Ausgabe 
17.11.1849
 
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em)r dergleichen Kette von einem rheumatischen liebel völlig befreit wurde.

Leipzig, im Mai 1849.

(L. 8.) S chmidt, Baccalaureus medicinac.

Die wahrhaft ausgezeichneten Leistungen der galvanv-elec- trischeuNheumatisniuSketten des Hrn. Goldberger in Tar- uoivitz, zu haben bei Hrn. Oberländer in Leipzig, sind zw« schon so vielfach erwähnt, daß es fast überflüssig erscheint, dieselben meinerseits öffentlich zu preisen, indeß halte ich mich doch aus Dankbarkeit verpflichtet, ans ihre kräftigen Wirkungen aufmerksam zu machen, da auch ich zu denjenigen gehöre, welche durch Anlegung einer dergleichen Ketten äußerst schnell von einem peinlichen rheumatischen liebet befreit wurden.

Berlin, 1849. Dr. Richter.

Zu vermiethen-

2130) Gießen. Mein neu erbautes Hinter- terhauS, bestehend aus 3 Stuben mit 2 Cabinetts, 2 bis 3 Kammern, Bodenraum, Holzstall, Keller u. s. w., sehr bequem und auf's Freundlichste ein­gerichtet, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

L. T. Fel sing, Marktplatz.

2110) Gießen. Ein auch zwei mvblirte Zim­mer sind zu vermiethen bei

Kaufmann Jacob Worms Wtw. am Kirchenplatz.

Vermischte Nachrichten.

2138) Gießen.

Die ästhetischen Vorträge

im kleinen Aulasaal werde ich Samstag den 17. Nov. Abends um 6 Uhr, mit einer Rede über das Ver- hältniß Schiller's und Göthe's zum Christenthum eröffnen. Billets für Familien zu 1 Preuß. Thlr., für Einzelne zu 1 fl. sind in der Ricker'schen Buch­handlung zu erhalten.

Gießen den 12. November 1849.

Moriz Carriere.

2134) Gießen. Die hiesige Turngemeinde be­absichtigt die Umzäunung des Turnplatzes auf dem Soummissionswege zu vergeben. Deßfallsige Anträge find schriftlich bei dem ersten Sprecher Carl Hoffmann bis zum nächsten Montag den 19. l. Mts., abzugeben, wo auch die näheren Be­stimmungen zu erfahren sind.

Der Vorstand der Turngemeinde.

2144) Gießen. Ich, die Endesunterschnebene beabsichtige mich mit meinen Kindern in Beziehung auf mein Vermögen auseinander zu setzen. Zu

diesem Endzwecke bin ich genöthigt meine Ausstände einzufordern und nöthigenfalls beitreiben zu lassen. Ich ersuche daher alle meine Schuldner, die ihnen bereits zugestellten Rechnungen binnen längstens 4 Wochen an mich zu berichtigen.

Gießen den 12 Nov. 1849.

PH. S arto rius Wtw. Messerschmied.

2086) Frankfurt a. M. Das vom Staate errichtele und von den Landständen garantirte Badische Staats-Eisenbahn - Anlehen von 14,000,000 Gulden ist rückzahlbar ge­worden durch Gewinne von 14 mal 30,000, 34 mal 40,000, 12 mal 33,000 23 mal 13,000, 2 mal 12,000, 33 mal 10,000. Die geringste Prämie ist 42. Die nächste Ver- loosung findet am 30. Nov. 1849 statt und sind hierzu beim unterzeichneten Handlungshaus Original- loose für alle Ziehungen gültig ä 35 fl. und für die bevorstehende allein ä 1 fl. 30 fr. zu erhalten. Dieses solide Anlehen kann Jedem empfohlen wer­den, der Fortuna auf billige Art versuchen will.

Julius Stiebet, jun. Banquier Bureau: Wollgraben in Frankfurt a. M.

Solide Männer, die eine Agentur zu übernehmen gesonnen sind, erhalten einen annehmbaren Rabatt.

2158) Gießen.

Zahnärztliche Anzeige.

Hofrath Dr. Werner von Darmstadt wird Ende dieser Woche im Einhorn hier eintreffen, um wenige Tage daselbst zu verweilen.

2150) Gießen. Es sucht Jemand zwei gute Ackerpferde und einen vollständigen Oeconomie- Wagen mit allem Zubehör und eisernen Achsen, in gutem Zustande, billig zu kaufen. Ausgeber dieses Blattes sagt wer.

2162) Gießen. In dem zur Feier des Cäci- lientages Donnerstag den 22. l. M. von dem aca- demischen Gesangverein abzuhaltenden Coneert wer­den folgende Musiknummern zur Aufführung kommen:

1. Ouvertüre und Jntroduction aus Azor und Ze- mire, von Spohr,

2. II. Finale aus Don Juan, von Mozart,

3. Jntroduction zum 2. Act aus der Oper Tell, von Rossini,

4. Jntroduction zur Jessonda, von Spohr,

5. Finale zum 2. Act auS Tell, von Rossini, (Schwursceue auf dem Rütli.)

Anfang 6 Uhr Abends.

Gießen den 15. November 1849.

Der Vorstand des akademischen Gesangvereins.