Ausgabe 
20.2.1849
 
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295) Annerod.

Holzversteigerung im Anneröder Gcmeindewald. Montag den 5. März l. I , Morgens 9 Uhr,

soll im Gemeindcwald, District Kvpel und Mallerweg, nachstehendes Holz, öffcmlich versteigert werden:

6*/4 Stecken Kiefern-Prügelbolz,

3 » Stockholz,

2000 Stück tt Reißholzwellen,

400 ii Fichten- »

31 ii Kiefern-Stammholz,

225 u ii Stangenholz,

274 ii Fichtcn-Stangen, die sich gut zu

Hecken-Pfähleu eignen,

Der Zusammenkunflsort ist auf der Kopel, an der Grünbergerstraße.

Annerod am 16. Februar 1849.

Der Bürgermeister Seipp.

Verpachtung.

298) Mainzlar. Die den Kindern des verstorbenen Gerhard Hoffmann gehörige Hofraithe, ehemals Eigenthum deS gewesenen Bürgermeisters Myll allda, soll am 26. Febr. d. I., Vormittags um 10 Uhr aus 3 Jahre auf dem Gemeindehaus in Mainz­lar öffentlich meistbietend verpachtet werden. Sie be­steht aus einem geräumigen zweistöckigen Wohn­hause, aus einer Scheuer und 3 Stallungen für Pferde, 4 Stallungen für Schweine, zwei guten Brunnen auf dem Hof und dem dazu gehörigen Grab- und Grasgarten, welcher Bäume von vor­züglichen Obstsorten enthält. Sie hat Schildge- rechtigkeit und eignet sich zum Betriebe einer Wirth- schat ganz vorzüglich, indem durch das sehr freund­liche Dorf Mainzlar, das nicht fern von der Landstraße und der Eisenbahn liegt eine sehr be­deutende Passage geht.

Mainzlar den 16. Februar 1849.

Der Bürgermeister Vogel.

312) Lollar.

Holzversteigerung im Lollarer Gemeindewald. Dienstag den 27. und Mittwoch den 28.

Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Boden, nachverzeichnetes Holz, öffentlich meistbietend ver­steigert werden:

21 Stecken Buchen-Schcidholz,

95 u Eichen-

7 ii Buchen-Prügelholz,

55 ii Eichen-

7 Buchen-Stockholz,

51 Eichen -

26 Stecken Buchen - Reiser,

129 Eichen- u

49 ii Radel-

6 Stück Buchen-Stämme, von 107 Cbikfß., 125 Eichen- u 2695 u

64 ii Fichten- u u 1288 u

32 Eichen - Stangen,

25 u Fichten -

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft kann Zah­lungsfrist bis Ende August l. I, gestattet werden.

Das Stammholz ist jung und eignet sich beson­ders zu Werkholz für Wagner und dgl Arbeiten.

Ferner wird noch bemerkt, daß die Abfahrt des vorgenannten Holzes sehr bequem ist und nahe an der Chaussee zwischen Lollar und Gießen liegt, so­wie, daß das Brennholz den ersten Tag und daS Stammholz den zweiten Tag versteigert wird.

Die Herren Bürgermeister der umliegenden Ort­schaften werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen.

Lollar den 20. Februar 1849.

Der Bürgermeister Klinke!.

281) Gießen.

Am 1. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich eine leichte zweispännige Chaise in meiner Wohnung vor dem Wallthor, versteigern.

Gießen den 13. Februar 1849.

Georg Noll. 265) Wiescck.

Mittwoch den 21. Februar, von Vormittags 8 Uhr an, und am folgenden Tage sollen im Schulhause zu Wiescck versteigert werden: 2 Kühe, Heu, Stroh, Mist, ein Fortepiano, Bücher, Betten, Schränke, Comoden und andere Hausgeräthe.

Hofmann, Lehrer.

Feilgeboten.

304) Gießen.

ßtfjonner

wasser^

mittelst welchem man jeden Stoff von Schmutz und Fettflecken aller Art, augenblicklich reinigen kann, ohne dessen Farbe und Haltbarkeit im Geringsten zu schaden.

Von sämmtlichen, durch ihre Wirkungen rühm­lichst bekannt gewordenen Artikeln, befindet sich bei Endesunterzeichnetem alleiniges Lager: