596

Zu verrmethen-

1338) Gießen. Lit. C. JVa 183 auf dem Reichen Sand ist ein Logis, bestehend aus 2 Stu­ben mit Cabinet, Kammer, Küche, Keller und Holz­stall, zu vermiethen und gleich beziehbar.

Ludwig Klinkel.

1363) Gießen. Zwei Familienwohnungen von verschiedener Größe sind zu verleihen am Markte, bei Joh. Balth. Loos.

1334) Gießen. In meinem neuerbanten Hause vor dem Neuwegcrthor ist der erste und zweite Stock zu vermiethen und können im August l. I. bezogen werden. Gottlieb Strauch

Maurermeister.

1279) Gießen. In Lit. A. JVa 30 am Lin­denplatz ist eine Familienwohnung zu vermiethen.

1282) Gießen. Das seither von Herrn Rentamtsdiener Frei bewohnte Logis, ist entweder an eine kleine Familie oder einen ledigen Herrn anderweit zu vermiethen bei Ehr. Jughard

an der Brandgasse.

1355) Gießen. In Lit. B. 30 auf der Mäusburg ist eine Familienwobuung und in Lit. B. JVa 117 auf dem Neuenweg, der untere Stock zu vermiethen und das Nähere bei mir zu erfahren.

Höstereich, auf der Mäusburg.

1353) Gießen. In dem Berlinischen Hause vor dem Walltbor sind folgende Logis zu vermie­then und werden am 1. September beziehbar:

1) der untere Stock, bestehend aus einem Salon, 3 Stuben, Corridor, alle heizbar, Küche, Speise- f(immer, wozu noch im dritten Stock eine heizbare Stube mit Cabinet gehört;

2) das von Herrn Fulda im zweiten Stock be­wohnte Logis, bestehend aus einem Salon, 3 Stu­ben, Corridor, alle heizbar, Küche, Speisekammer, sowie eine Stube im oberen Stocke nebst dem da­ran stoßenden Garten, sodann

3) der Nebenbau, bestehend aus 2 heizbaren Stu­ben, Karnuier, Küche ic. Speisekammer. Das Nä­here zu erfragen bei Adolph Hornberger.

Gießen den 23 Juli 1849.

1358) Gießen. In meinem neuen Seitenbau sind drei Zimmer mit Kabinet zu vermiethen.

I. L. C. Münch.

1292) Gießen. Die zweite Etage in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen.

Dr. Mettenheimer.

Vermischte Nachrichten.

1356) Gießen. Sonntag den 22. Juli wurde auf dem Wege über die LulherSeiche, Liebigshöhe, Philosophenwald, auf den Kirchhof bis zum Wall- thor eine goldene emaillirte Brosche verloren. Der redliche Finder wird gebeten, solche gegen Beloh­nung bei Unterzeichnetem abzugeben.

Muhl, Stadtrichter.

1359) Ein Seribent, welcher eine schöne Hand und orthographisch schreibt und sich über seinen mo­ralischen Lebenswandel ausweisen kann, kann bei einer Gerichtsbehörde dauernde Beschäftigung erhal­ten. Näheres sagt die Erped. d. Bltls.

1351) Gießen. Am 23. d. M. ist auf dem Wege vom Marktplatz nach der Post ein Beutel mit Geld gefunden worden. Wer denselben verloren hat und sich kgitimirt, kann ihn gegen die Jnserat- gebühr wieder erhalten. Wo? ist bei der Erpedition dieses Blatts zu erfahren.

1357) Gießen. Mein Familienwagen fährt Sonntag den 29. Juli nach Grünberg und können sich Personen zum Milfahren melden; auch steht dieser Wagen jederzeit zum vermiethen bereit.

Balth. Wallenfels, an der Wettergasse.

1360) Ein Ackerknecht, welcher mit Pferden um­zugehen versteht, wird gesucht und kann alsbald in Dienst treten. Näheres bei der Erped. d. Vltts.

1176) Lübe cf.

Peachtenswerth!

Wie und wo man für 8 Thlr. Preuß. in Besitz einer baaren Summe von ungefähr

Zweimalhuudert Tausend Thalern

gelangen kann, darüber erlheilt das unterzeichnete Commissions-Büreau unentgeltlich nähere Auskunft. Das Düreau wird auf desfallsige, bis spätestens den 31. Juli d. I. bei ihm eingehende frankirte Anfragen promte Antwort ertbeilen, und erklärt hiemit ausdrücklich, daß, außer dem daran zu wendenden geringen Porro von Seiien des Anfiagenden, für die vom Commissions-Büreau zu ertheilende nähere Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat.

Lübeck, Juni 1819.

Commisstons-Düreau,

Petri-Kirchhof Nr. 308.

(Hierzu eine Beilage.)