Ausgabe 
23.1.1849
 
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102) Gießen.

Zur N a ch r i ch t.

Es werden hiermit sämmtliche Mitglieder der Rindvieh-Assecuranz gewarnt, kein Vieh ohne Ge- sundheitSschein in ihren Stall aufzunehmen, widrigen­falls sie sich der Ausweisung aus dem Verein zu gewärtigen haben; ebenso haben Sie die schrift­liche Anzeige von dem erkauften oder getauschten

Vieh, auf dem Gesuudheitsschein, dem Präsidenten innerhalb 24 Stunden zu überschicken.

Der Präsident F r. M ü l l e r.

105) Gießen. Es wird ein geräumiges Zim­mer zu miethen gesucht, welches sich zu einem Schullokale eignet. Von wem? sagt die Erpcd. d. Bltts.

spofty. v. Engclrod. Hr. Vöhl, Kfm v. Gedern. Hr. Rühl, Geom. v Glogau Hr Wermuth, Fabrik, v. Fritzlar. Hr. Franck, Geschäfts»!, v. Höchst. Hr. Wagner, Optic v. Prag. Hr. Ackermann, Oecon. v. Weilburg. Hr Hofmann, Privatm. v. Marburg. Hr. Maul, Pacht. ». Homberg Hr. Will, Kfm. v. Helmstadt. Hr. Hahn, Oecon. v. Schotten Hr. Bär, GcschäftSni. v. Schönthal. Hr. Roth, Werkführ. v. Elberfeld. Hr. Dörfler, Privatm. v. Schlitz. Hr Weitz, Färb. v. Alsfeld. Hr. Rudolph, Fuhrm. v. Ruppertenrod. Hr. Sacks, Geschäfts»:. v. Marburg.

Im llnrmslaerllrr Haus: Hrn. Gefchäftsl. Wolf v. Bisses, Held v. Breitenstein, Engel «. Ebergöns, Becker v. Hanau u. Mack v. Frankfurt. Fr Veht v. Dieburg Hr. Eisenmann, Mechau, v. Augsburg. Hin. Gcschafisl. Schneider v. Friedberg, Löffler v. Berlin, Buickhardt v. Reifenberg u. Vcp v. Göttingen.

In den Privathäusern.

Bei Hrn Affess. Heyer: Hr. Heper, Privatm. v. Balti­more Bei Fr. Landr. Mosler: Hr. Harteneck, Privatm. v. Darmstadt u Frl. Kuhl v. Butzbach. Bei Hrn. Sind. Dinkler: Hr. Dinkler, Bäck. v. Kleinwolzheim. Bei Hrn. Kfm. Holberg: Fr. Hirschhorn m. Tocht. v. Friedberg. Bei Hrn. Ludw. Schürtz: Hr Döll, Geschäftsm.» Schlitz. Bei Hrn. Fris Oppermann: Frl. Möller v. Schotten. Bei Hrn. Svengl. Faber: Hr Ruhl, Fabrik, v. Homberg. Bei Hin. Thierarzt Pilger: Hr. Krebs, Vcrw. v. Neuhof.

In den Gasthäusern.

Im Rappen: Hrn. Kff. Spahn v. Frankfurt u. Mord- kramer v. Elberfeld. Hr. Engel, Rentmstr. v. Londorf. Hr. Ducas, Kfm. v. Paris. Hr. v. Damtshäuser, Rent. v. Wien. Hr. Peter, Kfm. v. Rothenburg. Hr. Siemons, Lieutn. v. Berlin. Hrn. Kfl. Hombcrger v. Remscheid, Meiß­ner v. Frankfurt, Muth v Altenkirchen, Bär v. Leipzig, Kähs v. Cassel u. Kude v. Düsseldorf. Hr. Lemmcr, Rent. v. Hamburg. Hr. Rauch, Pharm. v. Wiesbaden. Hrn. Ksi. Weber v. Stuttgart, Burggraf v. Cassel u. Naunheim v. Heidelberg Hr. Schenck, Bergr. v. Ludwigshütte. Hr. Zusch, Prof. v. Cassel. Hr. Hardinger, Tribun.-R. v. Bcrir Hr. Jckler, Rent. v. London.

Im Einhorn. Hr. Bogt, Kfm. v. Hanau. Hr. Kilian, Privatm. v. Kilianshütte. Hr. Sell, Mas. v. Berlin. Hr. Steinhäuser, Mechau, v. Trier. Fr. Lauer v. Erfurt. Hrn. Kfl. Dahlmann v. Mainz u. Staffing v. Mannheim. Hrn. Weinh. Winckler v. Frankfurt, Küchler v. Erfurt u. Weigand v. Dresden Hr. Köhler, Regier.-Secr. u. Hr. v. Prösch, Lieutn. v. Cöln. Hr. Hammans, Kfm. v. Dülken. Hr. Weber m. Sohn, Geh. Regicr.-R. v. Berlin. Hr. Stahl, Bergverw. v. Siegen. Hrn. Kfl. Klippel v. Frankfurt, Wie- demeper v. Ronödorf, Candator v. Cöln, Market v. Bie­denkopf, Stiller v Bremen, Schulz u. Stein v. Nordhaustn. Hr. Jüngst, Fabrik v. Wallau. Hr Mailänder, Archit. v. Glogau Hr. Möller, Dircct. v. Marburg. Hrn. Kfl Wepdt u. Herrlein v. Frankfurt, Jung v. Mainz u. Wumpfer v. Erfurt.

bn Prinz Carl: Hrn. Spedit. Rapp v. Hatzfeld u. Borger v. Offenbach. Hr. Fap, HandelSm. v. Holzhansen.

Angekommeue und abgererste Fremden vom 20. brs 23. Januar 1840.

- - " - Hr. Loth, Ingen, v. Mühlheim. Hr. Löwenstein, Oecon.

v. Nidda. Hr. Rühl, Meßg. v. Schotten. Hr. Habicht,

V it n

Drei Freunde.

Novelle

von

Theodor Mügge.

(Fortsetzung.)

Und Du meinst, diese Gleichheit der Charaktere mache sie paffend?"

Gleiches und Ungleiches ziehen sich nicht an," sagte Eduard.Sie werden sich täuschen, viel erzürnen und ebenso oft versöhnen, werden sich zanken um sich inniger zu lieben, werden sich abstoßen und sich um so stärker fesseln, und am glücklichsten sein, wenn es am heftigsten hergeht. Regen und Sonnenschein wild durcheinander."

t e s.

Richard hat sich Euch also erklärt?-- sagte Aurel nach einem kurzen Schweigen.

Was bedarf es da der Erklärung?" fuhr Eduard fort.Wenn er mir in diesem Augenblicke sagte: ich hasse Deine Schwester, sie ist unerträglich, so würde ich lachen, denn ich wäre ganz sicher, daß er in der nächsten Stunde mir bethcuerte, sie sei ein Engel ohne den er nicht leben könne. Ich habe ein Paar Mal schon solche Scenen erlebt. Mein Pater, meine Mutter wir alle wissen, was wir davon zu halten haben. Es ist eine Liebeskomedie, deren Komik ein Theater­dichter benutzen könnte, wenn sie nicht schon so oft benutzt wäre."

Und Deiu Pater ist mit dieser Heirath völlig einverstanden?"

Warum sollte er nicht?" Der einzige Anstoß

lag bisher in Richards Verhältnissen, obwohl kein