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5.\n ^I^l-chen Wechsel des Bürgermeisters zu Ruppertsburg sei das Genügende, so

weit dieses bei den fehlenden Acten des vormaligen Kreisraths zu Hungen möglich sei, cingeleitet.

11) Der Vorsitzende setzte die Tagesordnung für die Nachmittagosiüunq au.

(Schluß um 12 Uhr.)

___________________ F. Steinberger.

Polizeiliche Bekanntmachungen.

Das Einhalten der Tauben zur Saatzeit betreffend.

Wegen eingetretener Saatzeit werden diejenigen hiesigen Einwohner, welche Tauben halten unter Bezugnahme auf den §. 79. deö Feldstrafgesetzes vom 2t September 1841 hierdurch aufqeforderl' solche von Montag de 23. I. M bis Montag den 21. nächsten Monats, bei Vermeidung er setz Ln Strafe von 1 fl., m den Schlägen einzuhalten. J s 11

Gießen, am 19. April 1849.

Der Bürgermeister der Stadt Gießen.

Gg. Reiber.

gegcbm"word!m"b ®erflfifian9eitlb gefunden und auf Großh. Polizeibüreau dahier ab-

Gießen am 19. April 1849.

r- »»jwwutubwa______

Bcsoudere Bekanutniachung.

725) Gießen. Der Pfandschein Nr. 13394 über 4'/, Ellen grüneö Tuch ist abhanden gekom­men. Da nun der Eigenthümer des Tuchs das­selbe wieder einlösen will, so werden diejenigen, welche etwa Ansprüche daran bilden könnten, auf- gefordcrt, dieselben innerhalb 14 Tagen um so ge­wisser dahier anzuzeigen, als sonst das Pfand an den sich legitimirt habenden Eigenthümer verab­folgt und der Pfandschein als mortificirt betrachtet wird.

Gießen, den 19. April 1849.

Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil.

Versteigerungen.

726) Gießen.

H o l z v e r st e i g e r u n g.

Freitag den 27. April

soll in verschiedenen Distrikten des Domanialwalds an der Steinberger Straße nachverzeichnetes Holz versteigert werden:

7 Stecken Eichen-Prügelholz,

92 74 Kiefern-

42% Stockholz,

1100 Wellen Eichen-Reishvlz,

22175 Kiefern-

6 Stecken 6 Fuß langes Eichen Garten­pfahlholz,

864 Nadelholzstangen von 13 Zoll Durch­messer.

Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr am Eingang des Walds auf der Steinberger Straße.

Gegen vorschriflmäßige Bürgschaft wird Credit bis Martini d. I. gewährt.

Gießen den 19. April 1849.

Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Schiffenberg.

Dr. D r a u d t.

745) Gießen.

Versteig erung in dem Pfand­hause zu Gießen.

Montag den 23. April, Nachmittags von 2 Uhr an, und an den folgenden Tagen sollen in der hiesigen Pfand- und Leihanstah die bis Ende Dezem­ber 1848^ einschließlich verfallenen und in nach­folgendem Verzeichnis; enthaltenen Pfänder gegen gleichbaare Zahlung meistbietend versteigert werden. Zugleich wird noch bemerkt, daß Einlösungen verfallener, zur Versteigerung bestimmter Pfänder, in dem Versteigerungstermin, nach §. 65. der Sta- ^uten nur gegen sofortige baare Zahlung stattstnden können.

An den Verfteigerungstagen können Verpfändun­gen und Einlösungen nur bis Morgens 10 Uhr bewerkstelligt werden.

Gießen den 16. April 1849.

Die Pfandhausvcrwaltung. Bieler. Pfeil,