Logis zu nehmen. Sie wird zugleich über dessen Fleiß und sittliches Betragen wachen. Nähere Auskunft bei der Crped. d. Bilts.
1453) L ü b e ck.
Ein Capital von 200,000 Thaler
Preuß. Ct.
kann man durch Anlegung von 6 Rth. Preuß. Ct.. erlangen. Die Bedingung dieserhalb ertheilt das Büreauvon I oh. Poppe in Lübeck.
1567) Gieße». Dem anonymen Brief zu entspreche» war mir am Samstag unmöglich, bin aber nunmehr dazu auf Verlangen jederzeit bereit.
1553) (W i e s e ck.)
Kirchweihfest in Wieseek
Sonntag den 26. und Montag de» 27. August findet die Wiesecker Kirchweihe statt, wo bei den Unterzeichneten gute
H a r m o n i e < und Tanz - M ufif
anzutreffen ist.
Karl Klicbe. Heinrich Schiesser.


