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Angekommene und abgereiste Fremden In den Gasthäusern.

Im Rappen: Hrn. Kfl. Müller, Reiß u. Birnstock v. Frankfurt, Krug v. Liegnitz, Böhmer v. Danzig, Folter v Siegen, Pistor v Basel u. Breitenheimer ». Hanau. Hr. Weis, Stud. v. Darmstadt. Hr. Bergmann, Rent i>. Coblenz. Hrn. Kfl. Klarheld v. Braunfels, Birkhahn v. Breslau u. Kersck v. Elberfeld Hrn. Partie. Martin v. Constanz u. Stierlitz v. Schaffhausen. Hrn Kfl. Wallach v. Caffel, Willich v. Aachen, Schäflr v. Stuttgart, Will v. Karlsruhe u. Weiß v. Mühlheim.

Im Einhorn.- Hrn. Kfl. Brom v. Glasgow, Schleicher v. Rotterdam u. Bonn v. Frankfurt. Hr. Peters, Oecon. v Rülfenrod. Hr. Lazarus, Pferdeh. v. Gladenbach. Hrn. Kfl. Stiefel u. Boß v. Frankfurt. Hr. v. Heidewolf, Ritter- gutsbes. v. Marburg. Hr. Rehd m. Fr., Privatm. v. Mün­zenberg. Hr. Sauerländer, Kfm. v. Würzburg. Hr. Zm- mermann, Doct. y Braunfels Hrn. Kfl. Möhring v. Ber­lin, Golz v. Crefeld, Stange v. Offenbach u. Mayer v. Hamburg.

Im Prinz Carl: Hrn. Geschäfts!. Elias v. Halsdorf, Katz v. Rauschenberg, Mayer v. Gladenoach, Werner v. Eifa, Höchster v Schweinsbcrg, Bendheim v. Griedel, Meyer v. Steinfurt, Bing v. Höchst, Moritz v. Nordeck, Simon v. Frohnhausen u. Katz v. Jesberg. Hr. Benner, Küfer v. Hatzfeld. Hrn. Oecon. Rudolph v. Bergzell u. Erle v. Roth. Hr. Dederick, Doct. v. Bonn. Hr. Roth­schild, Kfm. v. Ortenberg. Hr. Eichhorn, Först, v. Höchst. Hr. Ammelung, Archit. v. Darmstadt. Hr. Rapp, Spedit. v. Hatzfeld. Hr. Höhr, Uhrm. v. Schönach. Hrn. Oecon. Grell v. Biebrichhausen, Plack v. Bromskirchen u. Blöcher v. Wallau.

vom 16. bis 18. Mai 1849.

Im Darmstaedter Haus: HrN. Handelsl. Braun V. Winterberg u Berger v. Freienseen Hrn. Geschäfts!. Schäfer v. Frankenau, Fay v. Holzhausen, Jung v. Freienseen, Klimbel v. Hanau, Quicksmann v. Ellenhausen u. Rehbein v. Frankenhausen. Hrn. Handelsl. Völker v. Glauberg, Nau­mann v. Limburg, Magen v. Stockholm, Draut v. Stutt­gart, Bogt u. Löffler v. Lehrbach.

Im Stem: Hr. Hanck, Fuhrm. v. Marburg Hr. Zipp, Küfer v. Niedershausen. Hrn. Handelsl. Halberke u. Thomas v. Hesborn, Konrad v. Kleinseelheim u. Brandengeyer v. Schmalkaldern. Jungfer Sommer v. Niedererlcnbach. Hr. Müller, Schneid, v. Erfurt. Hr. Noll, Fuhrm. v. Münch­hausen. Jungfern Lieber v. Grünen u. Senner v. Nieder- erlenbach Hrn. Handelsl Isenberg v. Hesborn u. Becker v. Hechingen.

In der Sonne: Fr. Goldmann v. Ershausen. Hr. Mergoit, Schullehr. v. Bottenhorn. Hrn. Handelsl. Reitz v. Bcffungen u. Zirb v. Hochelheim.

In der itose: Hrn Geschäfts!. Dietrich v Hattenrod, Koch v. Gelnhausen, Bamberger v. Steinfurt u. Müller v. Bottenhorn. Hr. Werner m. Fr., Bote v. Biedenkopf. Hr. Kratz, Beigcordn. v. Beltershain.

In den Privathäusern.

Bei Hrn. Prof. Dr Schäfer: Hr Schäfer, Kammer- Direct. v. Schlitz. - Bei Hrn. Ph. Oppermann: Fr. Sachs v. Marburg. — Bei Hrn. Bürgermstr.-Geh. Faber: Frl. Jung v. Heuchelheim. — Bei Hrn. D. Hilgardt: Hr. Metz­ger, Privatm. v. Nonnenrod.

Dun

Arbeit und Eigenthnm.

(Schluß.)

Nicht der Kommunismus, nicht die Association der Arbeit, nicht die Garantie der Arbeit durch den Staat und nicht die Umwandlung der indirccten Steuern in directe werden das Gegenüberstehen von Arm und Reich aufheben können. Nicht allein bedarf cs eines geüb­ten, tiefen Blicks in die politischen Verhältnisse, die obschwebende Arbeiterfrage lösen zu wollen, fondern weit mehr noch bedarf es der Kenntniß der Menschen­natur, die stch nicht in geschnitzte, gedrechselte und sin­nig ausgegrübelte Formen zwängen läßt. Und, brächte jetzt die Gesellschaft zu Gunsten eines Systems alles, selbst die persönliche Freiheit zum Opfer, es müßte nach Kurzem doch wieder umgestaltet oder gestürzt werden. Denn mit der rastlos eilenden Zeit halten die Lebensäuficrungen der Gesellschaft gleichen Schritt. Bald entspringt, angetrieben durch die Concurrenz, dem Menschengeist eine großartige Erstndung, welche dem Menschen nichtgeahnete Erwerbsquellen öffnet und eine

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neue Strömung des Gewerblebens hervorruft; bald zeigt uns der weise Forscher einen Relchthum in der Erde, in den sonst unbeachteten Gewächsen, im Waf­er, ja er entdeckt nie betretene Welttheile; getrieben durch die Concurrenz findet der Mensch stets neue Er­werbsquellen , wo er frei von allem Zwang schaffen, schöpfen und genießen soll. Der Mensch folgt da dem mächtigen Naturgesetze, das wir fortwährend im Weltall sich bekunden sehen.

Stellen wir deshalb einer weisen und gerechten Regierung die Wahrung unserer politischen Freihei­ten und die Sorge für geistige Kräftigung des Volkes anheim j sie wird hierdurch sicher zu dem Ziele steuern, welches den unabänderlichen Verhältnissen nach zu er­reichen möglich wäre. Eine weise Negierung wird als heiligen Grundsatz feststellen: „Jeder Arbeit ihr Lohn!" darum wird sie aber auch dem, welcher durch Arbeitsamkeit vver durch außerordentliche Gcistesfähig- keiten mehr Lohn als Andere empfangen, dieses errun­gene Gut schützen und bewahren helfen.

Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.